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Archive for August 2011

Himbeertagebuch – Der erste Tag

30. August 2011 33 Kommentare
Leben 748 – Dienstag, 30.08.11

Himbeertagebuch – Der erste Tag – Sonntag 28.08.11

„Himbeertagebuch“, so nenne ich mein Ernährungstagebuch der nächsten Tage. Ich werde versuchen, die Empfehlungen der beiden kanadischen Ärzte, Prof. Dr. med. Richard Béliveau und Dr. med. Denis Gingras, die sie in ihrem leicht verständlichen Aufklärungsbuch „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ geben, in meinen Alltag als Büromensch und basische Lebensmittel bevorzugender Vegetarier einzubauen. Keine Angst. Ich werde auch meine „Sünden“ schildern, schließlich bin ich absolut nicht perfekt.

Ehrlich gesagt habe ich schon mehrmals mit diesem Tagebuch angefangen, bin aber immer wieder an meinem Perfektionismus gescheitert. Entweder hatte ich nicht zeitnah genug notiert, was ich zu mir genommen habe, oder ich war zu weit weg von meinem Idealbild, wie ich mich ernähren möchte. Doch jetzt ist Schluss mit Zaudern und Zögern. Ich fange einfach an.

Ich stelle mir dieses Tagebuch so vor, dass ich möglichst vollständig aufschreibe, was ich trinke und esse. Das ist, ehrlich gesagt, erst einmal ziemlich unspannend. Deshalb werde ich bei der Darstellung immer nur auf die Zutaten und Zubereitungen eingehen, die ich zum ersten Mal erwähne. Ich vermute, dass ich nach einer Woche durch bin. Nach oben hin setze ich mir 28 Tage als Limit.

Ach, noch was: Ich verdiene an dem Buch kein Geld. Aber mich würde interessieren, ob Du Dir das Buch aufgrund meiner Empfehlung gekauft hast oder es bereits hattest, ob Du das Buch dann auch mit Freude gelesen hast oder es frustriert weggelegt hast und ob Du von den Tipps etwas für Deine Ernährung übernommen hast und welche Erfahrungen Du damit gemacht hast. Du darfst mir gerne auch an meine E-Mail schreiben. ulf[dot]runge[at]t-online[dot]de – wobei Du bitte [dot] durch einen Punkt ersetzt und für [at] das At-Zeichen, auch Klammeraffe genannt, verwendest.

Fett-kursiv setze ich im Nachfolgenden die Zutaten, zu denen ich im jeweils nachfolgenden Abschnitt erstmalig und einmalig eine Information gebe.


Frühstück: 2 Gläser (*) wasserfiltergefiltertes (**) Leitungswasser (***).

* 1 Glas oder eine Tasse fasst bei mir zwischen 0,2 Liter und 0,3 Liter Volumen.

** wasserfiltergefiltert: Ich habe einen Brita Wasserfilter, dessen Patrone ich alle vier Wochen wechsle. Dass es noch bessere Filter- und Wasseraufbereitungssysteme gibt, weiß ich. Das ist etwas für meine zukünftige Agenda.
*** Leitungswasser: Das Thema Wasser ist nicht Gegenstand des Buches „Krebszellen mögen keine Himbeeren“. Im Buch „Der Arzt in Dir“ von Dr. med. Norbert Schulz wird das Thema ausführlich behandelt. Ich möchte hierauf in einem späteren Beitrag eingehen. Da ich mich seit der Lektüre von „Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses“ von Andreas Campobasso vorwiegend basisch ernähre, bevorzuge ich kohlensäurefreies Wasser.

Das war jetzt viel Text für zwei Glas Wasser. Keine Angst. In diesem Himbeertagebuch werde ich zu Wasser wahrscheinlich nichts weiter sagen.

Immer noch Frühstück: 1 Terrine (*)  Obst (**):  ¼ Galea-Melone, 10 weiße Weintrauben (***), 1 Weinbergaprikose, Zimt (****), 1 EL Raps-Öl (*****)

* 1 Terrine fasst bei mir das Volumen einer Reisschüssel mit ungefähr 0,3 bis 0,4 Liter Volumen
** Obst und Gemüse [Kapitel 11] sind – Wunder über Wunder – sehr gesund. Hinsichtlich ihrer gesundsheitsfördernden Inhaltsstoffe finden sich entsprechende Tabellen im Buch „Krebszellen mögen keine Himbeeren“, falls Du hier entsprechende Schwerpunkte legen möchtest.

*** Rote/blaue Weintrauben [Kapitel 15] sind noch empfehlenswerter als weiße Weintrauben. Es ist zwar noch Frühstückszeit, aber jetzt kommt der Knüller: Rotwein ist aufgrund seines Herstellungsprozesses ebenfalls ein gesundes Lebensmittel. Allerdings in bedeutend geringeren Mengen genossen, als vielfach üblich. Pi mal Daumen erscheint ein Glas Rotwein am Tag für Frauen eine positive Wirkung auf die Gesundheit zu haben, Männer dürfen sich wohl zwei Gläser genehmigen. Bei größeren Mengen hebt der Alkohol-Anteil diese positive mehr als auf.

