Vitalgesund essen und genießen

Leben 921 – Montag, 06.08.12

Vitalgesund essen und genießen

Ich werde öfter darauf angesprochen, wie das denn so sei mit der vegetarischen Ernährung.

Ich sage mal: Das ist zunächst einmal klasse und lecker.

Und eigentlich ernähre ich mich gar nicht vegetarisch. Eher könnte man das basisch nennen. So fing ich vor 4 Jahren an. Mit Schwerpunkt basische Lebensmittel. Und das ist u.a. auch vegetarisch. Basische Lebensmittel sind diejenigen, die im Körper so verstoffwechseln, dass sich keine unerwünschten, gefährlichen Ablagerungen im Körper bilden, die uns nach und nach steif und unbeweglich machen, die uns altern lassen.

Seit einem Jahr ernähre ich mich basisch-nutrazeutisch. Das heißt, ich favorisiere Lebensmittel, die vorzugsweise krebsvorbeugend und krebsbekämpfend verstoffwechseln.

Und wo ich zukünftig noch mehr Wert drauf legen werde, das sind Lebensmittel, die eine geringe glykämische Last haben, d.h. bei deren Verstoffwechslung der Insulin-Pegel nicht hochschnellt, was eine der Hauptursachen für Übergewicht ist. Intuitiv mache ich das vermutilch jetzt schon richtig, u.a. weil ich keine Obstsäfte mehr trinke. Bis auf einen, über den ich noch separat berichten werde.

Wie sieht ein basisch-nutrazeutisches Essen vor der Zubereitung aus?

So:

Von links nach rechts, von vorne nach hinten:

Salatkräuter, gerebelt (Petersilie, Zwiebeln, Sellerieblätter, Liebstockblätter, Paprika, Fenchel, [Spuren: Senf]) – Sauerampfer, roh – Oregano, gerebelt – Salbei, roh – Rosmarin, geschnitten – Kurkuma, gemahlen – Hokkaido-Kürbis (zu dünsten) – Minze, roh – Strauchtomaten, roh  – Brokkoli gedünstet – Rote Paprika, roh – Basilikum, roh – Cumin (Kreuzkümmel), gemahlen – Bunter Pfeffer, frisch gemahlen – Langkornreis, gekocht – glatte Petersilie, roh  – frisch gepresster Zitronensaft einer halben Zitrone – Rote Zwiebel, roh – Zucchini (zu dünsten) – Ingwer, roh – nochmal Kurkuma (Indian Saffron), gemahlen  – scharfe Paprika, gemahlen  – Mix Spices (was auch immer darinnen sein mag…) – Pfifferlinge, roh – Olivenöl, ca. 1 Esslöffel – Rapsöl, ca. 2 Esslöffel  – Curry – Koriander, gemahlen – Milder Paprika, gemahlen – Kräuter der Provençe (auch wenn auf dem Etikett etwas anderes steht) – Sellerie (zu dünsten) – Tofu, natur

Fenchel und Karotte haben es nicht mehr aufs Bild geschafft, auch nicht die (zu kochende) Kartoffel. Und z.B. Zitronenmelisse habe ich gerade nicht im Haus.

Abends esse ich vorzugsweise gedünstete Lebensmittel. Sonst gibt es unangenehme, unerwünschte nächtliche Gärungsprozesse.

Nach dem Schnippeln sieht das dann so aus. Zwei Terrinen, die für mich auch von der Menge her das Limit darstellen. Das verhindert (in der Regel), dass ich zu viel in mich reinstopfe.

Fehlen noch die Öle und der Zitronensaft. Letzerer, weil der basisch (!!!) verstoffwechselt und mein Essig-Ersatz geworden ist.

Sieht doch ganz appetitlich aus, oder? Und schmeckt lecker. Vielleicht ist die Gewürzvielfalt am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig.

Wie ich zu dieser Art von Ernährung gekommen bin, warum es gerade häufig diese Lebensmittel sind, die ich gerne zu mir nehme, erfährst Du schon bald in einem weiteren Beitrag hier. Da erfährst Du auch mehr über den Begriff Nutrazeutika.

