Tut es rauchen, tust Du nen Melder brauchen

Leben 1146 – Samstag, 20.09.14

Tut es rauchen, tust Du nen Melder brauchen

 

 

Über Rauchmelder hatte ich ja schon einmal berichtet. Vermutlich wäre es nahe liegend gewesen, dass ich nun auch seinerzeit bei mir Rauchmelder installiert hätte.

Pfeifendeckel! Habe ich (natürlich) nicht. Dem 1. Ulfschen Trägheitsgesetz folgend.

Im Juli diesen Jahres aber war es endlich soweit. Ich habe noch einmal aktuell recherchiert. Welche Modelle empfehlenswert sind. Und was sie kosten.

Diesen Update möchte ich jetzt doch noch hier loswerden. Auch wenn ich damit zugeben muss, nicht immer gleich und sofort meinen eigenen Empfehlungen zu folgen…

Hier ist erst einmal ein erstklassiger zweiseitiger Flyer über die Installation von Rauchmeldern (wo, warum, wie viele): www.berufsfeuerwehr-mainz.de/rauchmelder_lebensretter.pdf

 

Nicht nur die Mainzer Berufsfeuerwehr weiß was, nein auch die Bielefelder Schornsteinfeger haben erstklassige Infos. Zum einen hier: http://www.schornsteinfegermeister-bielefeld.de/galerie.html

 

Und wer genau hinguckt findet dort auch einen aktuellen Testbericht als PDF. Fand ich richtig hilfreich.

Deshalb habe ich im Juli einen der Testsieger, das Modell Ei Electronics 10-Jahres-Rauchmelder mit Lithiumbatterie Ei650 im 6er-Pack bei Amazon für Euro 121,36 incl. Versandkosten gekauft: http://www.amazon.de/Ei-Electronics-10-Jahres-Rauchmelder-Lithiumbatterie-Ei650/dp/B00I8EGEHI/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1406661932&sr=8-4&keywords=rauchmelder

Vorteil dieses Modells: Batterie hält 10 Jahre, das ist auf die Zeit gerechnet ein echter Geldbeutel- und Öko-Vorteil.

Montage: So einfach, so dass selbst ich das geschafft habe.

Funktionstest: Die Dinger sind viel zu leise. Wenn Du draufdrückst. Und sobald sie Rabatz machen, gleich wieder ausschaltest.

Aber die werden lauter, wenn Du den Test nicht gleich abbrichst. Höllenlärm.

Für die Küche habe ich jetzt noch keinen, weil dort eine andere Technik verwendet werden muss, damit beim Kochen nicht immer gleich die Feuerwehr vor der Tür steht. Hier könnte also noch eine weitere Rauchmelderfolge folgen…

 

© Ulf Runge, 2014

Meine „10“ Lieblingsbücher

 

Leben 1145 – Freitag, 19.09.14

Meine „10“ Lieblingsbücher

 

Vor einigen Tagen wurde ich auf einer Internet-Plattform gefragt, was denn meine 10 Lieblingsbücher sind. Ich habe mir bei der Beantwortung dieser Frage vermutlich mehr Zeit gelassen, als von der fragestellenden Person erwartet. Aber die Antwort auf diese Frage ist mir zu wichtig, als dass ich sie geschwind hinausposaune. Nach angemessen gründlicher Nachdenkzeit ist das hier meine Antwort.

 

 

Prolog 1:

Das Hexadezimal-System ist eine abkürzende Schreibweise für das Binäre Zahlensystem.

01 bedeutet 1, 09 bedeutet 9, 0A ist die 10, 0F schließlich die 15. Und 10 steht für die Dezimalzahl 16.

 

Prolog 2:

Ich lese (eigentlich) nicht. Nicht viel. Und wenn, dann sind es Sachbücher. Vademecums. Ratgeber, die ich immer wieder gerne in die Hand nehme.

 

Prolog 3:

Anfänglich dachte ich, dass ich nicht – wie gefordert – auf 10 Buchtitel kommen würde. Doch jetzt sind es so viele geworden, dass ich gerne zum Hexadezimal-System greife.

 

01 Autor: Andreas Campobasso – Titel: Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses. Ich habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen. Und dann meine Ernährung total umgekrempelt. Seitdem ernähre ich mich (fast) vegetarisch. Besser: Ich ernähre mich überwiegend basisch. Bis heute.

