Festnacht

Leben 308– Mittwoch, 10.09.08

Prolog Nummer 1:
Vorab möchte ich mal mein aufrichtiges Bedauern ausdrücken. All denen gegenüber, die nachts nicht einschlafen können. Keine Ruhe, keinen Schlaf finden. Ich selber bin glücklicherweise anders gestrickt. Lege mich hin. Drehe mich um. Schlafe.

Prolog Nummer 2:
Wenn man in „zentraler Lage“ wohnt, bedeutet dies entweder, dass man rund um die Uhr auf eine lärmendes, stinkendes Autobahnkleeblatt blickt oder man 24 Stunden am Tag Zugverkehr in den Ohren hat; nächtens vorwiegend Güterverkehr. Wir wohnen auch in „zentralerLage“. Gücklicherweise aber nur in Bezug auf das Festgelände unserer Gemeinde. Will heißen: Drei Gehminuten. Will sagen: Drei Hörsekunden.

Prolog Nummer 3:
Ein Fest ist eine ausgelassene Veranstaltung mit viel Musik, Kirmeskrach, zerbrochenen Glasscherben und beschwipsten Mitmenschen. Je mehr der Tag der Nacht weicht, um so schneller wird aus dem Geräuschpegel eine nächtliche Ruhestörung. Spätestens ab 11 Uhr nachts. Oder wenn’s zwölfe schlägt.

Kurzgeschichte:

Es ist nachts um eins. Hundemüde gehen wir ins Bett. Der dritte und letzte Abend des Festes ist immer noch im Gange. Deshalb beschließen wir, ausnahmsweise die Fenster geschlossen zu halten und diese Nacht auf Frischluft zu verzichten zu Gunsten ungestörter Nachtruhe. Wir wünschen uns eine gute Nacht. Ich fange an einzuschlafen. Bin eigentlich schon weggedöst.

„Wann die wohl Schluss machen?“

„Heut ist der letzte Abend, da werden die wohl noch ein bisschen spielen wollen“, antworte ich von ganz weit weg.

„Rosenberg. Die spielen Marianne Rosenberg!“

„Er gehört zu mir, wie mein Name an der Tür“ krächze ich im Liegen vor mich hin. Beende meinen Sekundenschlaf. Und grins mir einen.

„Udo Jürgens. Die spielen Udo Jürgens.“

„Was denn, ich kann’s gar nicht hören.“ Ich gehe zum Fenster, weil die Ruhestörung nicht laut genug ist, und öffne es. Ja, die spielen Udo Jürgens. Ich lege mich wieder hin.

Wie gesagt, ich lege mich hin, und weg bin ich. Normalerweise. Daran ist gerade nicht zu denken, solange wir hier Schlagerraten spielen.

„Aber bitte mit Sahne!“ höre ich neben mir sagen.

Sekunden später: „Du, die spielen ein Medley.“

„So, was kommt denn jetzt? Ein ehrenwertes Haus?“ rate ich mal so, um vielleicht auch mal was zu sagen.

„Tatsache! Die spielen wirklich ‚Ein ehrenwertes Haus‘!“

„60 Jahr und kein bisschen weise!“ erfinde ich jetzt kecker Weise.

Neben mir höre ich „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an.“ Und erkenne nun auch, dass die akustischen Schwebeteilchen um mich herum aus diesem Lied herausgebröselt sein müssen.

Nein, 17 Jahr, blondes Haar, wird nicht mehr gespielt, der Medley ist vorbei.

„Die spielen nichts mehr, oder?“ sagt eine müde Stimme neben mir.

Zum Antworten komme ich nicht mehr, flache Atemgeräusche verkünden, dass ich jetzt noch ein bisschen mit mir selber reden könnte. Oder schlafen.

Wie gesagt, ich lege mich hin, und weg bin ich. Normalerweise. Okay, das Schlagerraten spielen ist vorbei. Aber an Einschlafen ist nicht zu denken.

Es ist VERDAMMT LEISE hier, draußen und drinnen. Wie soll ich da einschlafen? Zähle Schäfchen. Gehe noch mal aufs Klo. Lege mich hin. Und weg bin ich … immer noch nicht.

Stelle mir vor, ich würde jetzt schlafen und mir beim Schlafen zugucken.

Stelle mir vor, ich würde jetzt aufstehen und diese Geschichte schreiben.

Stehe auf. Schreibe diese Geschichte.

Ich lege mich hin, und … an Schlaf ist nicht zu denken.

Ich stelle mir vor, ich sei hundemüde und sei gezwungen mich wachzuhalten. Fahre seit dreißig Stunden Auto. Nee, das geht ja nun auch nicht. Ich muss ja immer wieder raus zum Tanken…

Wie die Autofahrt geendet hat, weiß ich nicht. Nur wann: Es muss gegen 4 gewesen sein.

