Materialien und Werkzeuge zur Sprachvermittlung „Deutsch als Fremdsprache“

26. Januar 2016 3 Kommentare

Leben 1197 – Dienstag, 26.01.16

Materialien und Werkzeuge zur Sprachvermittlung „Deutsch als Fremdsprache“

Der Bericht, was denn aus „meinem 10% Programm“ geworden ist, steht noch aus. Er entsteht gerade in meinem Kopf. Ich habe da in der Tat einiges zu berichten. Und möchte auch Stellung beziehen. Aus aktuellem Anlass beginne ich heute aber einfach so richtig mittendrin.

Im Rahmen der ehrenamtlichen Arbeit mit Neuangekommen ist in Weinheim eine „Linkliste für die Sprachvermittlung“ entstanden. Ich habe die redaktionelle Bearbeitung dieser Liste vor einigen Wochen übernommen. Derartige Listen gibt es zwar wie Sand am Meer, aber diese Liste hat einige Besonderheiten, die ich bisher in dieser Zusammenstellung noch nicht gesehen habe:

Ausschnitt aus Linkliste

  • Eine laufende Nummer, damit man darauf leicht Bezug nehmen kann
  • Das Datum, wann denn der Link das letzte Mal validiert wurde
  • Der klare Hinweis, ob das Material kostenlos oder kostenpflichtig ist
  • Die Unterscheidung nach Download oder Online-Tool
  • Bei Online-Werkzeugen der Hinweis auf die Verfügbarkeit unter welchem Betriebssystem (Android, Windows oder Apple).
  • Der Hinweis, welche Sprachen unterstützt werden.
  • Eine Kategorisierung nach folgenden Begriffen:
    • Bildwörterbuch
    • Live-Übersetzungshilfe
    • Verständigungshilfe
    • Deutscheinstieg
    • Materialien
    • Deutschkurs
    • Unterrichtseinheiten
    • Vokal-Lern-App
    • Sprachführer
    • Wörterbuch
    • Erklärungen
    • Informationen
    • Webinar
    • Handreichung
    • Informations-Portal
    • Linkliste
  • Nicht wirklich schwierig, aber sehr hilfreich: Der QR-Code des Links.
    Damit kann man den Link mit dem Smartphone von einem anderen Smartphone oder von einem Ausdruck einscannen und ist sofort dort, wo man hin möchte.
  • Und hinter den QR-Code ist der Link zum Anklicken

Zur aktuellen Linkliste geht es hier:
Link_Dropbox
(Bitte Scannen oder Anklicken).

In Arbeit ist die Verfügbarkeit der Linkliste in einer Smartphone-App, damit sichergestellt ist, dass immer nur die letzte sprich aktuelle Version verwendet wird.

Wer interessante Arbeitsblätter und Lernhefte entdeckt, Videos oder Apps für den Unterricht oder das Selberlernen, ist herzlich willkommen, mir diese Links zur Verfügung zu stellen.

Ebenso bin ich dankbar für Hinweise auf fehlerhafte Links, nicht mehr aktuelle Kommentare und vor allem über Feedback zu diesen Lernmaterialien. Hiervon wird abhängen, wie vital diese Liste bleiben wird.

Die Links dürfen gerne an Dritte weitergegeben werden.

Ich freue mich über inhaltliche und formale Anregungen.

Herzliche Grüße,
Ulf Runge

 

© Ulf Runge, 2016

Das Geschenk

Leben 1196 – Mittwoch, 06.01.16 (Heilige Drei Könige)

Das Geschenk

 

Dass ich schon etwas länger eine Schreibblockade (gehabt) habe, ist ja offenkundig.

Nun habe ich heute früh die Januar-Botschaft aus der Geistigen Welt in den Worten von Robert Betz gelesen. Zu diesen Botschaften hatte ich bisher recht wenig Bezug. Am heutigen Tag ist da wohl etwas passiert, das diese Worte in mich herein getragen hat. In eben jener Botschaft wird u.a. darauf hingewiesen, dass überall Geschenke sozusagen rumliegen, man solle einfach die Augen auf machen.