**** Zimt [Kapitel 11] ist ebenfalls ein extrem positiv wirkendes Lebensmittel. Leider widersteht einem Zimt ab einer bestimmten Genussmenge, so dass ich mir jetzt angewöhnt habe, wenigstens zu Obst nach Möglichkeit etwas Zimt dazuzustreuen.

***** Rapsöl [Kapitel 12]: Ich nehme nach Möglichkeit zu allen Speisen 1 EL Rapsöl und einen 1 TL Olivenöl. Damit sorge ich dafür, dass die wichtigen öllöslichen Essensbestandteile in den Stoffwechselprozess eingehen können. Warum Rapsöl noch besser ist als Olivenöl, und warum ich z.B. kein Sonnenblumenöl mehr verwende, darüber gibt das Buch „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ sehr aufschlussreich Auskunft.

Keine Angst, so lang wie heute, wird das Tagebuch in den kommenden Tagen nicht werden.

Jetzt weiß ich auch, warum es gut ist, mit so einem Bericht am Wochenende anzufangen. Spannend wird das Ganze dann natürlich, wenn ich mich im Arbeitsumfeld „behaupten“ muss.

Immer noch Frühstück: 1 Tasse Grüner Tee (*) , 10 Minuten gezogen (**)

* Grünen Tee [Kapitel 10] trinken und sich ganz nebenbei genussvoll schützen. Die Autoren haben sogar eine Rangfolge der verschiedenen Grünen Tees ermittelt. Weil heute Sonntag ist, gönne ich mir einen offenen Pai Mu Tan aus dem lokalen Teegeschäft. Unter der Woche trinke ich Grünen Bio-Tee, Sorte Sencha, aus dem Teebeutel (Fair Trade). Und zukünftig werde ich bei der Teekampagne einkaufen.

** 10 Minuten gezogen: Erst nach 8 bis 10 Minuten wandern die krebsbekämpfenden Bestandteile vom Blatt in den Aufguss. Liebhaber des Grünen Tees werden jetzt fassungslos sein. Der wird doch bitter, wenn er solange zieht. Mir ist es nicht zu bitter. Im Gegenteil. Mir schmeckt der Grüne Tee auf diese Art. Ich brauche da auch nicht dazu. Kein Zucker oder so. Keine Milch. Keine Zitrone.

Mittagessen: 1 Terrine mit 100g Bio-Tofu (*), frischer Ingwer, Wurzelpetersilie, Karotte, Fenchel, Rote Zwiebel, Kresse (**), Kurkuma (***) gemahlen, Curry, Pfeffer (****), ½ Zitrone (*****), Rapsöl, Olivenöl

* Tofu [Kapitel 8] und die meisten Soja-Produkte außer Sojamilch haben ebenfalls einen ganz besonderen gesundheitsbefördernden Wirkstoff. DIES GILT NICHT, WENN MAN BEREITS AN BRUSTKREBS ERKRANKT WAR ODER IST.

** Das Gleiche gilt für Kresse [Kapitel 6], wobei hier andere Substanzen am Werk sind

*** Was bitte ist Kurkuma [Kapitel 9]? Es ist ein Gewürz, das zu ungefähr 30 Prozent im Curry enthalten ist und ihm seine intensive Farbe gibt. Man kann Kurkuma auch als einzelnes, gemahlenes Gewürz kaufen. Einen Teelöffel pro Tag empfehlen die Buchautoren. Oder Du kaufst Kurkuma, so wie es ist. Sieht ähnlich aus wie Ingwer, mit dem es verwandt ist. Aber Vorsicht: Wenn Du die Schale wegmachst, hast Du für Tage gelbe Finger. Dein Messer könnte auf Ewigkeiten eine Gelbfärbung haben. Keramikgeschirr und Arbeitsplatte sind ebenfalls sehr empfänglich dafür. Solange ich nicht weiß, wie ich diesem Verfärbungsthema gerecht werde, werde ich erst einmal wieder das Pulver verwenden.

**** Wer die Wirkung von Kurkuma ver1000fachen will, isst Pfeffer dazu. Warum das so ist, erfährst Du ebenfalls in diesem Buch.

***** Den Salat mit der basisch (!) wirkenden Zitrone zu säuern statt mit Essig, diesen Tipp habe ich aus Andreas Campbossas Buch „Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses“.

Immer noch Mittagessen: 0,6 l Wasser; 1 Terrine mit Garnelen (*), Pfifferlingen (**), gedünstetes Gemüse (Rote Paprika, Tomate (***), Karotte, Zucchini).

* Einge-FLEISCH-te Vegetarier werden mir nicht verzeihen, dass ich die von Nicht-Vegetariern noch übrigen Garnelen gegessen habe. Bei Fleischresten kann mein Hund einspringen, bei Seetier-Resten bringe ich nicht fertig, selbige in den Müll zu werfen. Gute Nachricht übrigens für Nicht-Vegetarier: Nur wenige der im zweiten Buch vorgestellten Gerichte sind vegetarisch. Nach Auffassung der Autoren kann man sehr wohl in Maßen Fleisch essen und sich dabei gesund erhalten.

