Sherrytime Life-Act No. 1

Sherrytime Life-Act No. 1Leben 567 – Dienstag, 23.03.10

Das kann jetzt mächtig in die Hose gehen. Weil ich gleich zwei Dinge jetzt ausprobiere: Erstens Sherrytime. Und zweitens das Ganze als Life-Act.

Die Regeln: Erst mal keine.

Worum geht es? Gestern hatte ich ein unterhaltsames Gespräch mit einem Seebären, der mir von einer kreativen Methode berichtet hat, gegen den Bordkoller anzukämpfen, wenn man tagelang nicht in einem Hafen anlegen kann.

Da trifft man sich des Morgens zur Sherrytime. Dass selbiger oder ein prozentual vertretbares Ersatzgetränk getrunken wird, soll jetzt hier mal nicht so wichtig sein. Sherrytime, das bedeutet, dass jemand (der Käpt’n oder ist das egal?) mit einem Messer wahllos eine Seite in der Bibel aufschlägt, und dann noch frei Schnauze ein paar Zahlen sagt, damit man weiß, bei welchem Absatz man mit dem wievielten Satz anfangen soll. Und das, was man da (laut vor)liest, das ist dann vom Vorleser spontan in Bezug zur konkreten Reisesituation zu interpretieren.

Etwa „Fünf drei!“ Du hast also in der Bibel Seite 362 mit dem Messer aufgeschlagen und wählst den fünften Absatz und beginnst mit dem dritten Satz.

Um nicht in den Kontext von Blasphemie zu gelangen, verzichte ich auf ein Beispiel.

Auf jeden Fall ist das ein launiges Spiel, um die Stimmung an Bord aufrecht zu erhalten. Mein Seebär berichtete auf jeden Fall von zwerchfellgefährdenden Vorträgen, die wesentlich zur Bordgesundheit beigetragen haben sollen.

Soweit, so gut.

23:16

Ich definiere jetzt mal folgende Regeln, um sie sogleich wieder zur Diskussion zu stellen:

Erstens. Ich denke mir ein Szenario aus. Und nehme einen Szenariovorschlag von meinen KommentatorInnen an. Solange wir nichts anderes festlegen, definiere ich mal: „Wir befinden uns in schwerem Sturm zwischen Johannesburg und Rotterdam. Wir haben 30 Fässer Strohrum geladen und werden erst dann an Land gehen, wenn die Fässer leer sind.“

Zweitens. Statt der Bibel lose ich einen Blog aus. Der mich innerhalb der letzten 25 Kommentare kommentiert hat. Dann wähle ich noch eine Zahl x für den x-letzten Artikel und eine Zahl y für den y-ten Satz dieses Artikel.

Und dann wird’s lustig.

Oder mir fällt nix ein.

23:32

Da ich meine eigenen Kommentare mitzähle, sind die folgenden Blogs jetzt in die Lostrommel gekommen:

Andrea

Dori

Elisabeth

Martina

Jürgen

Sunny

Ich werde jetzt die Ziehung der Lottozahlen vom vergangenen Wochenende bemühen. Die dritte Zahl „Modulo 6“ soll über den Blog entscheiden, die zweite Zahl über den ersten Satz. Ach ist das spannend. Für mich. Sonst liest hier ja wohl aktuell niemand. Lach.

23:44

21 Modulo 6. Das ist 3. Elisabeth hat die Ehre. Oder das Pech. Lach

00:06

Die Zweite Zahl ist die 20. Also: Ab dem 20. Satz werde ich mit „meiner“ Interpretation beginnen…

(gleich geht’s weiter)

© Ulf Runge, 2010

14 Kommentare Gib deinen ab

  1. Jürgen sagt:

    Puh, eine Geduldsprobe. Selbst für Nachteulen 🙂

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  2. Ulf Runge sagt:

    ich mach da morgen weiter…
    danke für dein lebenszeichen…
    lach
    lg ulf

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  3. andrea2007 sagt:

