BLOG-ADVENTSKALENDER 2013 – für den 16. Dezember – Bösartiger Traum

BLOG-ADVENTSKALENDER 2013 – für den 16. Dezember – Bösartiger Traum

Leben 1089 – Sonntag, 22.12.13

BLOG-ADVENTSKALENDER 2013 – für den 16. Dezember – Bösartiger Traum

Dieser Blog ist werbefrei. Zumindest was die von mir eingebrachten Inhalte angeht. Das wird er auch bleiben. Was aber nicht heißt, dass ich die eine oder andere Empfehlung schon mal ausgesprochen habe oder noch aussprechen werde. Wenn ich hier auf meinem Blog empfehle, dann habe ich keinen persönlichen, materiell erkennbaren Vorteil davon. Wenn ich mit Empfehlungen Geld verdienen möchte, dann werde ich das auf meiner zukünftigen Homepage tun. Hierzu mehr, wenn es denn so weit ist.

Wir schreiben den 22. Dezember. Ich werde versuchen, bis Weihnachten 24 Beiträge zu schreiben (das wird jetzt immer sportlicher), auch wenn es bisher nur 16 geworden sind. Als so eine Art Adventskalender. Vorrangig werde ich versuchen zu danken. Und hierbei werden sich Empfehlungen bisweilen nicht vermeiden lassen. Im Gegenteil.

In Zeiten zunehmender Automobilisierung werden Parkplätze – auf der Straße – Mangelware. In Städten gibt es deshalb Anwohnerparkbereiche, und man muss auch schon mal einen längeren, um nicht zu sagen, einen sehr langen Fußweg in Kauf nehmen, um füßeschonend im eigenen Wagen unterwegs zu sein.

Das ist auch auf dem Land so, dass Parkplätze immer mangeliger werden. Etwa in der Straße, in der ich wohne. Dort gibt es mittlerweile mehr Autos als Parkplatz auf der Straße. Früher – oder auch heute noch (?) – wurde man böse angeblickt, wenn man am Bordstein des Nachbargrundstückes geparkt hat. Heute muss man da parken. Weil der Nachbar wiederum bei mir vor der Haustür parkt. So ist das.

Die Zeiten ändern sich.

Gestern Abend habe ich ferngesehen. Gebe ich hiermit als bekennender Nicht-TV-Gucker zu. „Schlag den Raab“. Da spielt ein hoffentlich intelligenter, sportlicher und geschickter Gast gegen Stefan Raab diverse Spiele. Es geht jeweils um eine halbe Million Euro. Zum Spiel gehört es, dass der Gastgeber immer gewinnt, nicht weil er die Spiele schon hätte üben dürfen, sondern weil er in vorherigen Sendungen so etwas Ähnliches schon immer und immer wieder hat üben dürfen, und außerdem weil eben auch Stefan Raab intelligent, sportlich und geschickt ist. Deshalb bleibt die halbe Million auch jedes Mal im Jackpot, so dass dieser bis gestern auf 3 Millionen angewachsen war. Der gestrige Kandidat war übrigens besonders sympathisch und deshalb freue ich mich für ihn, dass er als große Ausnahme gegen Stefan Raab gewonnen hat, heute Nacht.

Während der Sendung „Schlag den Raab“ kann man auch Preise gewinnen. Autos und Handys und so. Der Clou ist, das ein einziger Mensch ALLE Autos, diesmal waren es sechs an der Zahl, gewinnt. Die Autos sind vermutlich gesponsert vom Hersteller, die Preise der Sendung finanzieren sich vermutlich dadurch, dass ein Haufen Leute eine 50-Cent-SMS schicken oder eine Geldverdienhandynummer anrufen und dabei eine schwachsinnige Frage beantworten, die einen Erstklässler total unterfordern würde. Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen SMS-Schicken und Telefonieren: Wenn man anruft, erfährt man sofort, dass man verloren hat. Oder vielleicht doch gewonnen. Bei der SMS ist das anders. Da erfährt man nichts. D.h. und jetzt komme ich endlich zum Punkt, man darf bis zum Ende der Sendung davon träumen, dass man den Hauptgewinn bekommen wird.

Ich danke PRO7 und Stefan Raab und allen, die damit dafür verantwortlich sind, gestern wohl auch der Firma Peugeot, dass ich heute Nacht drei Stunden davon träumen durfte, sechs weiße Peugeots mein Eigen nennen zu dürfen, um sie dann mit einem frechen Lächeln gleichmäßig auf die spärlichen Parklücken der Straße zu verteilen. Und dann hätte jeden Tag das luxuriöse Problem zu lösen, welches meiner sechs Autos ich denn jetzt bewegen möchte. Noch schlimmer, welche fünf Autos auf potenziellen Nachbarparkplätzen einfach so den lieben langen Tag rumstehen würden.

Du weißt, dass ich das nicht machen würde, aber einfach drei Stunden davon träumen zu dürfen und darüber ganz laut zu lachen, dafür sage ich „Danke!“.

© Ulf Runge, 2013

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