Ich habe diese Botschaft also noch nicht wirklich reflektiert, als ich einen Kurzbesuch bei Bruno mache.

Ich klingle an der Haustür. Bruno öffnet, bittet mich mit einer Geste hinein, in der rechten Hand sein Telefon, man hört ein Freizeichen, niemand geht ran. Bruno ist echauffiert. Er legt auf. Wünscht mir einen guten Morgen.

„Keine Zeitung heute! Und im Verlag geht niemand ans Telefon! So ein Misttag heute!“

Ich lächle Bruno an, kann mir ein immer breiter werdendes Grinsen nicht verkneifen und antworte: „Heute ist nicht unbedingt ein Misttag, sondern einfach nur Feiertag. Die im Verlag haben jetzt aber Glück gehabt, dass sie Deinen Ärger nicht abbekommen haben.“

Brunos verfinsterte Stirn entspannt sich. Er lacht. Es war ihm total entfallen, dass heute „Heilige Drei Könige“ ist.

Epilog. Hessen ist drei Kilometer entfernt. Bruno wird sich dort (s)eine Zeitung kaufen.

Epi-Epilog. Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein guten Neues Jahr 2016 und viel Freude beim Entdecken unvermuteter Geschenke. Wer interessiert ist, die von Robert Betz in Worte gefasste Januar-Botschaft zu lesen, ist eingeladen, hier zu klicken.

© Ulf Runge, 2016

Zielgruppenrelevanter Tipp

12. Dezember 2015 2 Kommentare

Leben 1195 – Samstag, 12.12.15

Zielgruppenrelevanter Tipp

Dieser Artikel ist nur für eine sehr kleine Zielgruppe interessant.

Du gehörst zu ihr nur, wenn Du einen elektrischen Rasierapparat Dein eigen nennst, der für den netzfreien Betrieb über einen Akku verfügt. Oder wenn Du eine derartige Person kennst.

Noch dabei? Schön!

Du gehörst zur Zielgruppe dieses Beitrags allerdings nur, wenn Du das Gefühl hast, dass der Akku im Laufe der Zeit immer schwächer wird. Sich immer schneller entleert. Wenn Du der Meinung bist, dass Du eigentlich ein neues Gerät brauchst.

Noch dabei? Klasse. (Selbst wenn Du nicht zur Zielgruppe gehörst, möchtest Du ja bestimmt wissen, was auf Dich oder andere Menschen zukommen kann, wenn die Akkuleistung immer mehr nachlässt.)

Sorry liebe Zielgruppe, der Satz in Klammern war natürlich nicht für Dich bestimmt. Sondern für die anderen.

Egal.

Kauf Dir erst einmal kein Ersatzgerät.

Schau mal nach, ob Du im Haus noch irgendwo etwas Öl hast. Kein Sonnnenblumen-, Raps- oder Olivenöl! Sondern Maschinenöl. Vielleicht bist Du ja Besitzer einer Nähmaschine oder Besitzerkenner. Dann nimmst Du einen, vielleicht auch zwei oder drei Tropfen dieser wertvollen Flüssigkeit und träufelst diese auf und am liebsten zwischen die Scherblätter.

Ölfläschchen

Entweder ist Dein Rasierer jetzt endgültig kaputt, weil Du den Herstellerhinweis ignoriert hast, dass Du das auf keinen Fall tun darfst. An dieser Stelle noch ein Tipp: Manchmal kann es sinnvoll sein, erst zu Ende zu lesen, bevor man Handlungsempfehlungen befolgt. Aber ich vermute, dass es keine derartigen Geräte gibt. Also vergiss diesen Absatz ungegebenenfalls.

Oder es funktioniert wie bei mir: Läuft wie geschmiert. Von wegen Akku kaputt. Da war einfach nur der Reibungswiderstand zu groß.

