spätsommerabendjog

Leben 616 – Sonntag, 05.09.10


den kopf geleert von bösen gedanken,
das herz geleert von schlechten gefühlen,
den körper gefüllt mit luft und sonne,
die seele gefüllt mit unendlicher weite.

© Ulf Runge, 2010

8 Kommentare Gib deinen ab

  1. Jürgen sagt:

    Hallo Ulf,

    jetzt habe ich Deine Wortschöpfung auch verstanden. Zuerst konnte ich mit der Überschrift so rein gar nichts anfangen. Wirklich nur gejoggt oder auch „den magen gefüllt mit leckeren trauben“? Na, Hauptsache, jetzt ist wieder Raum für liebevolle Gedanken und gute Gefühle!

    Liebe Grüße,
    Jürgen

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  2. Ulf Runge sagt:

    nein – nur geguckt – der magen wird JETZT gefüllt mit leckeren trauben – ich wünsche dir noch einen schönen abend und dir und allen leserinnen und lesern einen guten start in die neue woche – lg ulf

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  3. Elisabeth sagt:

    Lieber Ulf,
    welch wunderbare Gedanken… so geht es mir auch, wenn ich Laufen gehe… es ist Meditation, Reinigung, Auftanken, Lebensfreude… Danke dir! Ist morgen Abend schon fix eingeplant – und vielleicht sehe ich auch abends wieder einmal mein Füchslein 🙂
    Herzlich, Elisabeth

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  4. Lieber Ulf,
    also ich bin kein Jogger, ich Skate lieber, doch nicht regelmäßig (wetter- und zeitbedingt) … doch auch beim Inline-Skaten kommen diese Gefühle auf … wobei ich die stille Meditation bevorzuge … die, wenn das Wetter es erlaubt, auch den Körper mit Licht und Luft durchfluten können … ich kenne dich und deinen Blog zwar noch nicht so lange, doch „böse“ Gedanken traue ich dir gar nicht zu … sind es nicht eher Gedanken, die uns ALLE immer wieder wie einen Hamster im Laufrad rennen lassen ? Passt irgendwie zu meinem heutigen Artikel …
    herzliche Grüße
    Doris

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  5. Ulf Runge sagt:

    Liebe Elisabeth,

    manchmal denke ich beim Laufen einfach nichts. Natürlich denke ich dann nicht nichts. Aber es fühlt sich an.

    Und manchmal verweile ich bestimmten Gedanken. Dann entwickeln sich Assoziationen. Bilder entstehen in meinem Kopf. Und auf einmal wundere ich mich, wo ich denn gerade bin beim Laufen. Weil ich die vergangenen fünf oder zehn durch einen Wahrnehmungstunnel gelaufen bin.

    So. Oder so. Laufen ist – wie Du sagst – Meditation, Reinigung, Auftanken, Lebensfreude. Für Dich. Für mich.

    Und wer keinen Zugang zum Laufen findet, der und dem wünsche ich eine andere ganz persönliche Alternative zu diesen schönen Gefühlen.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  6. Ulf Runge sagt:

    Liebe Doris,

    beim Skaten finde den Fahrwind genial. Wenn sich die Luftwirbel am Kopf zu schaffen machen, wenn es an den Armen und Beinen kribbelt.

    Danke, dass Du mir keine bösen Gedanken zutraust. Du triffst den Nagel allerdings schon auf den Kopf, wenn Du von Hamster-im-Laufrad-rennen-Gedanken sprichst.

    Dein „heutiger“ Artikel? Oh, ich habe die vergangenen Tage keine Zeit gefunden, vorbeizuschauen. Will ich ändern.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  7. Maria H sagt:

    Lieber Ulf!

    Sehr schön Dein Vierzeiler. Die erste Zeile würde ich nur abändern in „den Kopf geleert von traurigen oder negativen Gedanken“, denn böse Gedanken traue ich Dir auch nicht zu.

    Ich freue mich schon darauf wenn ich beim Laufen mal so abschalten kann. Im Moment kämpfe ich noch zu viel.

    Liebe Grüße
    Maria

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  8. Ulf Runge sagt:

    Liebe Maria,

    danke, dass Du mir keine bösen Gedanken zutraust. 🙂

    Das Abschalten beim Laufen kommt irgendwann. Ohne Kampf…

    Liebe Grüße,
    Ulf

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