Es gibt keinen Tod

Leben 1296 – Donnerstag, 24.11.16

Es gibt keinen Tod

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Es ging um Leben und Tod. Und Unsterblichkeit. Der beeindruckende Vortrag von Herrn  Dr. Hollerbach aus Heidelberg im Rahmen der Reihe Lebenskunst Bensheim war vorüber. Für mich waren einige Bausteine des im Prinzip unfassbaren Wunders von Entstehen und Vergänglichkeit neu sortiert worden. Ein interessanter Abend, dessen Inhalt ich nachzuerzählen nicht wirklich in der Lage bin.

Ich will die Nachrichten des Abends kurz zusammenfassen, ohne die Vergnüglichkeit des Zuhörens beim Vortrag oder die Berührtheit durch die dargestellten Gedankengänge auch nur ahnen zu lassen.

Menschsein bedeutet nach Dr. H., dass da vier Elemente in uns zusammenspielen: Der physische Körper, die Lebenskraft (der Ätherleib), die Seele (der Astralleib) und der Geist.

Lebenskraft ist unsere vergängliche Vitalität, unser Gedächtnis und unsere Vorstellungskraft.

Seele umfasst das Gefühl und den Willen, die Leidenschaft und das Triebhafte, den Irrtum und die Krankheit ebenso wie die Inspiration.

Und zum Geist zählen Denken, Wille, Bewusstsein und Intuition.

Im Tod verlieren wir die Körperlichkeit und die Lebenskraft. Unsere Seele und unser Geist hingegen verbinden sich mit den Seelen und dem Geist der anderen Menschen. Es findet ein Erkenntnisprozess statt, an dessen Ende die Reinkarnation in einem anderen Körper stehen kann, sehr wohl mit dem Plan, beim „zweiten“ oder besser beim „nächsten“ Mal, bestimmte Dinge anders zu gestalten, besser zu machen.

Das ist jetzt sehr verkürzt und wird dem Anspruch des Vortrages fast nicht gerecht. Macht dafür trotzdem ein bisschen neugierig auf das Buch „Es gibt keinen Tod – Warum wir unsterblich sind“.

Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Eine Dame berichtet, dass sie in ihrem Umfeld eine Person habe, die seit 13 Jahren im Koma liege. Wie denn Koma in Beziehung zum Tod stehe, wolle sie gerne erfahren.

Herr Dr. Hollerbach benennt die Situation so, dass dieser Patient wohl vom Körper her fast überfordert sein, das Leben fortzusetzen. Dass aber eben die Lebenskraft noch da sei und man deshalb nicht von einem Todes-Zustand sprechen könne.

Dann huscht ein Lächeln über sein Gesicht, man sieht förmlich, wie ein Gedanke über ihn gekommen ist.

Ihm sei kürzlich eine besondere Begebenheit passiert, fährt er fort. Er habe über das Internet einen Koffer gekauft. Als er den fabrikneuen Koffer das erste Mal öffnet, guckt ihn ein Brief an. Er öffnet ihn und liest den Bericht einer Frau, die mit ihm vor Jahren ins Gespräch gekommen war. Und diesen Bericht wolle er nun kurz schildern.

Der Sohn dieser Frau sei seinerzeit ebenfalls im Koma gelegen. Sie sei damals von ihm, Dr. H., ermutigt worden, sich um ihn zu kümmern, mit ihm zu reden, bei ihm zu sein. Das habe sie getan und die Ärzte hätten sie machen lassen.

Nach einigen Wochen sei sie vom Chefarzt angesprochen worden. Was sie da mache, würde er nicht wissen, aber er habe das Gefühl, es sei gut, wenn sie weiter mache. Mit dem Reden, den täglichen Besuchen.

Wenige Woche später sei der junge Mann erwacht, habe sich noch einer lebensnotwendigen Operation unterziehen müssen, und sei nach einiger Zeit nach Hause entlassen worden.

Einen Rentenantrag zu stellen, habe er abgelehnt. Stattdessen habe er im Familienbetrieb nach und nach wieder das Arbeiten angefangen.

Und heute? Heute sei er verantwortlich für den Internet-Vertrieb von Koffern und habe beim Lesen des Auftraggebernamens für den neuen Koffer nicht das Bedürfnis gehabt, ihm diese berührende Geschichte zu schildern.

P.S.: Erneut ein ganz besonderer Dank an Justus Keller und die anderen Mitwirkenden des Vereins Lebenskunst, dass sie immer wieder so unterhaltsame Vortragende mit Herzensangelegenheiten dazu bringen, ihre Botschaften im – in der Regel ausverkauften – Bürgerhaus Bensheim vorzustellen.

© Ulf Runge, 2016

2 thoughts on “Es gibt keinen Tod

  1. Einen schönen Guten Morgen lieber Ulf,

    ganz herzlichen Dank für Deine Zusammenfassung des interessanten Abends.

    Fast hätten wir uns sehen können, wenn wir

    – nicht einen anderen Termin hätten wahrnehmen müssen/wollen
    – das Buch nicht deutlich günstiger zu haben ist als die Karte des Abends ….

    Aber Dank Deines Berichtes, war es ja fast so, als wenn wir dabei gewesen wären,
    daher nochmals unseren Dank.

    Sagenhafte Grüße aus und ins Nibelungenland und drum rum
    Sigrid und Volker

    p.s.: Ich denke Deine Zusammenfassung passt auch ins Nibelungenland – ich würde mich
    freuen, wenn Du die Arbeit auf Dich nehmen würdest ….

    Gefällt 1 Person

  2. Guten Morgen Volker,

    selbstverständlich habe ich das Buch erworben und mir signieren lassen.
    Ich muss Dich allerdings enttäuschen: Das Buch scheint mir einen anderen Weg einzuschlagen, das Thema nahezubringen, als es dann doch der auf Präsentation strukturierte Vortrag tut.
    Ergänzt um die ganz persönliche Ausstrahlung von Dr. Hollerbach kann ich nur anraten, einen seiner Vorträge zu besuchen.

    Ähnlich ist es mir mit seinem Vortrag zur Quantenheilung und seinem sehr empfehlenswerten Buch „Der Quanten-Code“ gegangen. Vortrag und Buch ergänzen auf wundersame Weise.

    Gerne poste ich den Beitrag auch in der Xing-Gruppe Nibelungenland, danke für die Einladung,

    Herzliche Grüße,
    Ulf

    Gefällt mir

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