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Archive for 25. Juli 2011

Wetterberichte

25. Juli 2011 8 Kommentare
Leben 737 – Montag, 25.07.11

Wetterberichte

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EINS

„SIE UNVERSCHÄMTER HEINI, SICH EINFACH MIT IHREM AUTO HIERHER ZU STELLEN!“

Wer das sprach, wusste nicht, dass es sich um einen Notfall handelte.

ZWEI

Jakob hatte noch ganze 50 Euro, seine komplette Barschaft, und die hatte er auf Golden Donkey gesetzt. Golden Donkey scheute und wurde disqualifiziert.

DREI

Wechselnd bewölkt. Schauerneigung. Für die Jahreszeit zu kalt.

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8 bis 10 Minuten

25. Juli 2011 12 Kommentare
Leben 736Montag, 25.07.11

8 bis 10 Minuten

Ich taste mich jetzt ganz langsam heran an meine „Berichterstattung“ zum Thema „Gesunde Ernährung“. Ich springe mitten hinein, damit es nicht allzu akademisch ist, und beginne mit grünem Tee.

Die Stadt Frankfurt am Main ist sehr rührig in der Förderung von Jungunternehmern. Das kommt u.a. zum Ausdruck in der jährlich statt findenden Aufschwung-Messe, die ich nun zum zweiten Mal besucht habe.

Ich bin als abhängig beschäftigter Arbeitnehmer zwar ganz weit weg von der Zielgruppe dieser Veranstaltung, aber es öffnet die Augen und erweitert den Horizont, sich mal unter Selbstständige und die, die es werden wollen, zu mischen.

Auch dieses Mal habe ich es genossen, Peter Sawtschenko vom gleichnamigen Institut an den Lippen zu hängen. Genial, was dieser Mann über Marketing zu berichten weiß. Und mit welchen Intensität und Authentizität.

In der Mittagspause schnappe ich folgende Wortfetzen auf: „Faltin! Den kennen Sie nicht? Da müssen Sie hin!“ Nun, den kenne ich auch nicht. Und beschließe, auch müssen zu wollen.

Prof. Dr. Günter Faltin begeistert mich. Mit dem, was er zu sagen hat. Und mit seiner ebenfalls ansteckend begeisterten Art. Schade, dass ich kein Teetrinker bin, denke ich. Denn dieser Professor hat vor Jahren, als er einen Ruf an die Uni bekommen hat, beschlossen, der drögen Hochschullangeweile Einhalt zu gebieten und mit seinen Studenten ein Projekt zu starten, das seinesgleichen sucht. Dieses Projekt läuft heute noch und hat durch unkonventionelle Ideen und Vorgehensweisen bewiesen, dass es möglich ist, mit Kreativität und Einfühlungsvermögen in die Kunden einen Markt aufzumischen, hier den Weltmarkt für Teehandel. Mehr hierüber unter http://www.teekampagne.de/.

Im Urlaub fällt mir sozusagen ein Buch in die Hände, nachdem ich wohl schon länger gesucht habe, dessen Existenz ich aber nicht wirklich geahnt habe: „Krebszellen mögen keine Himbeeren“. Geschrieben von zwei kanadischen Ärzten: Richard Béliveau und Denis Gingras. Eine knappe Zusammenfassung, die das Lesen des Buches aber auf keinen Fall ersetzen kann, gibt es für eilige Klicker hier. Ich werde auf das Buch noch ausführlich eingehen. Dieser Bericht ist nur ein Appetithappen.

Eine der Kernaussagen dieses Buches ist es, dass wir durch die Bevorzugung bestimmter Lebensmittel unsere Chancen, gesund zu bleiben erhöhen können. Z.B. durch den Genuss von grünem Tee.

Wie gesagt, mit Tee habe ich nicht viel am Hut gehabt bisher. Am Samstag war es dann so weit. Ich bin mit der Liste der empfohlenen grünen Tees in das örtliche Teefachgeschäft gegangen und habe nach Sencha-Uchiyama gefragt. Ja, sie kenne diesen Tee, schauen mich zwei erstaunte Augen an, wohl ungläubig, dass ich soooo einen Tee kaufen will. Und dessen Name ich von einem Zettel ablese.

Ich lasse nicht locker. Gyokuro 1 ist nun mein Begehr. Den habe sie auch nicht.

Ich lese weitere 9 Teenamen vor, um zwischendurch von meinem Gegenüber zu erfahren, dass das sehr hochpreisige Tees seien, die „hier nicht laufen“, um dann endlich auf Platz 12 meiner Hitparade von einer hoch erfreuten Teeverkäuferin zu erfahren, ja, den habe sie, den Pai Mu Tan. Ich entscheide mich für 100g und schlucke, als auch dieser Tee in einem gehobenen Preissegment zu Hause ist. 7 Euro 40. Das werde ich mir nicht sehr häufig leisten können, denke ich mir.

Sie ahnt, dass ich ein Nichtteekenner bin. Den könne man mehrmals aufbrühen den Tee. Und maximal 2 einhalb Minuten ziehen lassen.

Ich berichte ihr, dass ich die Teenamen aus obigen Buch habe und dass die Autoren UNBEDINGT empfehlen, den grünen Tee 8 bis 10 Minuten ziehen zu lassen, damit genau die im Buch beschriebenen, sehr gesunden Wirkstoffe in den Tee hineingelangen. Sie ist geschockt. Das kann sie gar nicht nachvollziehen. „Da wird der Tee ja bitter!“

Sie drückt mir noch eine Teebroschüre in die Hand. Auch diese spricht von kurzen Aufbrühzeiten.

Der Samstag Nachmittag ist gekommen, ich brühe mir den ersten (10minüten) grünen Tee auf. Den Geschmack finde ich absolut okay, diese Bitterkeit ist für mich nicht wirklich eine.

Und während ich bei diesem vorzüglichen Tee sitze fällt mir auf einmal Prof. Dr. Faltin ein. Ja, genau! Bei dem werde ich jetzt Kunde werden. Da Kosten 100 Gramm bedeutend weniger. Bei mindestens gleicher Qualität. Und fairem Handel.

Und warum der grüne Tee so gesund ist, darüber schreibe ich in einem weiteren Artikel…

 

© Ulf Runge, 2011

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