BLOG-ADVENTSKALENDER 2013 – 8. Dezember – Grunzsätzliches

Leben 1081 – Sonntag, 08.12.13

BLOG-ADVENTSKALENDER 2013 – 8. Dezember – Grunzsätzliches

Dieser Blog ist werbefrei. Zumindest was die von mir eingebrachten Inhalte angeht. Das wird er auch bleiben. Was aber nicht heißt, dass ich die eine oder andere Empfehlung schon mal ausgesprochen habe oder noch aussprechen werde. Wenn ich hier auf meinem Blog empfehle, dann habe ich keinen persönlichen, materiell erkennbaren Vorteil davon. Wenn ich mit Empfehlungen Geld verdienen möchte, dann werde ich das auf meiner zukünftigen Homepage tun. Hierzu mehr, wenn es denn so weit ist.

Wir schreiben den 8. Dezember. Ich werde versuchen, in den kommenden Tagen jeden Tag zu schreiben. Als so eine Art Adventskalender. Vorrangig werde ich versuchen zu danken. Und hierbei werden sich Empfehlungen bisweilen nicht vermeiden lassen. Im Gegenteil.

Heute früh werde ich durch einen Schuss geweckt werden. Nein, nicht durch einen Schuss, sondern durch ganz viele.

Während ich dann wach werde, werden andere sterben.

Was ist passiert? Was wird passieren? Fragst Du Dich bestimmt.

Ich genieße, mit meinem Hund zum zweiten Mal seit vielen Wochen unseren geliebten Weinbergspaziergang zu machen, wir sind bereits dabei wieder herunterzusteigen, als ich am Ende eines Weges eine Tafel sehe, von hinten, die hier normalerweise nicht steht.

Ich fotografier ja alles, warum ich diese Tafel nicht aufgenommen habe, frage ich mich jetzt noch. Auf dem Schild steht, dass heute, am (heiligen?) Sonntag, der Weg nicht begangen werden kann, da hier gejagt werden wird.

Da frage ich mich, wie ist es möglich, dass ich in diesen kugelhagelgefährdeten Bezirk hineinlaufen konnte, ohne dass mich ein Schild beim Betreten des Jagdgebietes gewarnt hätte…

Und mir fällt ein, dass ich am Freitag, ich glaube es war am Freitag, im Radio gehört habe, dass jetzt ein neues Jagdgesetz in Rheinland-Pfalz gültig geworden ist / werden wird, aufgrund dessen inzwischen mehrere Waldbesitzer in ihren Wäldern das Jagen verboten haben. Aus ethischen Gründen.

Ich weiß auch, dass es viele Ortschaften hier in der Gegend gibt, die wildschweinbesucht und –geplagt sind. Die Frage ist, ob da Jagen hilft, oder ob man den Tieren den Weg zur Zivilisation nicht anders abschneiden kann.

Heute fällt unser Spaziergang am Weinberg aus.

Und am Montag wird Blutgeruch in der Luft liegen.

Ich überlege, ob ich mir zwei Aufkleber ans Auto heften sollte:

„Ich bremse auch für Wild“.

„Ich bremse nicht für Jäger.“

Wie kriege ich jetzt die Kurve zum Danken?

Ich danke Hape Kerkeling für seinen wunderbaren Einsatz als Kleingärtner Riko Mielke in Heinrich Lummers TV-Show „Auf den Punkt Berlin“.

© Ulf Runge, 2013

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