Niederlagen, Siege, Glaube

am
Leben 564 – Freitag, 19.03.10

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

ich danke Ihnen und Euch für die Geduld der vergangenen Wochen. Hier war relativ wenig „los“, weil ich mich in den vergangenen Monaten intensiv mit einer Weiterbildung beschäftigt habe, die ich leider Anfang Februar nicht gänzlich erfolgreich abgeschlossen habe. Was dazu geführt hat, dass ich die vergangenen sechs Wochen für noch intensiveres Lernen genutzt habe.

Es hat sich ausgezahlt. Die Nachprüfung ist bestanden. Und das, obwohl sie ein dickeres Brett war, als wir vermutetet oder erhofft hatten. Wir? Es gibt nichts Schöneres, als wenn man nicht ganz alleine „durchfällt“. Wobei es hier nicht ums gegenseitige Tränentrocknen geht, sondern um die Chance, die wir auch weidlich genutzt haben, eine „anonyme Lerngruppe“ zu bilden.

So haben wir Nachzügler uns gegenseitig motiviert, einander abgefragt, und letztendlich auch durch die Kraft der gemeinsamen Stärke gemeinsam das Ziel erreicht. Das Ziel?

Vor vielen Jahren hat mir die Universität bescheinigt, dass ich erfolgreich das Informatik-Studium abgeschlossen habe. Mein Schwerpunkt blieb immer irgendwie die EDV oder IT, wie sie heute heißt. Anwendungsentwicklung, Lernprogrammentwicklung, Erwachsenenbildung, Anwendungsunterstützung, Anwendungsbetrieb hießen meine Schwerpunkte. Beim Berater, beim Hersteller und beim Anwender. Als Mitarbeiter und Chef.

Immer wieder waren Projekte dabei. Nie habe ich wirklich gelernt, wie man Projekte gemacht. Irgendwie so, wie die anderen es tun. Den Umständen entsprechend so gut wie möglich. Aber sicherlich noch verbesserungsfähig.

Und nun, ziemlich spät in meinem Berufsleben habe ich die tolle Chance bekommen, das ganze Thema Projektmanagement – und zwar total unabhängig von IT-Themenstellungen – noch einmal neu verstehen zu dürfen. Mit einer in Fachkreisen angesehenen Zertifizierung: Ich darf mich für die Dauer von fünf Jahren „Zertifizierter Projektmanager (GPM)“ nennen. Was dem standardisierten Level C der internationalen Dachorganisation IPMA entspricht.

Eine entsprechende Urkunde in der Hand zu halten, das ist nett. Zu wissen, dass man die Prüfungshürde übersprungen hat, ist ein gutes Gefühl. Aber ohne die Reflexion der vergangenen Monate über insgesamt 46 Themen, wie etwa Wertschätzung, Ergebnisorientierung oder auch ein so modernes Thema wie Critical-Chain-Management, wäre das alles nichts.

Wie oft habe ich früher äußerlich bedingten Änderungsdruck als störend empfunden! Und heute? Inzwischen liebe ich die Veränderung, sofern sie nicht um ihrer selbst willen betrieben wird. Da ist eine Menge passiert, wenn man auf einmal seine Komfortzone genau im sich permanent verändernden Umfeld des Projektmanagements definiert.

Die strenge Fokussierung auf diese Qualifizierung geht nun zu Ende, statt der mehr 2.600 Seiten, die ich eigentlich hätte lesen und lernen sollen, nehme ich nun endlich wieder „normale Bücher“ in die Hand.

Und da möchte ich von einem Kleinod berichten, von dem ich vermute, dass es mein ständiger Begleiter werden und bleiben wird. Weil ich durch dieses Buch erkannt habe, dass ich eine hohe Affinität zum Krieger habe. Zu einem Krieger des Lichts.

Und das ist so: Tag der ersten Prüfung; genau genommen der späte Nachmittag, ich weiß noch nicht, dass ich leider nur eine der beiden schriftlichen Prüfungen bestanden habe. Aber ich bin der Überzeugung, dass ich mich mit etwas belohnen sollte für die Mühe der vergangenen Wochen.