** Pfifferlinge: Ein Grund, sich das ebenfalls von den beiden Autoren herausgegebene Kochbuch “Krebszellen mögen keine Himbeeren – Das Kochbuch” zu kaufen, sind die im ersten Buch leider nicht enthaltenen Informationen über weitere wertvolle Lebensmittel. Pilze gehören auch dazu.

*** Tomate [Kapitel 13] ist ja sowieso schon Gemüse, also eh schon wertvoll. Aber die Tomate hat darüber hinaus noch Inhaltsstoffe, deren Wirkung in dem Buch ausführlich beschrieben ist. Sollten sich insbesondere Männer mal durchlesen. Und mal ehrlich, wer mag keine Tomaten?

Und immer noch Mittagessen: ½ Terrine gebrateten Curry-Reis, um den Basmati-Reis von gestern mit zu verwenden.

Nachmittag: 1 Tasse Tee Grüner Tee Sencha, 10minütig gezogen. 1 Glas Wasser. 1 Terrine Obst: Rote Weintrauben, 1 Weinbergpfirsch, 1 Nektarine, weiße Weintrauben, Brombeeren (*), Galea-Melone. 1 Doppelter Espresso (**).

* Brombeeren, Erdbeeren und Himbeeren [Kapitel 11]  sind die absoluten Stars beim Obst. Eine Beere, die die Autoren leider nicht kennen, weil sie ihnen wohl nicht geläufig ist, werde ich voraussichtlich in der nächsten Woche vorstellen. (Ich hatte das eigentlich noch für August vor, aber gute Dinge wollen reifen.)

** 1 Doppelter Espresso: Der war nur für mein Lustempfinden „gesund“. Kaffee ist leider kein empfohlenes Genussmittel.

Abendessen: 1 Glas Wasser. 1 Terrine: gebratener Curry-Reis, gedünstetes Gemüse (Rote Paprika, Tomate, Karotte, Zucchini), frischer Ingwer, Wurzelpetersilie, Karotte, Fenchel, Rote Zwiebel, Kresse, Kurkuma gemahlen, gemahlen, Curry, Pfeffer, ½ Zitrone, Rapsöl, Olivenöl.

1 Terrine: 100g Bio-Tofu, Tomate, Rote Zwiebel, Kurkuma gemahlen, gemahlen, Curry, Pfeffer, ½ Zitrone, Rapsöl, Olivenöl.

Abend: ½ Liter alkoholfreies Hefeweizen (*).

* Aufgrund der Lektüre von „Der Arzt in Dir“ habe ich mir angewöhnt, ein oder zwei Glas Rotwein weniger zu trinken und statt dessen ein süffiges, alkoholfreies Hefeweizen zu trinken. Dass da kein Alkohol drin, „schmecke“ ich nicht raus. Dafür ist es mit seiner Hefe förderlich für das bakterielle Darmmillieu.

Später Abend: 1 Glas Rotwein. Ich hatte bereits oben darüber geschrieben: ein Glas für Frauen, zwei Gläser für Männer, das sei empfehlenswert.

Ende erster Tag. Versprochen: Die nächsten Tage werden schilderungsmäßig kürzer. Ich habe fast schon mein ganzes Pulver verschossen.

Und wenn Du mir was Gutes tun willst, gib mir bitte Feedbach auf meine oben gestellten Fragen. Ich wiederhole diesen Abschnitt hier noch einmal.

Ach, noch was: Ich verdiene an dem Buch kein Geld. Aber mich würde interessieren, ob Du Dir das Buch aufgrund meiner Empfehlung gekauft hast oder es bereits hattest, ob Du das Buch dann auch mit Freude gelesen hast oder es frustriert weggelegt hast und ob Du von den Tipps etwas für Deine Ernährung übernommen hast und welche Erfahrungen Du damit gemacht hast. Du darfst mir gerne auch an meine E-Mail schreiben. ulf[dot]runge[at]t-online[dot]de – wobei Du bitte [dot] durch einen Punkt ersetzt und für [at] das At-Zeichen, auch Klammeraffe genannt, verwendest.

Danke. Und auf Wiederlesen beim 2. Himbeertag!

© Ulf Runge, 2011

P.S.: Ein paar Bilderchen zu diesem Artikel werde ich noch nachliefern…

Der, dessen Name hier nicht genannt werden soll

26. August 2011 24 Kommentare
Leben 747 – Samstag, 27.08.11

Der, dessen Name hier nicht genannt werden soll

Da gibt es Communities, auch Social Media genannt, also Plattformen, auf denen der Hugo immer wieder unterwegs ist. Und auf der einen von diesen Communities las der Hugo eines Tages, dass seine Bekannte, wir wollen sie Karina Mutfrau nennen, einen neuen Bekannten hatte. Das ist im Netz nun nichts Ungewöhnliches, aufhorchen lässt den Hugo allerdings, wenn diese neue Bekanntschaft genauso und identisch heißt und sich schreibt wie sein Gegenüber, mit dem er seit geraumen Wochen das Büro teilt.

