Me and You and die Statu(e)

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Leben 1132 – Freitag, 11.07.14

Me and You and die Statu(e)

 

Ich bin unterwegs. In der Stadt. Habe eine große Liste von Erledigungen, die ich nachher abgehakt haben möchte. Haste und eile mit Tunnelblick durch die City.

Über einen großen Platz. Mit einer großen Statue. Goethe. Schiller. Wer auch immer. Bedeutend.

Jäh halte ich inne. Bereue, dass ich meinen Fotoapparat nicht dabei habe. Nur mein Handy. Schalte den Foto von meinem Handy ein. Mache dieses Foto hier.

 

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Du fragst Dich vermutlich, warum ich denn diesen Schnappschuss gemacht habe. Die beiden jungen Leute von hinten, was ist denn da Besonderes dran?

Ich sage mal. Keine sechs Monate mehr bis Weihnachten. Und wenn Du ein geniales und originelles Weihnachtsgeschenk suchst, was die Welt noch nicht gesehen hat, oder zumindest ich, der Ulf, dann hilft Dir die nachstehende Ausschnittsvergrößerung vielleicht weiter.

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Machen die also ein Selfie zu dritt. Statt Me and You and a Dog named Boo also Ich und Du und die Statu(e) schaut zu.

Wobei. Mal ganz ehrlich. Dies ist so ein hammermäßiges Teil, Du wirst nicht riskieren, es als Präsent eingepackt im Schrank liegen zu lassen, damit Dir andere beim Schenken zuvor kommen können. Nein, Du wirst jetzt gleich und sofort im Netz auf Suche gehen, da bin ich sicher. Und auch schnellstmöglich die WeihnachtsmännIn spielen.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Ich habe die beiden angesprochen. Zunächst auf Deutsch. Dann auf Englisch. Habe sie gefragt, ob sie das selber gebastelt haben. Oder gekauft. Ne ne, das sei gekauft. Lächeln mich an.

Fällt mir noch ein, dass ich den beiden sage, dass sie damit all die Handy- und Fotoapparat-Klauer „arbeitslos“ machen, die so „gerne“ behilflich sind, wenn man in der fremden Stadt ein gemeinsames Foto von sich haben möchte.

In der Tat frage ich mich. Was machen die zukünftig? Die müssen ja alle umgeschult werden.

© Ulf Runge, 2014

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. sweetkoffie sagt:

    Ulf, deine verschlungenen Gedankengänge zu lesen, sind mir ein Vergnügen.
    Mein Mitleid gilt von nun an den armen Handyklauern.
    LG sk

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  2. Ulf Runge sagt:

    Liebe sweetkoffie,

    in der Tat bin ich auch immer wieder erstaunt, dass die Verschlungenheit meiner Gedankengänge nicht zum Verschlingen derselben führt.
    Es sind ja nicht nur die Handyklauer, die man bemitleiden sollte.
    Auch die Polizei hat dadurch immer weniger zu tun.
    Bedenklich.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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