Und was mein Hund hiervon zu essen bekam, erzähle ich Dir auch demnächst. Hier schon mal die Liste der Zutaten: Karotten, Rote Paprika, Zucchini, Tomate, Kürbis.

Und natürlich kam da noch gebratenes Geflügelfleisch hinzu. Und Reis…

© Ulf Runge, 2012

8 Kommentare Gib deinen ab

  1. Monika Dopatka sagt:

    Lieber Ulf ein hochinteressantes Thema, das mich sehr neugierig sein lässt, jetzt ist es schon so spät, aber in ein paar Stunden werde ich sicher alles mit großer Begeisterung lesen.

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  2. Hase sagt:

    Lieber Ulf,
    vielen Dank , ein interessantes Thema. Meine Tochter ernährst sich schon lange vegetarisch und wir haben zur Zeit einen Überschuss an Tomaten aus unserem eigenen Garten, unbehandelt. Auch Kartoffeln haben wir angebaut 🙂
    und viele Kräuter…………… (Wenn mann in Altersteilzeit geht, hat Mann auch viel Zeit für einen Garten *schunzel* )
    es ist gut, über gesunde Ernährung nachzudenken und auch umzusetzen
    Liebe Grüße
    Erika 🙂

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  3. Maria H sagt:

    Lieber Ulf, liebe Erika,
    ich denke genauso darüber! Seit einem Jahr ernähre ich mich auch vegetarisch und es geht mir sehr gut dabei. Einen Überschuss an Tomaten kann ich mir gar nicht vorstellen, weil man damit soviel machen kann 🙂
    Liebe Grüße
    Maria

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  4. Hase sagt:

    Liebe Maria,
    mein Nachteil bei Tomaten ist, dass ich sie in Mengen nicht vertrage. Aber meine Tochter hat auch schon viele verarbeitet und mit in ihre Wohnung genommen. Für einen Polterabend hat sie einen leckeren Salat gemacht. Wir haben auch verschiedene Arten, Cocktail, Fleich – und normale Tomaten. Schade, dass sie jetzt alle zur gleichen Zeit reif werden. Hast Du vielleicht noch ein schönes Geheimrezept ?
    Liebe Grüße
    Erika 🙂

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  5. Maria H sagt:

    Liebe Erika,
    Tomaten esse ich leidenschaftlich gerne und in Mengen. Die kleinen Naschtomaten z.B. hab ich immer gewaschen auf dem Tisch stehen und steck mir im vorbeigehen jedesmal eine in den Mund. Dann gibt es bei mir Tomatensuppe, Tomatensoße, Tomaten mit Mozzarella, Tomatensalat. Heute hatte ich Bohnengemüse mit Tomaten und Lauchzwiebeln. Oder Gemüsereis mit Zuccini, Paprika und natürlich Tomaten. Oder Fischfilet mit Tomaten und Käse überbacken. So könnte ich jetzt weitermachen, aber bevor Du vollkommen erschlagen bist, hör ich mal lieber auf…..lach!!
    Liebe Grüße
    Maria

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  6. zentao sagt:

    Bravo Bravo
    Du bist auf dem richtigen Weg – bei mir ist das oft so ein verschlungener Pfad nicht ungsund aber doch manchmal auf abwegen. Dein Vorbild spornt mich wieser an.
    Danke
    Liebe Grüsse Erwin

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  7. Hase sagt:

    Danke , liebe Maria, für Deine leckeren Rezepte…
    Liebe Grüsse
    Erika

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  8. Ulf Runge sagt:

    Liebe Monika, Dein Feedback würde mich natürlich auch interessieren…

    Liebe Erika, liebe Maria,
    danke für Euren Tomatendialog.
    Sehr appetitanregend…

    Lieber Erwin,
    ich freue mich, wenn der Funke wieder auf Dich zurückgesprungen ist.
    U.a. DEIN Buchtipp für „Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses“ von Andreas Campobasso war der entscheidende Mosaikstein, der mich aus Überzeugung zum Vegetarier gemacht hat. Danke erneut.

    @Alle.
    Der ergänzende Bericht, warum dieses ein „wertvolles“ Essen ist, fehlt noch.
    Ich bin dran… 🙂

    Liebe Grüße,
    Ulf

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