Hehe. Denkt sich der Hugo. Schreibt die Karina an. Woher sie denn den, dessen Name hier ungenannt bleiben soll, also woher sie denn den kenne. Oh, der habe ihr seinerzeit Zugang zu ihrem Zweitberuf gegeben, und das sei genau der Grund warum sie, die Karina, und er, der Hugo, sich ja kennen würden.

Lächelt der Hugo. Ist die Welt klein. Muss ich morgen gleich den, dessen Name hier ungenannt bleiben soll, ansprechen. „Du, weißt Du eigentlich, dass wir eine gemeinsame Freundin haben? Du, weißt Du eigentlich, dass Du ihr was beigebracht hast, was sie mir beigebracht hat? Ist die Welt klein, oder?“

Guckt der Hugo noch einmal nach, was die Karina ihm zuletzt zugemailt hat. Ob er sich denn nicht vorher noch einmal das Foto auf der Community angucken wolle, das Foto von dem, dessen Name hier nicht genannt sein soll. Ob das wirklich der sei, den er meine.

Guckt der Hugo. Guckt der Hugo nochmal. Und dann ganz schön blöd aus der Wäsche. Gleicher Name. Anderer Mensch. Hugo, der die Fettnäpfchen schlafwandlerisch mitzunehmen weiß, kennt jetzt also jemanden, der so heißt wie sein Gegenüber. Der wiederum nichts von Hugos Verstrickungen weiß.

Was, wenn sein Büro-Gegenüber ihm eines Tages die Bekanntschaft in seiner Community anbietet und dann entdeckt, dass er, der Hugo, schon jemanden kennt, der so heißt wie er, sein Gegenüber. Wie wird der Hugo sich da erklären wollen?

© Ulf Runge, 2011

 

Der 23.08.

24. August 2011 8 Kommentare
Leben 746 – Donnerstag, 25.08.11

Der 23.08.

Der hat Nerven, der Fahrgast neben ihm, der sich gerade zu ihm gesetzt hatte. Packt der doch einen Blanko-Block Verkehrsverbundfahrkarten aus seinem Rucksack aus, entnimmt einer anderen kleinen Schachtel einen Datumsstempel, stellt diesen in aller Gemütsruhe ein, probiert ihn sicherheitshalber erst auf einem Notizzettel aus, um dann schließlich den Datumsstempel auf die oberste Fahrkarte zu stempeln, auf dass er nun im Besitz eines gültigen Fahrausweises ist.

Der Mann neben mir muss denken, ich habe ein Rad ab. Steige in den Zug ohne gültiges Ticket. Um dann in aller Seelenruhe den Stempel einzustellen und erst bei Erreichen der nächsten Haltestelle im Besitz eines gültigen Fahrscheins zu sein. Aber ich kann den ja jetzt nicht einfach ansprechen und ihm sagen, dass meine Jahreskarte noch zwei weitere Stationen gilt und ich erst danach die zusätzliche Fahrkarte brauche, bloß weil ich vermute, dass der mein Verhalten merkwürdig findet. Aber Anlächeln kann ich ihn ja ganz freundlich…

Der muss wohl noch etwas müde sein, der Selberstempler! Jetzt hat er sich doch das gestrige Datum auf die frische Fahrkarte gestempelt. Ob ich ihn darauf hinweisen soll? Jetzt lächelt der mich auch noch so freundlich an. Ich tu’s! „Entschuldigen Sie, es geht mich ja nichts an, aber Sie haben nicht bemerkt, dass heute der 23.08. ist, oder? Sie haben nämlich eben den 22.08. gestempelt.“

„Das ist nicht wahr, oder? Herzlichen Dank. Dann muss ich wohl oder übel noch eine Fahrkarte entwerten. Diesmal mit dem heutigen Datum!“

Der Hugo beschloss, sich auch zukünftig wieder neben einen Schutzengel setzen zu wollen. Darüberhinaus beschloss der Hugo, noch mehr als bisher selber Schutzengel zu sein.

 

© Ulf Runge, 2011

 

Ultramind – was ich mitnehme

21. August 2011 44 Kommentare
Leben 745 – Sonntag, 21.08.11

Ultramind – was ich mitnehme

Vor schon langer Zeit, was auch immer das sein mag, ist bei mir der Entschluss gereift, bei Gaba das Ultramind-Seminar zu besuchen. Nun hatte ich also den Entschluss gefasst, ohne ihn in die Tat umzusetzen. Stattdessen „musste“ ich lesen, wie Andrea, Babsi, Dori und Elisabeth, eine nach der anderen, teilweise sogar miteinander, freudestrahlend von ihrer Kursteilname berichteten.

Vor wenigen Wochen endlich habe ich GEHANDELT. Und meldete mich an.