02 Autoren: Prof. Dr. med. Richard Béliveau und Dr. med. Denis Gingras – Titel: Krebszellen mögen keine Himbeeren Ein Immer-wieder-reinguck-Buch. Seit der Lektüre dieses Buches habe ich meine basische Ernährung fokussiert auf Lebensmittel, die für die Krebsprävention und Krebsbekämpfung besonders ideal sind.

03 Autor: Dr. med. Norbert Schulz – Titel: Der Arzt in Dir! Ein Buch, das ganzheitlich die Aspekte der körperlichen und seelischen Gesundheit adressiert. Absolut lesenswert.

04 Autor: Lindsay Agness – Titel: Change your life with NLP Ein Buch, das mit Hilfe von NLP-Ideen und –Methoden leicht verständlich anleitet, wie man entdeckt, was einem wichtig ist und den Weg zu seinen Zielen beschreibt und geht.

05 Autor: Stephen R Covey – Titel: Die 7 Wege zur Effektivität Ein Buch für alle, die beim Baumfällen keine Zeit haben, ihre Säge zu schärfen. Dieses Buch zeigt Dir, die Säge aus der Hand zu legen, Dir Zeit fürs Sägeschärfen zu nehmen und dann zuguterletzt doch schneller als vermutet ins Ziel zu kommen.

06 Autor: Dr. med. Lothar Hollerbach – Titel: Der Quanten Code Ein wunderbares Buch über Geistheilung, Matrix, Quantenmedizin. Gibt jede Menge Grund, dem System „Medizinische Versorgung“ zu misstrauen. Und regt an, in uns selber Dinge zu entdecken, die uns die linkshirnig-analytischen Glaubenssätze absprechen.

07 Autor: Fei Long – Titel: Quantenheilung leicht gemacht Wunderbar leicht verständliche Erklärung und Anleitung, Methoden der Quantenheilung anzuwenden. Ob Zwei-Punkt-Methode oder Drei-Punkt, Du wirst es ausprobieren. Und Du wirst staunen, dass sich da was tut…

08 Autor: Bruce Lipton – Titel: Intelligente Zellen Eine wunderbare Auseinandersetzung zwischen Vererbung und umweltbedingter Prägung. Nach der Lektüre wirst ermutigt sein, mit Deinen Gedanken positiv auf Deinen Körper Einfluss zu nehmen. Auf Deine Organe. Deine Zellen. Auf alles, was Dich ausmacht. Körperlich und feinstofflich.

09 Autor: Robert Betz – Titel: Willkommen im Reich der Fülle Besonders liebe ich seine 28-Tage-Übung. 21 Tage lang am frühen Morgen aufschreiben, was man möchte: Haben möchte, sein möchte, tun möchte. Jeden Tag neu. Und die letzten 7 Tage nutzen zum Ordnen, Priorisieren und Sichhineindenken…

0A Autor: Thich Nath Hanh – Titel: Ich pflanze ein Lächeln Wunderbar besinnlich Texte. Die Dich im Alltag abholen. Und Dir den Weg zu Dir selbst zeigen. Und zu dem, was uns alle verbindet. Besonders gefällt mir die Beschreibung der Gedanken, die einem beim Schälen einer Mandarine kommen können. Gedanken an die Menschen, die die Frucht auf dem Weg zu Dir begleitet haben. Achtsamkeit darauf, wie sich die Frucht anfühlt, wie sie riecht, wie sie beim Schälen spritzt.

0B Autor: Antoine de Saint-Exupéry– Titel: Der kleine Prinz Eine wunderbare Geschichte über die Liebe. Und das Sehen mit dem Herzen.

0C Autor: Franz Hohler – Titel: Die Karawane am Boden des Milchkrugs Meisterhafte Kurzgeschichten. Etwa „Der Liederhörer“. Das Pendant zur Tendenz, dass alle Liedermacher sein wollen.

