Unterhaltungsgrenze

Leben 1226 – Freitag, 15.04.16

Unterhaltungsgrenze

 

Ich löse hier das Rätsel aus „Genial daneben“ auf. Hier, damit spätere Leserinnen und Leser nicht sofort auf die Lösung stoßen.

Ich bedanke mich allen, die bei diesem schönen Spaß mitgewirkt haben.

Den Begriff „Unterhaltungsgrenze“ habe ich zum ersten Mal am Straßenrand gelesen. Dort, wo sonst die Kilometer“steine“ aus Plastik und Metall aus dem Boden ragen und verkünden, dass man sich auf der Kreis-, Landes- oder Bundesstraße soundso befindet und zwar auf Höhe von Kilometer x Komma y.

Und neben einem derartigen Kilometerstein habe ich dann so ein ebenso niedliches Schild mit eben dieser Aufschrift „Unterhaltungsgrenze“ entdeckt. (Leider kein Foto gemacht.)

Die Straßenbauverwaltungen sind ja gehalten, die Straßen befahrbar zu halten. Zu unterhalten. Insbesondere im Winter. Und zu dieser Jahreszeit ist es sehr leicht, die Unterhaltungsgrenzen zu erkennen: Du fährst mit sage ich mal 50 bis 80 Stundenkilometern auf geräumter Straße und plötzlich, von jetzt auf sofort schleuderst Du auf schneebedeckter oder vereister Straße Richtung Straßengraben oder Baum.

Zum Glück ist mir das noch nicht passiert. Aber es ist der Horror.

Die Unterhaltungsgrenze ist also genau dort, wo die Verantwortung der einen Straßenbehörde aufhört und die der benachbarten anfängt.

 

© Ulf Runge, 2016

7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ilanah sagt:

    Da wäre ich nie drauf gekommen.

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    1. Ulf Runge sagt:

      Ich vermute, das können fast alle sagen.
      Ich hatte das Glück, dieses Schild entdecken zu dürfen und mir dann einen Reim drauf zu machen.

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  2. maribey sagt:

    Und wieder was gelernt. Ich sag’s doch, lernen kann Spaß machen. 🙂

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    1. Ulf Runge sagt:

      Ich sag mal: Lernen muss Spaß machen. Sonst lernt man nichts. 🙂

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  3. Dann müsste so eine Grenze auch bei jedem öffentlichen Park sein?
    Da steht aber nicht „Unterhaltungsgrenze“, sondern lediglich was von wird nicht geräumt, betreten auf eigene Gefahr, bla bla 🙂

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    1. Ulf Runge sagt:

      Ich vermute, dass es keine generelle Unterhaltungsgrenzenkennzeichnungspflicht gibt. Weder, dass man kennzeichnet. Noch, wie man das tut.
      Mein Hit ist, speziell im Winter, angebracht an Ufern von Ententeichen: „Schwimmen verboten.“
      Kommt besonders gut, wenn der See zugefroren ist.

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