Am vergangenen Wochenende habe ich – endlich – das Ultramind-Seminar bei Gaba besucht. Es hat mir sehr gut getan, und ich kann es nur weiterempfehlen. Hier meine Antworten auf die Frage: „Was nehme ich mit vom Seminar?“

Eine sympathische Erweiterung meines Bekanntenkreises.

Die Erfahrung, wie erholsam Tiefenentspannung sein kann;

während viele andere Entspannungstechniken zum Ziel haben, bei und mit Gedankenleere, Trance oder Unbewusstsein neue Kraft zu schöpfen, bleibe ich bei Ultramind weiterhin wach und bewusst.

Ich unterliege bei Ultramind ausschließlich der Steuerung meines eigenen Willens.

Ich kenne und praktiziere die Center Übung, mit der ich mich innerhalb von 10 bis 15 Minuten total entspannen kann.

Ich habe erste Versuche unternommen, mich in andere „Dinge“ hinein zu versetzen. In vermeintlich Lebloses ebenso wie in Lebewesen. Mir vorzustellen, ich wäre drin in ihnen…

Ich kenne die 3-Szenen-Technik und weiß, warum hier – anders als beim Zeitstrahl in der Mathematik – die Zukunft links liegt und die Vergangenheit rechts.

Irgendwann einmal hatte ich verstanden, dass vieles in dieser Welt für mich besser “funktioniert”, wenn ich so lebe, als sei alles, was passiert, von mir bewirkt. Das ist absolut nicht gottanmaßend gemeint, sondern demütigst und achtsam. Schlussfolgerichtig habe ich dann immer wieder versucht, MEINE Werte zu identifizieren, MIR Visionen auszumalen, MIR Ziele zu setzen, MEINE Pläne zu schmieden und MEINE dementsprechenden Projekte durchzuführen.

Das deshalb, weil ich ja Ziele nur für mich selber oder gemeinsam mit Gleichgesinnten setzen und verfolgen darf.

Bei Gaba und mit Ultramind habe ich wiedergelernt, dass ich nichtsdestotrotz für alle und alles (selbstverständlich nur etwas Gutes) WÜNSCHEN darf.

Mir täglich etwas wünschen, das mache ich zu meiner täglichen Gewohnheit.

Ich habe die Videoszenentechnik gelernt, mit der ich mir möglichst jeden Tag ein Wunschvideo zusammenschneide, indem ich zunächst visualisiere, was ist, und später im Laufe des Tages mir bildhaft vorstelle, was ich mir wünsche. Und dieses Wunschvideo schicke ich dann ins Universum, um in der Folgezeit aufmerksam darauf zu achten, wie und wo das Universum bei mir wunscherfüllenderweise anklopft.

Vermutlich war das nicht mein letztes Ultramind-Seminar. Ultramind bedeutet letztlich nicht, dass man einen Werkzeugkoffer bekommt, und alles ist gut. Wichtig ist, dass man sich auf den Weg macht, die Werkzeuge anzuwenden, regelmäßig, möglichst täglich, am liebsten mehrmals täglich. Und dass man dabei seinen Blick auf sich selber und die Welt schärfen lernt, achtsamer wird, einfühlsamer. Anders sehen lernt. Anderes sehen lernt. Das kann einfach nur gut sein. Das kann förderlich sein für die eigene Kreativität, für die Diagnose und Heilung von Krankheiten und last but not least den Zugang zu dem, was uns alle verbindet.

Ich danke Gaba, meinen MitseminarteilnehmerInnen, meinen Mitbloggerinnen Andrea, Babsi, Dori und Elisabeth sowie José Silva für ihren Anteil an unserem gemeinsamen Weg.

© Ulf Runge, 2011

Dadida dada

14. August 2011 2 Kommentare
Leben 744 – Sonntag, 14.08.11Dadida dada

Er saß am Küchentisch. Sich befremdlich bewegend zu nicht minder befremdlichen Klängen.

„Hallo?“ sagte sie zu ihm. „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, Du bewegst Dich wie ein Autist!“

Langsam, sozusagen schneckengleich, entzog er sich dem Bann des Gehörten, nahm Blickkontakt auf und stellt ihr die Frage: „Weißt Du, was das ist, wenn das 5000 sind, die das so machen wie ich?“

Ratlosigkeit schickte sich an, ihn wortlos anzugucken.

„Das sind Blues-Fans!“

Für alle Blues-Fans. Hier etwas Brandneues, soeben vorgestellt auf SWR1. „Zum 100-jährigen Geburtstag der Bluesgröße Robert Johnson wurde unter dem Titel ‚100 Years of Blues‘ eine großartige Serie ins Leben gerufen.“ So liest es sich bei SWR1. Und Otto Meyer hat ganz wundervolle Blues-Klassiker aus diesem Doppelalbum gestern Abend gespielt…

Für alle Blues-Hasser: Hier spricht Radio Stenkelfeld.

