Nichts zu vermelden

Leben 576 – Hugoblog 3 – Freitag, 23.04.10


Nein. Es gäbe nichts zu vermelden. Alles, was man irgendwann noch vermelden werden können würde, sei noch in Arbeit.

Aber es bestünde ja theoretisch die Möglichkeit, dass jemand, etwa irgendjemand, davon gehört häbe, dass da was in Arbeit sei. Und für diesen Fall sei jetzt dieser Brief gedacht. Nämlich, dass es nichts zu vermelden gäbe.

Hugo wollte wissen, ob man denn darüber reden dürfe. Dass es nichts zu vermelden gäbe. Und dass da was in Arbeit sei.

Und bekam prompt Antwort: Er solle warten, bis es etwas zu vermelden gäbe. Dann könne man auch darüber reden, dass da was in Arbeit gewesen sei.

© Ulf Runge, 2010

10 Kommentare Gib deinen ab

  1. Jürgen sagt:

    Genau, erst gackern, wenn man gelegt hat 🙂 Wenn ich mich nur selbst mal daran halten würde.

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  2. Ulf Runge sagt:

    Lieber Pillhuhn als Stillhuhn, lieber Jürgen!
    Lieber gackern als nichts zu sagen zu haben…

    Liebe Grüße,
    Ulf

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    1. Ulf Runge sagt:

      Lieber Jürgen,

      Du hast für jeden Topf nen Deckel. 🙂

      Liebe Grüße,
      Ulf

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  3. gabaretha sagt:

    Lieber Ulf,
    ich vermelde, dass das irgendwie einleuchtend und logisch klingt.
    Wie gut, dass wir zwei Gehirnhälften haben ;-), so dass wir bei Bedarf auch auf subjektive Eindrücke und Wahrnehmungen zurück greifen können.
    Großes Kompliment dafür, wie Du es schaffst, dass Hugo nichts zu vermelden hat.
    Sonnige Nachtgrüße aus dem Isartal,
    besser und besser,
    Gaba

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    1. Ulf Runge sagt:

      Liebe Gaba,

      ich freue mich, dass Du Freude an dieser nichts-sagenden Kommunikation hast.
      Dem möchte ich NICHTS hinzufügen.

      Liebe Grüße,
      Ulf

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  4. Mo sagt:

    Also ist eine „Vermeldung“ eine Vorankündigung zu einem nicht befruchtetem Ei ?
    Wie auch immer, mich interessiert das Endergebnis und das möglichst leicht serviert.
    So kompliziert kann das doch wohl nicht sein? 😉

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    1. Ulf Runge sagt:

      Liebe Mo,

      als Nebenfachmathematiker teile ich Dir gerne mit, dass in der Mathematik selbst das Nichts einen Namen hat: Die „Leere Menge“. Sie ist die Schnittmenge zweier disjunkter Mengen, etwa der Menge nicht vermeldeter Meldungen sowie der Menge besser nicht vermeldeter Meldungen…

      Liebe Grüße,
      Ulf

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  5. Anna-Lena sagt:

    Wie gut, dass wir wenigstens darüber gesprochen haben, dass es nichts zu vermelden gibt :-).

    Lieben Gruß
    ins Wochenende,
    Anna-Lena

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    1. Ulf Runge sagt:

      Liebe Anna-Lena,

      das musste sein. Musste raus.
      Dir ein wunderschönes 1. Mai Wochenende.

      Liebe Grüße,
      Ulf

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