BLOG-ADVENTSKALENDER 2013 – 9. Dezember – Mehr als die Summe seiner Teile

Leben 1082 – Montag, 09.12.13

BLOG-ADVENTSKALENDER 2013 – 9. Dezember – Mehr als die Summe seiner Teile

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Dieser Blog ist werbefrei. Zumindest was die von mir eingebrachten Inhalte angeht. Das wird er auch bleiben. Was aber nicht heißt, dass ich die eine oder andere Empfehlung schon mal ausgesprochen habe oder noch aussprechen werde. Wenn ich hier auf meinem Blog empfehle, dann habe ich keinen persönlichen, materiell erkennbaren Vorteil davon. Wenn ich mit Empfehlungen Geld verdienen möchte, dann werde ich das auf meiner zukünftigen Homepage tun. Hierzu mehr, wenn es denn so weit ist.

Wir schreiben den 9. Dezember. Ich werde versuchen, in den kommenden Tagen jeden Tag zu schreiben. Als so eine Art Adventskalender. Vorrangig werde ich versuchen zu danken. Und hierbei werden sich Empfehlungen bisweilen nicht vermeiden lassen. Im Gegenteil.

Bei Eugen Simon habe ich im Zusammenhang mit den Gedankendoping-Sprungbrettseminaren ein Konzept kennenlernen dürfen, über das ich heute berichten möchte. Es handelt sich um die gegenseitige Unterstützung von Menschen durch die Bildung von „Mastermind“-Gruppen. Für dieses Konzept gibt es mit Sicherheit viele verschiedenartige Definitionen; das Prinzip, das dahinter steht, ist folgendes:

Mehrere Menschen vereinbaren, sich regelmäßig zu unterstützen. Diese Unterstützung besteht primär im Zuhören und – falls gewünscht – auch im Feedback-Geben.

Die erste derartige Gruppe, die ich erleben durfte, bestand aus anfänglich fünf Mitgliedern, die alle nur eine Gemeinsamkeit aufwiesen: Ein für sich selbst definiertes Ziel erreichen. Und sich von der Gruppe dabei unterstützend begleiten zu lassen.

Wir haben uns jede Woche am Montag Morgen um 07:00 Uhr im Hauptbahnhof getroffen. Dort haben wir ca. zwei Stunden lang jedem Gruppenmitglied die Möglichkeit gegeben, über die vergangene Woche zu berichten, Ziele für die kommende Woche zu definieren und sich – wenn denn gewollt – von den anderen wertschätzendes Feedback geben zu lassen.

Mitunter haben wir die zwei Stunden auch genutzt, um gemeinsam ein Schwerpunktthema zu behandeln.

Die Gruppe hat leider keine drei Monate gelebt. Wir hatten nach meiner Einschätzung eine gute Zeit in der Gruppe, aber es gab nach meiner Einschätzung drei Aspekte, die zum Ende führten:

–          Wir haben keinen wirklichen Arbeitsraum gehabt, um uns auszutauschen, sondern sind durch die verschiedenen Cafés und Restaurants gepilgert, die um diese Uhrzeit offen haben.

–          Die frühe Uhrzeit, die wöchentliche Frequenz und die Durchführung als Präsenztermin (anstatt etwa auch mal Skype zu nutzen) waren der zweite Gruppenkiller.

–          Und schließlich mussten wir erkennen, dass eine Person in unserer Gruppe bedeutend „weiter“ war als die anderen.

Nach langer Pause bin ich aktuell wieder Teil einer entsprechenden Gruppe. Wir sind zu viert und haben uns in den vergangenen 9 Monaten nur zwei Mal getroffen. Die vorsorglich vorbereitete Agenda für unseren ersten Termin hatten wir nach ungefähr 5 Minuten auf Seite gelegt und den Gedankenaustausch einfach laufen lassen. Das war total spannend. Und es hat dazu geführt, dass wir Aspekte voneinander kennen gelernt haben, die wir bei einer reinen Fokussierung auf die eigenen Ziele möglicherweise niemals wahrgenommen hätten.

Ich bin guter Dinge, dass sich hier ein langfristiges Zusammenwirken und Wertschätzen entwickeln wird.

Es ist eine wunderbare Erfahrung, sich mit – zunächst – „wildfremden“ Menschen, die in guter Absicht unterwegs sind, zusammen zu tun, um Feedback und Ermunterung zu erhalten. Und um gegenseitig vom Netzwerk der anderen zu profitieren.

Ich bin dankbar, dass ich nun zum zweiten Mal diese Erfahrung machen darf.

Du meinst, das könnte Dich auch weiterbringen? Ein guter Anlass, Gleichgesinnte für eine solche Gruppe zu finden, ist ein gemeinsam besuchtes Event: Etwa ein Seminar oder ein Volkshochschulkurs. Wichtig ist, dass sich jede Person in der Gruppe ein Ziel gesetzt hat, das auf sie persönlich zugeschnitten ist, dessen Erreichen man messen kann, und dessen Erreichen in absehbarer Zeit nicht ganz unrealistisch ist.

Eine Gruppe kann mehr sein als die „Summe“ seiner Mitglieder.

© Ulf Runge, 2013

P.S.: Je später der Abend, desto schöner das Adventskalendertürchen. Hoffe ich. Smile.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Bine sagt:

    sehr schöne Idee Ulf. Viel Glück bei der Umsetzung!
    LG. Bine.

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  2. Ulf Runge sagt:

    Liebe Bine,
    danke.
    Liebe Grüße,
    Ulf

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