BLOG-ADVENTSKALENDER 2013 – für den 15. Dezember – Weg vom SOS, hin zu Lösungen

Leben 1088 – Donnerstag, 19.12.13

BLOG-ADVENTSKALENDER 2013 – für den 15. Dezember – Weg vom SOS, hin zu Lösungen

Dieser Blog ist werbefrei. Zumindest was die von mir eingebrachten Inhalte angeht. Das wird er auch bleiben. Was aber nicht heißt, dass ich die eine oder andere Empfehlung schon mal ausgesprochen habe oder noch aussprechen werde. Wenn ich hier auf meinem Blog empfehle, dann habe ich keinen persönlichen, materiell erkennbaren Vorteil davon. Wenn ich mit Empfehlungen Geld verdienen möchte, dann werde ich das auf meiner zukünftigen Homepage tun. Hierzu mehr, wenn es denn so weit ist.

Wir schreiben den 19. Dezember. Ich werde versuchen, bis Weihnachten 24 Beiträge zu schreiben, auch wenn es bisher nur 15 geworden sind. Als so eine Art Adventskalender. Vorrangig werde ich versuchen zu danken. Und hierbei werden sich Empfehlungen bisweilen nicht vermeiden lassen. Im Gegenteil.

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit ein vielstrapazierter Begriff ist, möchte ich auf eine Initiative aufmerksam machen, die uns wunderbar vor Augen führt, dass wir auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen unterwegs sind. Dass genug für alle da ist, wenn wir bereit sind, unseren Grips anzustrengen und von Gewohnheiten Abstand zu nehmen, die unsere Erde ins Chaos führen werden.

Die Initiative „The Story of stuff“ von Annie Leonard gibt es mittlerweile auch in einer deutschen Variante. Die dort verfügbar gemachten Materialien führen uns sehr deutlich vor Augen, dass jeder von uns die Welt verändern kann, wenn wir bereit sind, uns selber und allen, die produzieren und handeln, immer wieder unangenehme Fragen zu stellen:

  • Woher kommt dieser Artikel?
  • Unter welchen Arbeitsbedingungen wurde er hergestellt und transportiert?
  • Was wäre der wirkliche Preis dieses Artikels, wenn man die Müll-Entsorgung bzw. Rohstoff-Wiederaufbereitung mit einkalkuliert?
  • Wieviel saubere Luft und wieviel Trinkwasser waren notwendig, um diesen Artikel bereitzustellen?
  • Welche Risiken (z.B. enthaltene Gifte) habe ich beim Bezahlen mit eingekauft?

 

Ich danke Annie Leonard für die unterhaltsam gemachte Aufbereitung dieses so ernsten Themas. Vor einigen Jahren hat sie SOS (Story of stuff) gefunkt, heute überwindet sie das ursprüngliche Aufzeigen des Problems „MEHR UND MEHR UND MEHR“ durch eine Plattform, die sich mit „LÖSUNGEN“ beschäftigt.

Das führt dann dazu, dass ich mir Fragen stelle wie:

  • Welche meiner Ressourcen (Eigentum, Zeit, Fähigkeiten) kann ich teilen, anderen zur Verfügung stellen?
  • Was von dem, was ich benötige, bieten andere zur zeitweisen Nutzung an?

Das Organisieren des Miteinander-Teilens kann zu einem ganz wichtigen Überlebensfaktor und auch Business-Motor werden und bietet jede Menge Chancen, nachhaltiger als bisher mit den materiellen Ressourcen umzugehen. Und eröffnet jede Menge Chancen durch die Erweiterung des Zugriffs auf soziale und wissensmäßige Ressourcen.

© Ulf Runge, 2013

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s