0D Autor: Axel Hacke– Titel: Das Beste aus meinem Leben Mein Kühlschrank heißt nicht Bosch. Aber Axel Hackes Leben ist so wunderbar pointiert, dass das zu großen Teilen auch mein Leben sein könnte. Wenn auf der Fahrt in den Kindergarten das Autoradio „Sex bomb“ spielt. Gröhl… Und die Weihnachtskugel gibt es auch bei mir. Es ist jedes Jahr dieser eine Karton, der es nicht geschafft hat, zu den übrigen Weihnachtsutensilien in den dafür gedachten Speicher zu kommen. Und ab Ende August lohnt es sich nicht mehr, diesen Restanten dorthin aufzuräumen, wohin er gehört…

0E Autor: Dan Brown – Titel: The lost symbol Eines Tages hat man mir dieses Buch auf Englisch in die Hand gedrückt. „Das sollste mal lesen, Ulf!“ Zwei Wochen lang habe ich mit Langenscheid und Co. die ersten zwanzig Seiten immer und immer wieder gelesen. Und 200%ig ins Deutsch übersetzt. Danach habe ich das Wörterbuch weggelegt. Und gelesen, gelesen, gelesen. Genial recherchiert. Bei Dan Brown glaubt man nicht, dass es sich um erfundene Geschichten handeln könnte…

0F Autor: Dietrich Bonhoefer – Titel: Dem Rad in die Speichen fallen Wehrhaft gegen die Nazis, standhaft im Glauben. Wir leben im Schlaraffenland und haben die Drecksarbeit, unsere Freiheit zu erhalten delegiert an Institutionen, hinter denen wir bisweilen nicht einmal loyal stehen. Ich wünsche uns allen, dass wir nie in den Konflikt geraten, ob wir unser Leben für unsere Überzeugung opfern wollen.

10 Das mit den 16 Büchern will ich mal nicht ausreizen… :-)
Update 19.09.14, 10:00 Uhr: Andererseits, es gibt da in der Tat noch ein Buch, das hier unbedingt rein gehört:
10 Autor: Paulo Coelho – Der Alchimist Eine verzaubernde Erzählung über die Liebe, über das Suchen und Finden.

© Ulf Runge, 2014

Gehäusekopfkino

9. September 2014 3 Kommentare

Leben 1144- Dienstag, 09.09.14

Gehäusekopfkino

Apple werde heute Abend um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit das neue IPhone ankündigen. Und vielleicht sogar noch mehr. Arbeitstitel: EyeWatch. Oder IWatch. Was auch immer.

Vermutlich werde das neue IPhone6 in einer kleineren und größeren Variante herauskommen.

Der Bericht des Amerika-Korrespondenten ist vorbei.

Die Moderatorin im Studio fragt uns Zuhörer, wie wir denn unser Apple haben wollen.

Wunderbar suggestiv gestellt, diese Frage. Ich überlege mir, ob das Große oder das Kleine besser zu mir passen würde.

Steffi Vitt von SWR1 RP macht noch einen Einspieler von der Straße, ein Hörer, der zu dieser Frage wohl ebenfalls befragt worden ist.

„Also, ich mache erst mal das Gehäuse raus. Und dann esse ich ihn vollständig.“

In meinem Kopf machen sich Fragezeichen breit. Warum kauft jemand ein IPhone, um dann erst mal das Gehäuse zu entfernen. Krank, oder?

Und dann trenne ich mich von meinem Blech- und Plastikgehäuse-Bild. Ersetze es durch ein Apfelgehäuse…

Lache vergnügt vor mich hin…

© Ulf Runge, 2014

Ein bisschen Frieden

27. August 2014 2 Kommentare

Leben 1143 – Mittwoch, 27.08.14

Ein bisschen Frieden

 

Sie hat das „F“. Jede ihrer Antworten soll mit diesem Buchstaben beginnen. Bis zu 20 Fragen in 45 Sekunden bekommt sie gleich gestellt. Das ganze am Telefon.

Sie ist gut. Sagt entschlossen „Weiter“ als sie einmal passen muss.

„Fantasie“ kommt schneller aus ihrem Mund, als ich denken kann. Kurz darauf fragt Michael Lueg die Dame: „Ein bisschen …“. Dass der Moderator seine Frage mit „nass“ abschließt, hört sie nicht. Vermutlich ist das der Leitungsqualität geschuldet.

Statt der richtigen Antwort „feucht“ höre ich „Frieden“! Sandra Karch und Michael Lueg im Studio sind genauso amüsiert wie ganz SWR1 RP Land.