    äh, *rauf-die-Haare*, den Seebären hab ich noch verstanden, aber Deine Rechnerei? Ich glaube, du solltest mal ne Pause machen mit Zahlen *grins-fett*… Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord…fällt mir grad so ein, das sang mein Vater früher immer gern:-) Humorvolle Grüsse mit der Hoffnung,dass mir die Fortsetzung den Durchblick verschaffe, Andrea

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  4. Ulf Runge sagt:

    Obwohl kein Sherry im Spiel war, möchte ich bemerken:
    Das Ergebnis hat mich nicht wirklich zufrieden gestellt.
    Die Idee halte ich für nach wie vor interessant.
    Ich glaube, so eine Aktion sollte angekündigt sein.
    Um dann zu mehr Interaktionen zwischen Kommnentierern und mir zu führen.
    Ich erspare uns allen jetzt, den 20. Satz auf Elisabeths Blog zu identifizieren und zu verballhornen.

    Lieber Jürgen, liebe Andrea,
    danke, dass Ihr das so humorvoll genommen habt…

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  5. Dori sagt:

    Lieber Ulf,

    mit dem Verstehen hatte ich jetzt auch so meine Probleme.
    Also erst einmal: Ich bin nicht dran, richtig?
    Elisabeth ist dran?
    Ich komme morgen wieder hier vorbei, vielleicht blicke ich dann eher durch 😉

    Viele liebe Sonnengrüße

    Dori

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  6. zentao sagt:

    Lieber Ulf
    Mich geht das ganze zum Glück nichts an, trotzdem werde ich Morgen wieder hier vorbei schauen, ich bin gespannt wie das weitergeht, den Durchblick habe ich auch noch nicht.Auf jedenfalls ist es Dir gelungen mich neugierig zu machen.
    Liebe Grüsse zentao

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  7. Ulf Runge sagt:

    Liebe Dori, lieber zentao,

    nein, niemand ist dran. Das ganze Thema bedarf noch einmal der Überarbeitung. Ich bitte um Nachsicht.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  8. Dori sagt:

    Lieber Ulf 🙂

    ich wünsche Dir schöne Osterferien.

    Alles Liebe,

    Dori

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  9. zentao sagt:

    Lieber Ulf
    dennoch bin und bleibe ich neugierig, vielleicht wird das ja noch was
    schöne Ostern
    Liebe Grüsse zentao

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  10. Mamü sagt:

    Okay, eigentlich erübrigt sich nun mein Kommentar, lieber Ulf, ist ja inzwischen alles durchgestrichen. 🙂 Ich hatte sowieso nicht verstanden um was es jetzt genau ging. Aber meinen Namen konnte ich lesen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

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  11. Elisabeth sagt:

    Liebster Ulf *lach*
    Ich bin also dran – wenn ich nur wüsste, womit… 😉 Es ist mir auf jeden Fall eine Ehre *lach* Hast du noch Sherry??? *hicks*
    Liebste und fröhliche Osterwünsche für dich, Elisabeth

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  12. Ulf Runge sagt:

    Liebe Dori,

    ganz herzlichen Dank!

    Lieber zentao,

    „die Sache“ bedarf wohl doch einer Überarbeitung bevor ich damit noch einmal an die Weltöffentlichkeit trete. lach.

    Liebe Martina, fettgrins 🙂

    Liebe Elisabeth,

    einen fino könnt ich noch anbieten…

    An Euch alle liebe Grüße und ich hoffe, Ihr hattest eine gute Osterzeit,
    Ulf

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  13. Sabine sagt:

    … wie stehts denn mit der Überarbeitung doppelfettgrins …

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    1. Ulf Runge sagt:

      Liebe Sabine,

      das Thema ist im Augenblick eine Nummer zu groß für mich.
      Jetzt kenne ich schon zwei, die NICHTS vergessen: Das Netz. Und Du!
      Ich weiß noch nicht, wann ich das „Spiel“ noch einmal aufgreifen möchte… 🙂

      Liebe Grüße,
      Ulf

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