Wenn es keinen Efeu gäbe

Frau Ehorn frug Frau Dehorn:
„Wo bleibt denn bloss Frau Cehorn?“
Da sprach Frau Dehorn: „Cehorn?“
Die sitzt mit dem Herrn Behorn
dort hinten unterm Ahorn!“

 

© Ulf Runge, 2007

Hinweis: Danke an Heinz Erhardt für das schöne “Efeu”-Original.
Danke an das AGG = Allgemeine Gleichstellungsgesetz,
das mich auf die Idee brachte, ein Pendant zum “Efeu” aus selbigem zu adaptieren.

 

 

  1. Sinend
    16. Juli 2007 um 07:38 | #1

    Ganz unverfror’n
    wurde hier gebor’n
    und für sehr gut erkor’n
    dies lustig’ A-B-C-D-E-Horn

    Das Horn war spinnend,
    wohl auch gewinnend,
    wie Labsal rinnend.
    Lächelte Sinend.

  2. Ulf Runge
    31. Juli 2007 um 00:52 | #2

    Liebe Sinend,

    danke für die schönen Zeilen,
    ob Efeu, Ahorn oder Spinnen,
    wenn Reime aus den Tasten eilen,
    ist man schon mal von Sinnen ;-)

  3. makochou
    17. August 2008 um 17:31 | #3

    Wow, wie schön hier gedichtet wird! ^-^

    Ich find das A-B-C-D-E-Horn auch sehr lustig,
    aber wie man nur auf solche Ideen kommt… ^.~
    Einfach genial ^.^

    Liebe Grüße,
    Makochou

  4. Ulf Runge
    18. August 2008 um 00:35 | #4

    Liebe Makochou,

    danke für Dein Kompliment.
    Wie man auf so was kommt?

    Womöglich hatte ich wirklich von diesem AGG gehört,
    dachte an Heinz Erhardt, und dann strömte es in mir…

    Liebe Grüße,
    Ulf

  5. 20. August 2008 um 22:44 | #5

    da muss ich mich wohl bei makochou bedanken, dass sie diesen schönen beitrag wieder ans licht geholt hat – mir fehlt leider leider grade die zeit, um alle texte zu durchforsten…

    eine schöne hommage an einen der grandiosesten meister der wortkunst. jetzt weiss ich auch endlich wieder, an wen mich der ulf manchmal erinnert… ;)

    liebe grüsse,
    aprikose

  6. Ulf Runge
    21. August 2008 um 22:22 | #6

    Liebe Aprikose,

    lass Dir Zeit beim Durchforsten, die Texte laufen Dir nicht weg…
    Oh, und ein dickes Danke, dass Du mir eine Affinität zu Heinz Erhardt
    bescheinigst.

    Liebe Grüße,
    Ulf

  7. fronq
    22. Oktober 2008 um 09:53 | #7

    Hehe-Horn!

    Lustig ;-)

  8. Ulf Runge
    23. Oktober 2008 um 00:26 | #8

    Liebe Kunie,

    danke für Deine wohlwollende Kritk :-)

    Die ich gerne erwidere:

    Es war einmal ein Martinshorn,
    das hupte gern in Alsenborn,
    doch sein Ton war zu schrill,
    abmontiert war es still,
    lautlos rostend, voller Zorn.

    Liebe Grüße,
    Ulf

  9. Hase
    31. Oktober 2011 um 22:03 | #9

    Tanz

    ein einsamer Luftballon
    flog einmal davon
    er fühlte sich so alleine
    niemand half ihm auf die Beine
    da kam ne Luftballonin
    und zog sich zu ihm hin
    ein Tanz entstand ganz wunderbar
    wie einsam es doch früher war

    (geschrieben am 8. September 2010 von Erika)

    lieber Ulf, das habe ich grade ausgegramt, als ich hier bisschen gestöbert hab…….
    liebe Grüße
    Erika :-)

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