Paulo Coelho. Von ihm habe ich in den vergangenen Monate gerade auch auf den mit mir verlinkten Blogs gelesen. Von ihm will ich „was“ kaufen. Der Buchhändlerin sage ich, dass es da einen Titel mit „Krieg“ und „Licht“ geben müsse. Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht und sie führt mich an einen Tisch mit ganz vielen Paulo Coelho Büchern. Und da liegt auch schon mein Objekt der Begierde: „Handbuch des Kriegers des Lichts“, erschienen im Diogenes Verlag, Zürich.

Am gleichen Abend noch lese ich den Prolog, eine zauberhafte Geschichte. Wunderwunderschön. Unbedingt lesen!

Um dann am nächsten Tag zwar noch den dritten Prüfungsteil, einen ganztägigen Workshop, mit Bravour zu bestehen, schlussendlich aber zu erfahren, dass es nicht ganz gereicht hat. Die folgenden sechs Wochen staubt mein Lichtkriegerhandbuch ein. Zugunsten der 2.600 Seiten des vierbändigen Standardwerkes der GPM über Projektmanagement.

Ach, was war das heute für ein tolles Gefühl, im Zug mal keinen Laptop aufzuklappen, sondern statt dessen einen Leseschatz mit derart starken Gedanken, wie ich sie schon lange nicht mehr aufsaugen durfte.

So etwa auf Seite 72: Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das. (© Diogenes-Verlag, Zürich)

© Ulf Runge, 2010

30 Kommentare Gib deinen ab

  1. gabaretha sagt:

    Herzlichen Glückwunsch, lieber Ulf!
    Ich freu mich für Dich und mit Dir und bin ganz stolz, jetzt einen ganz frisch gebackenen, zertifizierten Projektmanager in meinem Bekanntenkreis zu haben.
    …und was Paulo Coelho und den Krieger des Lichts betrifft, so hab ich das Büchlein mal vor vielen Jahren als „Wunderwerk“ kennen und schätzen gelernt – und das geht so: Stell Dir eine Frage und schlag eine beliebige Seite auf…bei mir passte es jedenfalls immer 😉
    Ich wünsche Dir einen entspannenden Lesegenuss und schicke viele liebe Grüße aus der Isartaler Nacht,
    besser und besser,
    Gaba

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    1. Ulf Runge sagt:

      Liebe Gaba,

      dankeschön für Deinen Glückwunsch! Da freu ich mich aber, dass Dich das mit Stolz erfüllt, lach 🙂
      Du hast recht, das ist mir heute auch so gegangen.
      Suche nach einer Antwort auf eine spezielle Frage: Fast jede Seite, die Du aufschlägst, gibt Dir eine Antwort.
      Nicht immer die gleiche. Bisweilen sogar widersprüchlich. Aber sehr sehr „brauchbar“.

      Ich wünsche Dir eine ebenso frühlingshafte Nacht im bezaubernden Isartal.

      Liebe Grüße,
      Ulf

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  2. Jürgen sagt:

    Lieber Ulf,

    da hast Du wirklich ein großartiges Buch für Dich entdeckt und einen wirklich brillanten Erzähler, der vielleicht nur noch von einem gewissen Herrn Runge übertroffen wird 😉 Was für eine schöne Belohnung!

    In jedem Buch steckt ja ein wenig vom Autor. Eines seiner persönlichsten dürfte vielleicht „Auf dem Jakobsweg“ sein, in dem Paulo Coelho von seinen Abenteuern und spirituellen Prüfungen auf seiner langen Pilgerreise nach Santiago de Compostela erzählt. Dort finden sich so schöne Sätze wie: „Wenn man auf ein Ziel zugeht, ist es äußerst wichtig, auf den Weg zu achten. Denn der Weg lehrt uns am besten, ans Ziel zu gelangen, und er bereichert uns, während wir ihn zurücklegen.“

    Alles Liebe,
    Jürgen

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    1. Ulf Runge sagt:

      Lieber Jürgen,

      danke ganz herzlich für Deinen lieben Kommentar.
      Du bist so einer, bei dem ich ein „ganz schlechtes Gewissen“ habe wegen Nichtkommunikation.
      Ganz herzlichen Dank – ich schreibe das jetzt einfach hier – für’s Zuschicken Deiner überarbeiteten Version von „Wie lerne ich, mich selbst zu lieben“
      Mag sein, dass Dein Buch „damals“ – lach – noch nicht „reif“ war. Ich war es auch nicht.
      Mit einer großen, großen Freude habe ich heute Abend im Zug auf die von Dir verfassten Zeilen geblickt.