Der Frieden schadet der Dame nicht. Sie hat trotzdem einen Durchmarsch von 18 Punkten. Gewinnt die heiß begehrte gelbe SWR1 RP Tasse. Und lässt sich auch noch „Stairway to heaven“ auf den Plattenteller auflegen. Wieder einmal ein wunderbarer Start in den Morgen mit dem ABC-Champion.

Und richtig: Ein bisschen mehr Frieden kann uns allen nicht schaden.

 

© Ulf Runge, 2014

 

P.S.: Ein Plagiat der beliebten SWR1 RP Tasse ist hier zu sehen: Happyburger im Hunsrück.

Und wer jetzt noch was auf die Hören haben möchte:

Ein bisschen Frieden.

Und Stairway to heaven.

Endlich! Die Kugel rollt wieder…

24. August 2014 3 Kommentare

Leben 1142 – Sonntag, 24.08.14

Endlich! Die Kugel rollt wieder…

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© Ulf Runge, 2014

Kategorien:Uncategorized

Ich nicht

Leben 1141 – Samstag, 23.08.14

Ich nicht

 

„Kein Ticket!“ Eine Mischung aus Hochfreude und gespieltem Frust dringt in mein Ohr.

Ich schaue in die Richtung des Herrn, der vergebens an der Windschutzscheibe seines wohl falsch geparkten Autos ein Knöllchen sucht.

Er freut sich über meine Aufmerksamkeit. Grinst mich an.

Er ist nicht von hier. Hat vermutlich britischen Migrationshintergrund. Darauf komme ich, als er mich total amüsiert anlächelt und dann in schönstem Chris Howland Denglisch rüber ruft: „Die ignoriern mick!“

Ich nicht. Das freut ihn.

 

© Ulf Runge, 2014

Gleiche Höhe

15. August 2014 1 Kommentar

Leben 1140 – Freitag, 15.08.14

Gleiche Höhe

 

Zwei Jungs stürmen aus dem Hauseingang gegenüber. Jeder Hält ein Flugzeug in der Hand. Einen Papierflieger. Das gleiche Modell, das ich auch in meiner Kindheit kennen gelernt habe.

Sie stellen sich nebeneinander auf. Werfen Ihre Flieger. Der eine Junge, ich nenne ihn mal Hans, dem sein Flieger liegt vorne. Der von Benny ist zweiter. „1 zu 0 für mich!“ ruft Hans.

Sie werfen erneut. Jetzt in die andere Richtung. Hans gewinnt erneut. 2:0 für ihn.

Nächster Versuch. 3:0. Hans wird größer und größer. Er wächst vor lauter Adrenalinüberschuss. Bennie schrumpft.

Beim 4. Wurf ist alles anders. Bennies Flieger liegt vorne. Leise jubelt er, triumphiert ganz leise. 3:1 für Hans.

Der nächste Wurf verändert die Welt. Die Welt dieser beiden Jungen. Waren sie doch auf den Plan getreten, um sich spielerisch zu messen. Ohne dass sie irgendwelche Konventionen getroffen hätten. Ohne irgendwelche Regeln. Sieger ist man intuitiv, wenn man vorne ist. Oder?

Erneut fliegt Bennies Flieger weiter als der von Hans. Selbiger ahnt, dass es nun eng für ihn werden könnte. Man würde jetzt ein „nur noch“ 3:2 für ihn konstatieren können.

Du kannst jetzt urteilen: „Der kann nicht verlieren.“ Du kannst auch aber auch urteilen: „Oh wie kreativ!“

„Dein Flieger ist gar nicht vorne. Das ist gleiche Höhe. Jeder bekommt einen Punkt. 4:2 für mich.“ In der Tat ist Bennies Flieger vorne. Aber nicht um eine volle Fliegerlänge. Die Nase des Fliegers von Hans ist auf gleicher Höhe mit dem Heck von Bennies Air Force One.

Ist das ein Indiz dafür, warum es bei der Abseitsregel den Unschärfefaktor „Gleiche Höhe“ gibt?

Abschließend noch das eine: Natürlich hat Hans gewonnen. Ansonsten hätte er bestimmt noch die eine oder andere Spielregel erfunden.

© Ulf Runge, 2014

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