Vom Nikolaus

Leben 521 – Samstag, 28.11.09

 

Hamm die Macht die Bundesländer,
geht beim Zett De Eff der Brender.

Hamm die Macht die Politi©ker,
geht es über’n Nachricht’Ticker,

Pressefreiheit schreibt man klein,
leider auch in Mainz am Rhein.

Und fürs Votum von Herrn Schächter,
hamm die Räte nur Gelächter.

Dass die Macht vom Volk ausgeht,
wird schon mal ganz gern verdreht,

waren sie doch angetreten,
um das Volke zu vertreten,

treten sie es in den Hintern,
es ist Herbst und bald auch Wintern.

Bald nun kommt der Nikolaus,
bald ist’s für den Brender aus.

© Ulf Runge, 2009

5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Bredenberg sagt:

    „Pressefreiheit schreibt man klein“ – Vielleicht sollte man die Kirche im Dorf lassen. Nur weil Herr Brender seinen Wunsch nach Vertragsverlängerung durch den ZDF-Verwaltungsrat nicht erfüllt bekommen hat (es fehlten nur 2 Stimmen), ist die Pressefreiheit nicht grundsätzlich in Gefahr. Ich betrachte die Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland nicht auch schon deswegen als gefährdet, weil in Berlin und in Hessen Regierungen gewählt worden sind, die ich von Herzen ablehne. Ich denke doch, dass alle Wahlverfahren korrekt abgewickelt wurden. Dass sich Politik in Journalismus einmischt, ist ihr Recht, zumal die Statuten des ZDF es so vorsehen. Und Journalismus mischt sich in Politik ein, was notwendig ist. Und du mit deinen Versen in die Politik, was ich gut finde. Und ich mit meinem Kommentar in deine Verse, was ich für nicht unwichtig gehalten habe, wegen der Kirche im Dorf. Gruß Bredenberg

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  2. Ulf Runge sagt:

    Lieber Bredenberg,

    ich gebe Dir vollkommen recht.
    Bisweilen erscheint es (mir) jedoch geboten, durch Pointierung und Überspitzung auf Dinge hinweisen zu müssen, die ich nicht okay finde.
    Öffentlich-rechtliche Medien dürfen nicht Staatsfunk sein. Und gute Arbeit darf nur deshalb nicht keine Wertschätzung finden, weil die Person, die dahinter steht, das falsche oder kein Parteibuch hat.

    Ja, Du hast recht. Zur Demokratie gehört es, demokratisch getroffene Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren. Doch darf die Frage erlaubt sein, ob die Gremien, die unsere Gesellschaft vermeintlich repräsentativ vertreten, so agieren dürfen sollten, wie es im Falle von Herrn Brender getan haben.

    Ja ich lasse die Kirche im Dorf, und den Koch am Herd.

    Danke fürs Einmischen. Liebe Grüße,
    Ulf

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  3. Jürgen sagt:

    „waren sie doch angetreten,
    um das Volke zu vertreten.“

    Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen.
    Volksvertreter …

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    1. Ulf Runge sagt:

      Lieber Jürgen,

      Projektleiter leiten Projekte, heißt es. Genau so, wie Zitronenfalter Zitronen falten können.

      Liebe Grüße,
      Ulf

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