      1000Dank! Du wirst noch von mir hören.

      Liebe Grüße,
      Ulf

      Schönes Zitat von Paulo Coelho, das Du in Deinem Kommentar geschickt hast. Danke.

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  3. Jürgen sagt:

    Bitte, gern geschehen, lieber Ulf. Du hattest ja auch wirklich Wichtigeres zu tun. Immer noch besser als wenn Du auf Kohlen gesessen wärst, weil ich so lange nicht „in die Pötte gekommen“ bin.

    Seit es Internet und E-Mail gibt, sind wir sowieso sehr verwöhnt – und auch anspruchsvoll – was die Schnelligkeit von Antworten angeht. Ob das unbedingt besser ist? Goethe und Co mussten noch wochenlang auf Antwort warten. In dieser Zeit konnten sich aber auch große Gedanken entwickeln. Und die Briefe von damals sind heute Weltliteratur. Mal sehen, ob spätere Generationen unsere Flut von Mails und Dokumenten noch lesen wird.

    Ich freue mich, von Dir zu hören,
    Jürgen

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  4. Barbara sagt:

    Hallo Ulf,

    “ Herausfordernd “ las ich soeben, dass du bestanden hast, wieder einmal, und gratuliere dir mit, wie kann es sein als “ Kriegerin des Lichtes “ und das seit Jahren :

    “ Der Mensch, der seine Freunde behält, wird niemals von den Stürmen des Lebens beherrscht. Er hat die Kraft, die Schwierigkeiten zu überwinden und voranzuschreiten. Häufig jedoch fühlt er sich von denen herausgefordert, denen er beibringt, das Schwert zu führen. Seine Schüler fordern ihn zum Kampf heraus.

    Und der Krieger zeigt, wozu er fähig ist: Mit wenigen Paraden entwaffnet er seine Schüler, und die Harmonie kehrt an ihren Versammlungsort zurück.

    »Warum tust du das, wo du ihnen doch haushoch überlegen bist?« fragt ihn ein Reisender.

    »Weil sie, wenn sie mich herausfordern, in Wahrheit mit mir in Kontakt kommen wollen und ich so den Dialog aufrechterhalte«, entgegnet der Krieger.“

    Herz l ich Barbara

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  5. Christa sagt:

    Kurz und knapp:

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum „Zertifizierten Projektmanager (GPM)“!

    Liebe Grüße Christa

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  6. Sabine sagt:

    Fein gemacht, lieber Ulf 🙂

    ich gratulier dir ganz herzlich zu deinem Erfolg. Und dass es nicht gleich beim ersten Mal geklappt hat – was solls. Es sind die Hürden, die uns stark, zum Krieger machen, nicht wahr?

    Ein schönes Wochenende wünscht
    Sabine

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  7. Ursula sagt:

    Lieber Ulf,

    ich gratuliere Dir ganz herzlich!!!!!

    „Life is not about waiting for the storms to pass…it’s about learning how to dance in the rain.“

    Hab ein schoenes Wochenende

    Ursula

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  8. Anna-Lena sagt:

    Auch von mir einen herzlichen Glückwunsch.
    Manchmal muss man im Leben Prioritäten setzen.
    Nun entspann dich mal so richtig, du hast es dir verdient.

    Mit herzlichem Gruß
    Anna-Lena

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  9. Mo sagt:

    „Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das.“
    Ja lieber Ulf, das stimmt – was Niederlage und Sieg betrifft.
    Was den Glauben betrifft..