Such’s Dir einfach aus…

© Ulf Runge, 2011

 

Kategorien:Leben

Provis

9. August 2011 2 Kommentare

Leben 743 – Dienstag, 09.08.11

Provis

Der Egon und der Emil flachsen miteinander rum. Sagt der Egon: „Einmal mit Profis arbeiten!“ Darauf der Emil: „Sag mal, den Spruch hör ich so oft, wo kommt der eigentlich her?“ Der Egon: „Den hat mal jemand Wichtiges gesagt, meine ich.“

Der Hugo bekommt das mit, gugelt sich durch und ruft den beiden zu „Das hat der Mario Barth gesagt!“ Ich schick Euch den Link…“ Der Hugo verstummt. Um dann immer lauter glucksend vorzulesen, was er an der ach so wissenden Fundstelle noch so liest:

Einmal mit Provis arbeiten; Zitat gesucht !!!!

Ich benötige dringend eure Hilfe.

Das Zitat ” Ich will nur einmal mit Profis arbeiten ” .

Diese Zitat wird bei uns im Geschäft oft verwendet aber keine weiß mehr aus welchem Film oder welcher Serie es ist.

Ich hoffe das ich bei euch erfolgreich bin.
Bei Tante Googel hab ich nichts gefunden.

 

 

 

… findest du bei youtube – wen man Profis mit f und nicht mit v schreibt

 

 

Hier die Fundstelle.

 

© Ulf Runge, 2011

 

Drei Gedanken

8. August 2011 15 Kommentare
Leben 742 – Dienstag, 09.08.11

Drei Gedanken

Eins

Er glaubte Zeit seines Lebens nicht an das Leben nach dem Tod. Als er dann tot war, war er sichtlich überrascht, als man ihn frug, warum er denn nicht daran geglaubt habe.

 

Zwei

Er wusste, dass es da mehr gab. Während die Welt um ihn herum zweifelte, war er sicher, dass es mit dem Tod nicht aus war. Nach seinem Tod war er dann zunächst untröstlich, dass „nichts passierte“ von alledem, das er sich ausgemalt hatte. Er beschloss, geduldig warten zu wollen.

 

Drei

Er. Er? Oder sie? Da war ein Nebel, der „es“ umgab. Ein Nachhall von Kämpfen und Schreien war zu spüren. Und eine Flut von Licht und Kraft. Ringsum. Versöhnlicher Frieden. War „es“ überhaupt jemals weg gewesen von hier? Oder hatte „es“ nur geträumt? Für die Dauer eines Wimpernschlags. Da war sie nun, die eine Seele, wieder vereint mit den anderen Seelen. Mit der EINEN Seele EINS. Untrennbar.

© Ulf Runge, 2011

 

Was mich bewegt und interessiert – Sommer 2011

4. August 2011 12 Kommentare
Leben 741 – Freitag, 05.08.11

Was mich bewegt und interessiert – Sommer 2011

Jürgen Tesch hat seit wenigen Tagen die Pforten seines 3L-Klubs geöffnet, den ich Dir wärmstens empfehlen kann. (Alle Empfehlungen, die ich hier gebe, sind frei von materiellen Interessen oder Vorteilen für mich.)

Gesund Leben: Unbedingt lesenswert sind die folgenden Bücher „Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses“ von Andreas Camposbasso. Dieses Buch hat meinen Vorsatz, mich nur noch vegetarisch zu ernähren in einen Dauerbeschluss umgewandelt. Seitdem achte ich besonders stark auf überwiegend basische Ernährung.

„Der Arzt in Dir! von Dr. med. Norbert Schulz hat dazu geführt, dass ich (fast) gar keine Säfte mehr trinke. Und meine geliebte Rohkost nur noch mittags zu mir nehme, am Abend aber darauf verzichte. Aber dieses Buch hat bedeutend mehr Aspekte, insebesondere eine ganzheitliche Sichtweise vom Körper über die energetische Ebene bis hin zur geistigen Heilung.

Schließlich das Buch „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ von Prof. Dr. med. Richard Béliveau und Dr. med. Denis Gingras über das ich jüngst berichtet habe und noch einige Tagebuchberichte schuldig bin.

Und dann wird es zum Thema Gesundheit noch einen totalen Knaller geben auf diesem Blog. In diesem Monat, August 2011.

Erfahrung im energetischen Umfeld: Im vergangenen Jahr hatte ich das Glück, in Klopftechniken an den Chakren eingeführt zu werden. Ich praktiziere das zwar nicht regelmäßig, für mich war aber die Erweiterung meiner Wahrnehmung eine besondere Erfahrung.

Ich habe im Frühjahr zunächst das Buch „Matrix Energetics“ von Richard Bartlett gelesen und bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Um danach in einem ersten Einführungstermin die Zwei-Punkt-Methode kennenlernen zu dürfen. Ich bin dankbar, erstmals in eine Welt eingetaucht haben zu dürfen, für die ich bisher keine Antennen hatte. Das ist ein Thema, bei dem ich noch weitere Erfahrungen sammeln möchte. Weitere Informationen hierzu gerne auf Anfrage.

Und nun habe ich mich jetzt kurzentschlossen bei Gaba zu ihrem Ultramind-Training angemeldet. Da freue ich mich schon riesig drauf.

