Witz des Tages

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Leben 1107 – Dienstag, 04.03.14

Witz des Tages

 

Die Welt sieht fassungslos auf das Geschehen in der Ukraine. Insbesondere auf das einschüchternde Säbelrasseln des zu Hilfe eilenden Nachbarn.

Mag man den Regierenden unseres Staates noch durchgehen lassen, dass wir die Interessen unserer chemischen Exportindustrie zu Lasten der Umwelt fördern, indem wir beim Genmais ein ethisches Passivfoul spielen.

Es kann aber nur ein Witz sein, was das gerade aus dem Radiolautsprecher kam. Dass unsere Behindertensportler sich kurz vor dem Abflug nach Sotchi befinden, um sich schmusekursig für eine vermeintliche Völkerverständigungskulisse herzugeben. 1936 vergessen? Nicht die behinderten Sportler sind zu kritisieren, sondern die rückgratfreien, entscheidungsbehinderten Verantwortlichen.

Gold gab ich für Eisen. Hieß es in Dunkeldeutschland.

Gold hol ich statt Solidarität zeigen. Heißt es heute.

 

© Ulf Runge, 2014

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Volker Kunz sagt:

    Lieber Ulf,

    ich habe irgendwie Verständnis für Deine Zeilen ….

    A b e r – vielleicht sollte man auch sehen und berücksichtigen, dass diese behinderten
    Sportler nur einmal alle 4 Jahre die Möglichkeit besitzen, ins Rampenlicht der Medien
    zu geraten.

    Denn ansonsten haben unsere Behinderten aus meiner Sicht leider viel zu wenig Unterstützung und nicht nur dies – sie werden auch durch Politik, Staat und Rechtsprechung gegängelt und weiter benachteiligt.

    Leider zu sehen und zu lesen auch hier:
    https://www.xing.com/net/prif7d149x/nibelungenland/sap-super-aktuelle-postings-715214/online-petition-recht-auf-sparen-und-gleiches-einkommen-auch-fur-menschen-mit-behinderungen-46132225/

    Traurige Grüße aus und ins Nibelungenland und drum rum
    Volker

    Gefällt mir

  2. Ulf Runge sagt:

    Lieber Volker,

    danke für Deinen Kommentar.

    Ohne das Recht auf freie Meinungsäußerung hätte ich meinen Beitrag nicht schreiben können. Und Du nicht antworten. Ein hohes Gut.

    Ja, ein Boykott würde natürlich die Falschen treffen.

    Ich halte es für richtig, dass man die beteiligten Parteien zum Miteinander-Reden bringt.

    Bei alledem: Eine Beteiligung an einem weiteren Sportfest in Sotchi, so als wäre seit dem gerade beendeten nichts Wesentliches passiert, das geht für mich nicht.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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