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  10. Ulf Runge sagt:

    Lieber Jürgen,

    nur mal soviel hier: Es macht „Spaß“, in Deinem Buch zu blättern.
    Und „riecht“ nach verdammt viel Arbeit. An einem selber…
    Ich werde Dir separat schreiben.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  11. Ulf Runge sagt:

    Liebe Barbara,

    herzlichen Dank für diesen tiefsinnigen Auszug aus dem Lichtkriegerhandbuch. Das Schwert zu führen, muss ich wohl noch lernen. Ganz zu schweigen vom Schwertführen-Lehren…

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  12. Ulf Runge sagt:

    Liebe Christa,

    kurz und knapp: danke für Deine Lesetreue. Und bald schon bald werde ich hoffentlich endlich auch mal zurückclicken! Lach. Liebe Grüße,
    Ulf

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  13. Ulf Runge sagt:

    Liebe Sabine,

    ohne das Durchfallen hätte ich nicht die Erfahrung gemacht, dass Xynthia nicht nur ein weiblicher Vorname ist. Sondern auch ein Sturm, der mich beinahe auch hätte durch die Luft wirbeln lassen…

    Es hat vieles, vielleicht alles seinen Sinn. Bisweilen eröffnet sich uns nur nicht die Erkenntnis nach selbigem…

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  14. Ulf Runge sagt:

    Liebe Ursula,

    danke für das schöne Bild.
    Und so sage ich beschwingt: I’m dancing in the rain…

    Liebe Grüße,
    Ulf

    Gefällt mir

  15. Ulf Runge sagt:

    Liebe Anna-Lena,

    Du bringst mich gerade auf eine Idee, von wegen verdient.
    Siehe Leben 566. Fettgrins.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  16. Ulf Runge sagt:

    Liebe Mo,

    Du hast mehrfach geschrieben, dass sich Dir der Sinn meiner Artikel nicht, sagen wir mal, nicht so leicht, erschließt.
    Das möchte ich gerne zurückgeben. Auch Deine Kommentare sind ein wahrer Hort möglicher Interpretationen für ich. *grins*

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  17. Mo sagt:

    Lieber Ulf,
    Interpretationen liegen nicht unbedingt im Sinne des Verfassers.
    Ich kann Dein Grinsen zum Beispiel, überhaupt nicht interpretieren.
    Und noch eine Anmerkung zu Deiner „Kommentarbeantwortung“:
    Lieber Ulf, Deine Liebenswürdigkeit in allen Ehren, aber manchmal, manchmal würde ich mir schon wünschen, dass Du etwas mehr Biss zeigst. 😛

    Gruß *grummel*

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    1. Ulf Runge sagt:

      Liebe Mo,

      ich wollte mit meinem *grins* nur andeuten, dass alles, was wir von uns geben,
      sogar unsere Kommentare, Gegenstand von Interpretationen sind.

      Mehr Biss? Weiß ich nicht, ob ich das schaffe.
      Mehr Kreativität. Die versuche ich IN DIESEM AUGENBLICK wahr werden zu lassen.
      Mit meinem Sherrytime Life-Act No. 1. Ich hoffe, alle, die hier lesen (und auch die, die hier kommentieren) haben Spaß daran….

      Liebe Grüße,
      Ulf

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  18. Mo sagt:

    Nachtrag:
    Manchmal komme ich mir hier vor, wie „Alice im Wunderland“.
    Die Bühnendekoration wechselt, ansonsten sind die Schauspieler darauf bedacht, ihre Rolle zu spielen.