Sich selber lieben: Das kostenlose auf 49 Tage ausgelegte Webinar zum Thema Selbstliebe von Jürgen Tesch. Sehr empfehlenswert!

Ziele finden: Zweimal habe ich das Sprungbrettseminar bei Eugen Simon besucht. Und jedes Mal dabei für mich profitiert.

Und dann kann ich ganz besonders diese beiden Bücher hier empfehlen: „Change your life with NLP“ von Lindsay Agness und „Lebe Deine Träume“ von Pam Richardson.

Links zu den meisten hier genannten Medien und Veranstaltungen findest Du hier.

© Ulf Runge, 2011

P.S.: Meine Bloggerfreunde, die müssten eigentlich auch hier rein. Aber da schreibe ich lieber einen separaten Artikel. :-)

 

Scheiß Wodafon!

Leben 740 – Mittwoch, 03.08.11

Scheiß Wodafon!

Oder so ähnlich. Flucht der Herr mir gegenüber, in der Hand sein Handy, dessen Dienste ihm gerade nicht zu seiner Zufriedenheit gereichen. Mal abgesehen von den negativen Wellen, die dieser Herr momentan im S-Bahn-Waggon verbreitet, genieße ich sein plötzlich eingetretenes Schweigen. Das wiederwahltasteseidank leider nicht lange anhält.

Sie seien unterbrochen worden, meint er zu seinem Gesprächspartner.

‚Das wirst Du gleich wieder werden!’, denke ich so bei mir, da der Zug nun Anlauf in den Tunnel nimmt. Und die Einfahrt in den selbigen hat noch kein Telefonat überlebt.

Er schickt sich gerade wieder an, sein ach so wichtiges, geschäftliches Gequatsche in den Äther zu schicken, als ich (genüsslich, ich gebe es zu) ein weiteres „Scheiß Wodafon“ vernehme.

Nein, ich werde hier und jetzt keine Hasstiraden über die Achsowichtigtelefonierer vom Zaun ziehen.

Ich werde auch keine Vermutungen äußern, ob es „bessere“ Netzanbieter gibt als den seinen.

Aber ich denke, wenn er „Wodafon so scheiße“ findet, warum wechselt er dann nicht? Oder sagt seinem Chef, dass er der Meinung ist, dass er `nen anderen Provider braucht.

Oder ist „Scheiß Wodafon“ nicht anderes als „Scheiß Ampel“ oder „Scheiß Stau“ oder „Scheiß Penner da vorne“ oder „Scheiße, die anderen sind Schuld“?

Ich sag mal, ohne die anderen Menschen wäre es ganz schön leer wäre hier für mich. Das gilt wohl für uns alle.

Und unseren Tag können wir auch nicht beliebig voll packen. Es lohnt sich, Dinge vor- und nachzubereiten. Und es lohnt sich erst recht, auch mal nichts geplant zu haben. Und nichts zu tun. Das können wahrhaft kreative Momente sein. Schöne Momente. In denen man spürt, dass man lebt.

Ich genieße voller Dankbarkeit und Demut, dass ich so unendlich viel mehr Freiheitsgrade durch so umfassend verfügbaren Mobilfunk gewonnen habe. Ich genieße voller Dankbarkeit und Demut, dass das System „Öffentlicher Nahverkehr“ auf wundersame Weise jeden Tag so toll funktioniert. Hm, und ich bin dankbar und demütig, dass selbst die „Scheiß“-Dinge in unserer Welt was taugen. Und wenn es nur ein Anstoß für einen Blogbeitrag ist…

© Ulf Runge, 2011

Genießen und him-bärig gesund sein

1. August 2011 4 Kommentare

Leben 739 – Dienstag, 02.08.11 

Genießen und him-bärig gesund sein 

In Zeiten, in denen weltweit Krieg, Armut und Hunger herrschen, mag es vermessen klingen, über gesundes Essen zu schreiben. Allerdings erscheint es mir sinnvoll, meinen Lebensstil zu überdenken und seine Auswirkungen auf meine Gesundheit und das Wohlergehen anderer Menschen zu berücksichtigen.Ich habe das Glück, in jüngster Zeit Bücher in die Hand bekommen zu haben, die mir zusätzlich wichtige Impulse bei meiner Ernährung gegeben haben.

Dies ist jetzt die kürzlich angekündigte Besprechung des außergewöhnlichen Ernährungsratgebers „Krebszellen mögen keine Himbeeren“, das die beiden kanadischen Ärzte Prof. Dr. med. Richard Béliveau und Dr. med. Denis Gingras als leicht verständliches Resumée ihrer langjährigen Profession im Umfeld von Krebskrankheiten geschrieben haben. Erschienen im Verlag Wilhelm Goldmann, München, 2007. Die französischsprachige Originalausgabe ist 2005 erschienen.

