Herzenssache

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Leben 1012 – Freitag, 31.05.13

Herzenssache

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Mein heutiger Blog-Beitrag ist anders als sonst.

Ich bitte Dich um Hilfe für eine befreundete Familie, die wegen Umzugs in ein kleineres Haus ihr bisheriges Haus verkaufen möchte und muss, wobei sich das Finden eines Käufers mehr in die Länge zieht als erwartet.

Ich habe zwei Wünsche an Dich, wie Du helfen kannst.

Überweise bitte einen einstelligen Geldbetrag auf das Konto der Familie. Das hilft schon ein bisschen.

Viel wichtiger aber ist: Berichte Deiner Familie, Deinen Freunden und Bekannten, dass Du das getan hast. Und dass Du Dich freust, wenn diese Deine Mitmenschen ebenfalls mitmachen.

Das Visionäre bei diesem Projekt: Die Familie wird das Geld nicht lange benötigen. Nur bis zum Verkauf ihres bisherigen Hauses. Danach gibt sie das Geld zurück. Aber nicht an uns, sondern das Geld wandert weiter zu Menschen, die in vergleichbarer Notlage sind.

Was wir damit schaffen, ist eine Kette des Vertrauens und der Zuversicht.

Ich bin dabei. Ich habe gestern einen zweistelligen (das geht auch, lächel) Betrag überwiesen.

Und ich schreibe jetzt hier darüber.

Und ich werde die E-Mail, die ich von meinen Freunden erhalten habe, in den kommenden Tagen an mein Netzwerk weiterleiten.

Ach, und noch etwas. Ich habe zwei Wochen gezögert, wie ich mit dem Hilferuf umgehen soll. Ich würde mich etwas wohler fühlen, wenn ich zeitnaher reagiert hätte. Vielleicht bist Du ja schneller als ich.

Mehr Informationen über meine Freunde und Ihre Kontonummer findest Du hier.

Ich danke Dir!

Herzlichst, Ulf

© Ulf Runge, 2013

8 Kommentare Gib deinen ab

  1. Oh, das tut mir leid für die Familie! Wenn ich „flüssig“ wäre, würde ich auch helfen.
    Hoffentlich kommt genug zusammen. Schön, dass Du das Projekt (Unterstützen) in die Hand genommen hast, Ulf! Viel Glück!

    Christiane Marshall

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  2. Ulf Runge sagt:

    Liebe Chris,

    danke, dass Du das „Eis“ gebrochen hast mit Deinem ersten Kommentar zu diesem Herzenswunsch.

    Du hast je gesehen: Bereits mit einem Euro kannst Du helfen. Und damit, dass Du darüber sprichst, geholfen zu haben.

    Danke und liebe Grüße,
    Ulf

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  3. Hase sagt:

    Lieber Ulf,
    Herzenssache finde ich gut. Jedoch bin ich ablehnend gegenüber einer spontanten Überweisung. Gerne würde ich Dir einen kleinen Beitrag überreichen bei einem Treffen, den Du Deinen Freunden übergeben kannst. Wir hatten einmal in einem Blogaufruf spontan für ein Kind Geld überwiesen für ein Schlagzeug. Die Mutter hatte nicht viel Geld und das Kind sollte damit überrascht werden. Leider fiel der Unterricht aus , das Schlafzeug wurde zurückgegeben und die Mutter wusste nicht, was sie mit unseren überwiesenen Beiträgen machen sollte. Wir einigten uns, dass wir es auf keinen Fall zurückhaben möchten, sie sollen es auf einem Konto bewahren….
    Leider habe ich auch schon Geld verliehen in großem Vertrauen und musste eine negative Erfahrung machen, ich wurde um viel Geld betrogen.
    Ich möchte selbst entscheiden, wie ich helfe. So haben wir jahrelang in einem ortsansässigen Verein ein kroatisches Waisenkind unterstützt. Bekamen Briefe und die Menschen konnten sich vor Ort ein Bild machen.Unsere Pakete waren nur ein kleiner Tropfen, aber die Kontakte sind auch irgendwann abgebrochen.
    Danke, dass auch Du ein Herz hast, lieber Ulf.
    Herzliche Grüße
    und alles Gute für Deine Freunde
    Erika 🙂

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  4. Hase sagt:

    P.S. hoffentlich ist mein Kommentar nicht falsch rübergekommen, lieber Ulf.
    Ich bin grundsätzlich nicht gegen eine Spendenbereitschaft…. Es gibt im Moment auch viele Spendenaufrufe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe…..
    Trotzdem danke für Deinen Beitrag und dass Du die Sache unterstützt….
    liebe Grüße
    Erika 🙂

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  5. Ulf Runge sagt:

    Liebe Erika,

    danke, dass Du sagst, wie Du dazu stehst.