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    1. Ulf Runge sagt:

      Liebe Mo,

      meinst Du Deine Rolle? Und meine?
      Nicht-grinsend lächelnde Grüße,
      Ulf

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  19. Mo sagt:

    Lieber Ulf,
    jeder Leser wünscht sich Authentizität. Punkt.
    Rollenspiele sind da nicht gefragt.
    So zumindest meine Meinung.
    Lieber Ulf, ein „Blogbetreiber“ , der sich, nur mal angenommen, einer hohen, sensiblen, überwiegend weiblichen Leserschaft erfreut, der stößt doch irgendwann an seine geistigen Grenzen?
    Und dann, dann ist es zu spät für „Biss“.
    Übersetzt heißt das:
    Lieber Ulf, Du musst irgendwann auch mal einen Widerspruch (andere Meinung) verlauten lassen.
    Ansonsten musst Du damit rechnen, dass irgendein(e) Leser(in), früher oder später, auf den Gedanken kommt (wie ich zum Beispiel), dass der „Ulf Runge“ ein „Friede- Freude- Eierkuchenmensch“ ist.
    Ich persönlich hätte mit so einem Geständnis kein Problem.
    Doch – hätte ich, wenn es zu spät kommt.

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  20. Ulf Runge sagt:

    Liebe Mo,

    leider ist es mir verwehrt, meinen Blog in „Biss zum Morgengrauen“ umzubenennen.
    Leider kann ich auch nicht nachvollziehen, warum das Faktum einer überwiegend weiblichen Leserschaft dazu führt, dass man(n) an seine geistigen Grenzen stößt.

    Der menschliche Geist kennt keine Grenzen.

    Auf einer Postkarte habe ich mal folgenden Unsinnspruch gelesen:
    Es reicht nicht, keine Ideen zu haben.
    Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.

    Morgengrauige Grüße,
    Ulf

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  21. Mo sagt:

    Lieber Ulf,
    der Trend geht meiner Meinung nach eindeutig in Richtung: Noch ein Blog und noch ein Blog.
    Und wenn er nicht frühzeitig verstirbt, dann betreibt ein Blogger heutzutage mehrere Blogs.
    Aber da muss ja nicht jede(r) mitmachen, schon gar nicht, wenn eine(r) noch ganz bei Trost ist.
    Faktum weibliche Leserschaft und stoßen an geistige Grenzen:
    Du hast das richtig als ein „Faktum“ erkannt, mehr möchte ich nicht dazu schreiben.
    Der menschliche Geist kennt keine Grenzen?
    Ich bezweifle das.
    Den von Dir gelesenen Spruch auf einer Postkarte kann ich geistig nicht nachvollziehen.

    Gruß – Mo

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  22. Ulf Runge sagt:

    Liebe Mo,

    statt noch ’nem Blog kann ich mir vorstellen, einen Blog im Blog aufzusetzen. Siehe meinen heutigen Beitrag…

    Ja, es stellt sich die Frage: Sucht sich das Publikum die Künstler aus oder die Künstler das Publikum. Bert Brecht hatte da seinerzeit die passende Antwort: Wenn das Volk der Regierung nicht mehr gefallen, möge selbige sich ein anderes Volk suchen…

    Ich finde es sehr lieb von Dir, dass Du die Hoffnung mit mir nicht aufgibst…

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  23. Mo sagt:

    Lieber Ulf,
    Brecht ist nicht schlecht.

    Ulf, ich bin im Grunde und auch am Abgrunde immer lieb.
    Abgrund ist immer da, wo sich verschiedene geistige Welten verständnislos begegnen.
    Insofern stirbt die Hoffnung auf eine gemeinsame Verständigungsbasis zuletzt.
    Gute Nacht, Herr Ulf.

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    1. Ulf Runge sagt:

      Bei „Brecht ist nicht schlecht“, liebe Mo, fällt mir die Frage ein, was ein Wiener auf die Frage antwortet, was ihm oder ihr zu Richard Strauß einfällt.
      Die Antwort: Wenn Richard, dann Wagner, wenn Strauß, dann Johann…

      Ich glaube, wir sind einander nicht verständnislos.
      Wer so viel Verständigungszusammenraufen hinter sich hat wie wir,
      der spürt mehr als Hoffnung.
      Ich glaube, es ist was von Zuversicht.
      Und auch ein bisschen Ping-Pong. lach.

      Gute Nacht, liebe Mo.

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  24. Mo sagt:

    *Wenn Richard, dann Wagner, wenn Strauß, dann Johann…*

    Das verstehe ich unter Authentizität.

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    1. Ulf Runge sagt:

      Pong 🙂

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