Wenn Du Dir oder anderen wegen schwächelndem Akku zu Weihnachten einen neuen Rasierer kaufen wolltest oder gekauft hast, hast Du jetzt ein Problem. Ein Luxus-Problem finde ich.

© Ulf Runge, 2015

Unrealistischer Gedanke

Leben 1194 – Freitag 11.12.15

Unrealistischer Gedanke

 

 

Heute ist mir ein schöner Gedanke durch den Kopf gegangen. Ich könnte mal wieder beim Bundesliga-Tipp-Spiel das Glück haben, zwei Karten für ein Fußballspiel zu gewinnen. Dieses unverschämte Glück hatte ich am Ende der Saison 2013/2014, als ich zum ersten Mal in der Mainzer CoFas Arena ein Spiel des Karnevalvereins FSV Mainz 05 erleben durfte. Gegen den Fastabsteiger Hamburger SV. Dass es das letzte Spiel von Thomas Tuchel als Mainzer Trainer werden würde, gab dieser Begegnung seinerzeit eine besondere Bedeutung.

Ja, das war ein schöner Gedanke, mal wieder mehr als die anderen Mittipper beim SWR1 Rheinland-Pfalz Tipp-Spiel richtig vorhergesagt zu haben. Ich habe ihn dann schnell wieder verdrängt, weil der Alltag seinen Tribut forderte.

Zur Mittagszeit habe ich mir vorgenommen, nicht, wie am vergangenen Wochenende, erst eine Stunde vor Spielbeginn zu tippen und zu riskieren, dass meine Tipps nicht mehr rechtzeitig angenommen werden, heute nahm ich mir, diese delikate Aufgabe zur Mittagszeit zu erledigen.

Weil die vergangene Woche so voll war, hatte ich noch nicht einmal geguckt, wie gut oder schlecht ich am vergangenen Wochenende getippt hatte. Das ist so, als wenn man Lotto spielt und erst bei Abgabe des nächsten Scheins eine Woche später nachsieht, ob man denn inzwischen Millionär geworden ist.

Ich gehe mit dem Browser zum Tipp-Spiel und traue meinen Augen nicht. Ich kneif mich, schließe und öffne die Augen. Ist nicht wahr. Es hat auch kein Virus die Kontrolle über meinen PC übernommen, der mich vor allen Dingen erst einmal auf den Arm nehmen will. Sekt für alle, Senf an die Decke!!!

Da steht mein Name. Und wie beim letzten Mal war jemand anders genauso gut wie ich. Und wie beim letzten Mal habe ich zusätzlich noch unglaubliches Losglück.

Und dann darf ich sogar hin, wenn Mönchengladbach kommt, das für mich zur Zeit am attraktivsten spielende Team der Liga.

SWR1TippSpiel_Bild1

Und jetzt zeige ich Dir, mit welch verrückten Tipps ich mir den Eintritt „verdient“ habe. (Lautern-Fans mögen mir nachsehen, dass ich die Heimpleite geahnt habe.)

SWR1TippSpiel_Bild2

SWR1TippSpiel_Bild3

Jetzt bin ich also Experte. Wobei, wenn ich auf meine Ränge beim Tippen der ersten bzw. der zweiten Liga sehe, dann bin ich halt einfach nur durchschnittliches Mittelmaß. Aber immer wieder für eine Überraschung gut. ;-)

Ich danke dem SWR1 Rheinland-Pfalz sowie dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FSV Mainz 05, dass es dieses schöne Spiel gibt und dass ich jetzt zum zweiten Mal „hin“ darf.

© Ulf Runge, 2015

Das Wiedersehen

7. November 2015 6 Kommentare

Leben 1193 – Samstag, 07.11.15

Das Wiedersehen

Ich bin mit dem Einkaufen fertig. Habe meinen Einkauf bezahlt. Schiebe den Einkaufswagen zum Ausgang. Als ich an der Nachbarkasse „ihn“ entdecke.

