Mein Schreibetagebuch: “Leben”

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Augen

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Braune Augen

Braune Augen - © PIXELIO - honey91

Leben 282 – Donnerstag, 24.07.08

Wenn’s schmerzt und weht am Fuß,
wenn’s Laufen selber macht Verdruß,
fragst Du „Wofür tu ich noch taugen?
Hühner mag ich, nicht SO Augen!“

Wenn gut mal essen Du wohl willst,
die Speisekart‘ im Mund Dir schmilzt,
und aus der Supp Dich tun anschau(g)en,
voll von Fett gar viele Augen
(dann bist Du schneller satt als willst.)

Wes Blick könnte je treuer sein,
als der von Deinem Hundilein,
wann immer Staub ich tue saugen,
kommt „Spiel mit mir“ aus seinen Augen.

Blicke, Wimpern, Falten, Lider,
spiegeln Dein Gemüt mir wieder.
Doch wie‘s steht mit Deiner Seelen,
tun Deine Augen nur erzählen.

© Ulf Runge, 2008

Written by Ulf Runge

24. Juli 2008 um 00:07

5 Antworten

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  1. Lieber Ulf, schmunzelnd sitze ich vorm Computer, herrlich Dein Gedicht über die verschiedensten Arten von Augen. Schön der “Spannunsaufbau” von Hühneraugen über Fettaugen zu treuen Hundeaugen zum Seelentor…Sonnige Grüsse Andrea

    andrea2007

    24. Juli 2008 um 11:26

  2. Lieber Ulf,

    *lach* du kommst auf Ideen. :D Sehr amüsant, kann ich da nur sagen. Was es alles für Augen gibt. Doch keine sind so treu, wie die vom Hundilein. :D

    Lachende Grüße,
    Martina

    Mamü

    24. Juli 2008 um 22:39

  3. Liebe Andrea,

    schön, dass Du Spaß daran hattest.
    Das mit den vielfältigen Augen, das musste jetzt einfach raus :-)

    Liebe Grüße,
    Ulf

    Ulf Runge

    26. Juli 2008 um 00:25

  4. Liebe Martina,

    wie recht Du hast…
    Und da gibt es Menschen, die behaupten,
    Hunde hätten keine Gestik und könnten nicht sprechen…

    Liebe Grüße,
    Ulf

    Ulf Runge

    26. Juli 2008 um 00:26

  5. Christa hat ihren Kommentar auf dieses Gedicht in ihrem Blog versteckt:

    http://ver-rueckt.net/?p=1129

    Danke!
    Liebe Grüße, Ulf

    Ulf Runge

    30. Juli 2008 um 23:53


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