    Als die ersten Züge auf Schienen durch die Gegend fuhren, haben sich auch so manche Menschen gefragt, ob man das braucht.

    Als Karlheinz sich auf die historische Wette bei Thomas Gottschalk einließ, hat er auch nicht gewusst, dass das sein Leben verändern wird.

    Und wir hier in Bloggerland können auch nicht immer einer Meinung sein.

    Meine Freunde haben eine Notlage. Und die Idee ist, dass wir alle mit „Haste mal ne Mark“, sprich mit einem nicht wirklich weh tuenden Betrag UND dem Darüber-sprechen ihnen kurzfristig und temporär helfen können. Und dass daraus eine Lawine des Helfens werden kann, die ohne bürokratische Hemmnisse und ohne die Gier nach Zins unterwegs ist.

    Zu Deinem zweiten Kommentar:
    Wir können uns immer „nur“ so ausdrücken, wie uns der Schnabel (oder die Finger) gewachsen sind. Wenn und jemand aus Versehen oder absichtlich falsch versteht, können wir da nichts gegen tun.
    Ich habe aber die dringende Vermutung, dass Du nicht „falsch“ verstanden worden bist.
    Im Gegenteil, ich schätze Deine offene Worte.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  6. Ulrike sagt:

    Lieber Ulf,

    wie so oft habe ich Deine Seite in einem Tab geöffnet gelassen, um sie „später in Ruhe“ zu lesen … daher sind nun ein paar Tage vergangen bis zu einer Reaktion, aber wenn dann bin ich auch spontan 🙂

    Man gibt – auch wenn man sehr wenig Geld hat – so oft „einstellige Eurobeträge“ für irgendwelche Dinge aus, die nicht lebensnotwendig sind. Selbst wenn es nur ein Euro ist … wenn viele, viele Menschen diesen einen Euro geben, kommt auch eine Summe zusammen, die weiterhelfen kann.

    Das Entscheidende scheint mir viel mehr zu sein: kann ich vertrauen?

    Kann ich darauf vertrauen, dass das eine „wahre Geschichte“ ist? Kann ich darauf vertrauen, dass die Familie es wirklich weitergibt an die nächsten Hilfebedürftigen? Kann – will – ich das überprüfen?

    Und so bleibt es aus meiner Sicht bei der Entscheidung: vertraue ich DIR, lieber Ulf, dass DU an das glaubst / darin vertraust, was Du hier gepostet hast?

    Daher: ich bin dabei 🙂

    Liebe Grüße und danke für Deinen Mut, diesen Beitrag zu posten!!!

    Ulrike

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  7. Ulf Runge sagt:

    Liebe Ulrike,

    ich bin Dir sehr dankbar, dass Du das Entscheidende so schön auf den Punkt gebracht hast: „kann ich vertrauen“?

    Und ich danke Dir für das Vertrauen in mich, dass mein Vertrauen in meine Freunde gerechtfertigt ist. Und Du ebenfalls hilfst.

    Du hast recht, ich habe etwas Mut gebraucht, und es hat mir gut getan, mich mit der Frage der Veröffentlichung auseinanderzusetzen.

    Liebe Grüße und danke,
    Ulf

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  8. Ulf Runge sagt:

    Liebe Blogleserinnen und Blogleser von „Mein Schreibetagebuch: Leben“,

    ich danke ganz herzlich für die Diskussion hier,
    ich danke besonders denen, die mir vertraut haben und meinen Freunden geholfen haben.

    http://ohnezinsleihen.wordpress.com/2013/06/07/freitag-07-06-2013/

    Die Zwangsversteigerung ist abgewendet, durch Spenden und Privatdarlehen konnte geholfen werden. Ich werde die „Vision – Vertrauen“ weiter verfolgen und darüber berichten, wenn es etwas Neues gibt. Und meine Freunde fragen, wie sie die Weiterverwendung der Spenden organisieren wollen.

    Danke an alle.

    Ulf Runge

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