„Er“. Wie hieß er bloß? Nein. Falsch. Er heißt ja noch. Sonst stünde er nicht da. Aber sein Name ist mir entfallen. Wir gingen zusammen in die gleiche Klasse bzw. den gleichen Kurs. Aber nicht als Schüler, sondern als Eltern.

Wir haben uns dann noch öfter im Zug getroffen. Nett miteinander geredet.

Ich fasse zusammen: Ich kenne ihn. Weiß seinen Namen nicht. Nicht mehr. Und sein Kind? Hm. Ein Sohn würde ich mal vermuten. Name? Auch vergessen. Mist!!!

Wir lächeln uns an. Freundlich. Und auch ein bisschen verlegen. Zumindest ich. Er vielleicht auch?

Ich verlasse den Supermarkt, er muss noch zahlen.

Ich entleere meinen Einkaufswagen in mein Auto, sehe aus den Augenwinkeln, wie er näher kommt. Er hat sein Auto neben mir geparkt. Puh! Ich tue so, als wenn ich das nicht bemerke. Als er den Kofferraum von seinem Auto öffnet, ist „die Luft rein“, ich kann, ohne ihn anzusehen, den leeren Einkaufswagen zurückschieben.

Ich laufe zurück zu meinem Auto und es kommt, wie es kommen muss, er kommt mir entgegen. Vermutlich geht es ihm wie mir. Oder auch nicht?

Wir grüßen uns ein zweites Mal. Jetzt gilt kneifen nicht. Jetzt muss ein wertschätzendes Gespräch her. Ich frage ihn nach seinem Sohn.

Er nennt den Namen seines Sohnes. Hurra! Er hat einen Sohn. Richtig geraten. Er erzählt mir, was dieser in den vergangenen Jahren gemacht hat. Erfreuliches. Ich drücke meine ehrliche Freude aus. Er ist auch sichtlich erfreut, dass er so Positives erzählen darf.

Jetzt wäre es an ihm, mich zu fragen, wie es denn meiner Jugend geht. Vielleicht hat er ebenfalls den Namen vergessen. Weiß vielleicht nicht mehr, ob Tochter oder Sohn?

Er wirkt auf einmal eilig. Wünscht mir noch einen schönen Tag.

Ob ich ihm hätte helfen sollen?

So ist das Leben. Es kommt einfach vorbei und fragt Dich nicht, ob Du vorbereitet bist.

© Ulf Runge, 2015

Bad oder good, das ist hier die Frage

Leben 1192 – Freitag, 30.10.15

Bad oder good, das ist hier die Frage

Bad Live

 

Wir können über unser „schlechtes“ Leben jammern. So wie die Firma, hinter deren Lastwagen ich gerade an der Ampel warte. Der Gipfel ist: Die machen darüber sogar eine Ausstellung.

Ja und die Rechtschreibung? Klarer Fall von 6. Setzen!!!

Tsss. Muss nicht sein. Es geht auch anders.

Weiterlesen…

Ganz alleine in Facebook

Ganz alleine in Facebook

Leben 1191 – Donnerstag, 15.10.15

Ganz alleine in Facebook

 

In Facebook kann ich nicht anders als ein bisschen lächeln, wenn ich lese…

… hat seinen eigenen Beitrag kommentiert – hätte ersie doch gleich im Beitrag schreiben können, was es da zu kommentieren gibt. Oder?

… gefällt seinihr eigener Beitrag – das wäre ja auch die Höhe, da schreibst Du was, und dann gefällt es Dir nicht. Oder?

Der Gipfel allerdings ist:

… hat auf seinenihren Kommentar geantwortet – das ist so ein Dialog mit sich selber. Oder?

 

Was mir noch fehlt:

… gefällt sich selber!

… hat seinen eigenen Beitrag gelesen.

 

Oder – total obercool:

… hat seinen eigenen Beitrag gelöscht.

 

© Ulf Runge, 2015

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