Die beiden kanadischen Ärzte beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Prävention, Diagnose und Behandlung und Nachsorge von Krebs. In diesem leicht verständlich geschriebenen Buch, beschreiben Sie nicht nur Lebensmittel, die nach ihren Erkenntnissen Krebs vermeiden helfen und bekämpfen können, sondern zunächst einmal, warum wir alle viel gefährdeter als früher dieser heimtückischen Krankheitsfamilie zum Opfer zu fallen können und wie Krebs überhaupt entsteht. Ehrlich gesagt hat mich das beim Erstaufschlagen des Buches nicht wirklich interessiert, weil ich ja doch hoffe, dass ich keinen Krebs habe. Und auch hoffentlich keinen bekomme.

Die Welt ist allerdings anders gestrickt, als sich der Ulf das gerne vorstellen würde. Während ich beim Anblick heftig dunkler Wolken die Krise bekomme und aus Angst vorm Gewitter lieber aufs Joggen verzichte (wobei ich schon zweimal in meinem Leben heftigst von Donner und Blitz überrascht worden bin), machen mir die beiden Ärzte klar, dass allein die aufgrund von Erfahrungswerten belegte Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken ERHEBLICH höher ist als jemals vom Blitz getroffen zu werden. Und vermutlich bin ich auch viel aufmerksamer bei der Blitzvorsorge als bei der Krebsvorsorge, die für mich bisher hauptsächlich darin bestanden hat, mit einem blöden Gefühl zur entsprechenden Untersuchung beim Arzt zu gehen.

Dass es ziemlicher Kappes war, dass ich bis vor 12 Jahren geraucht habe, erfahre ich dann im Rahmen der sehr verständlichen, übersichtlich illustrierten Beschreibung über die verschiedenen Phasen, wie Krebs entsteht. An dieser Stelle denke ich so für mich, dass die Kids, sobald sie lesen, schreiben, rechnen und Werbefernseh’n sehen können, hierüber aufgeklärt werden sollten. Nicht von ihren Eltern. Nicht von ihren Lehrern. Damit die Themen „Stress mit den Eltern“ und „Stress mit den Lehrern“ nicht mit diesem wichtigen Thema vermischt werden. Ein Gesundheitstag, der Spaß macht und aufklärt, das wäre so ein Ding.

Und auf einmal merke ich, dass ich das Buch nicht nur lese, um noch mehr über gesunde Lebensmittel zu erfahren, sondern weil ich immer deutlicher die Bedeutung des Sinnspruchs „Lasst die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung“ von Hippokrates erkenne.

Selbst wenn ich die 11 „gesunden“ Lebensmittelbereiche, die von den beiden Autoren beschrieben werden, hier aufzählen würde, würde das nicht den Besitz des Buches überflüssig machen. Und dass etwa Obst und Gemüse gesund sind, ist ja eigentlich eine Binsenweisheit. Aber Hand aufs Herz, wieviel Menschen, die die Möglichkeit haben, leben danach? Was mich bei dem Buch fasziniert, sind die vielfältigen Erklärung, WARUM diese oder jene Lebensmittel, womöglich noch kombiniert mit bestimmten anderen, eine so besondere Wirkung haben können.

Warum Himbeeren aufgrund ihrer Messergebnisse möglicherweise noch „besser“ als Erdbeeren sein könnten, und warum die Erdbeeren uns beim Stoffwechsel dann doch mehr nützen.

Warum das Gewürz Kurkuma, täglich genommen, so wichtig für uns sein kann. Und warum dieses Gewürz sich in seiner Wirkung ver1000facht, wenn man es zusammen mit Pfeffer genießt.

Und dass es nicht darauf ankommt, was DRIN ist in den Lebensmitteln, sondern WIE sie bei der Verstoffwechslung wirken. So etwa beim Brokkoli, der zwei Wirkstoffe in sich hat, die Tag und Nacht nicht in Berührung kommen, außer wenn Sie im Mund gekaut werden. Und dann ihre ganz spezifische Wirkung entfalten.

Ich hoffe, ich habe Dir Appetit gemacht, Dir dieses Buch ganz dringend zuzulegen. Und eine ganz neue Sichtweise auf das Essen und Trinken zu bekommen.

Das ist nichts für Dich, weil Du im Freien arbeitest und Dir Proviant mitnehmen musst? Dass ist nichts für Dich, weil Du im Büro arbeitest? Keine Kantine hast?

Es geht. Da bin ich sicher. Ich werde die nächsten Tage davon berichten, inwiefern ich bei meiner bereits recht gesunden Lebensweise noch mehr von diesen Tipps einbaue.

Ach ja, noch was: Gesunde Ernährung ist in erster Linie schmackhafte, genussvolle Lebensmittelaufnahme. Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich mir das von den beiden Autoren ebenfalls herausgegebene Kochbuch bestellt habe. Auch hierüber wird zu berichten sein.

In Anlehnung an den Buchtitel werde ich mein Ernährungstagebuch „Himbeertage“ nennen. Das Buch „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ zu kaufen und zu lesen und danach zu handeln, wird eine der besten Investitionen in Deinem Leben sein. Diese Buchempfehlung bringt mir keinerlei wirtschaftlichen Vorteil. Ich gebe sie aus voller Überzeugung ab.

© Ulf Runge, 2011

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