© Ulf Runge, 2008

30 Kommentare Gib deinen ab

  1. Lieber Ulf,
    ich gehöre zu jenen Menschen, die seit vielen Jahren schlimmste Schlafstörungen haben. Mein Mann dagegen klappt die Augendeckel zu und ist weg.
    Deine Geschichte ist köstlich!
    LG Ellen

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  2. Klasse! Da erkenne ich einiges wieder! „Akustische Schwebeteilchen“!

    Das Dumme ist nun, dass ICH jetzt „Mit 66 Jahren“ im Ohr habe! Grrr!

    So, hier hast Du dafür auch einen:
    „Deine Spuren im Sand, die ich gestern noch fand…“

    oder doch lieber

    „Da simmer dabei ! Dat es prima!
    VIVA COLONIA!
    Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust
    wir glauben an den lieben Gott und han auch immer Durst!“

    Such Dir einen aus!

    Gruß
    Christian

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  3. andrea2007 sagt:

    Hihihi, lieber Ulf, ich hab herzlich gelacht bei Deiner Geschichte…Ich gehöre zum Glück auch zu denen, die immer gut schlafen und ausser Schnarchen und nervigen Fliegen oder Mücken stört mich nix…Beim letzten kleinen Erdbeben, bin zwar wach geworden, hab schlaftrunken gefragt: Was war das? Mein Mann murmelte, ein Erdbeben. Und ich grunzte „beruhigt“: Ok, drehte mich um und schlief weiter:-) Konnte mich morgens kaum dran erinnern…

    Ohrwurmgefahr…17 Jahr, blondes Haar, la- la- la- la….Grinsende, singende Grüsse Andrea

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  4. Sabine sagt:

    Eine köstliche Geschichte – und witzig geschrieben.

    Na, da wirst du aber fix einschlafen an diesem Abend 😉

    Jetzt schieb ich „Tom Waits“ in den Cd-Spieler, der schafft das schon, „Er gehört zu mir“ aus meinem Hinterkopf zu verscheuchen.
    🙂

    Einen schönen Tag wünscht
    Sabine

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  5. Elisabeth sagt:

    Lieber Ulf,
    ich sitze jetzt da, grinse vor mich hin, habe einen Ohrwurm nach dem anderen, nein, nun alle gleichzeitig im Ohr 😉 Einfach wunderbar, deine Geschichte zu lesen!!! Sie könnte tatsächlich wahr sein 😉 Und all die Prologe – hach, ich hab mich einfach königlich amüsiert 😉
    Danke dir für diese aufheiternden Zeilen!!!
    Herz-liche Sonnengrüße von Elisabeth

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  6. Ulf Runge sagt:

    Liebe Ellen,

    ob das wohl symptomatisch für Männer ist?
    Ein Thema über das man trefflich blödeln könnte,
    wenn es nicht so ernst wäre.

    Steve Pavlina empfiehlt – um Frühaufsteher zu werden -,
    täglich um 5 Uhr aufzustehen. Wenn Du das konsequent und
    diszipliniert durchhältst, so sei es dann die natürlichste
    Sache der Welt, dass Du im Laufe der Zeit abends genau dann
    ins Bett gehst, wenn Du so müde bist, dass Du bis um 5 Uhr
    wieder ausgeschlafen hast.

    Ich weiß nicht, ob das graue Theorie ist.
    Aber auch das werde ich mal ausprobieren, irgendwann.

    Ob’s auch gegen Schlafstörungen hilft? Wer weiß.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  7. Ulf Runge sagt:

    Lieber Christian, (und das gilt auch für alle anderen),

    ich habe gar nicht beabsichtigt, Euch Ohrwürmer in die Ohren
    zu setzen. Aber das Lesen verführt Euch wohl dazu, mitzusummen,
    mitzusingen.

    Da Du, lieber Christian jetzt voll infiziert hast,
    „schlage“ ich jetzt zurück:

    Marmor, Stein und Eisen bricht, …
    Ich will nen Cowboy als Mann …
    Wenn der Tag zu Ende geht …
    Immer wieder sonntags kommt die Erinnerung …
    Schön ist es auf der Welt zu sein …
    *quäl* *quäl* *quäl*

    Betörte Grüße,
    Ulf

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  8. Ulf Runge sagt:

    Liebe Andrea,

    für Dich „rauche“ ich heute sogar eine letzte Zigarette:

    Was ich noch zu sagen hätte, dauert …
    Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein …
    und
    Hinter dem Horizont geht’s weiter …

    Viel Spaß beim „Entwurmen“,
    Ulf

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  9. …kommt die Erinnerung, dibbi dibbi dipp dipp… dipp
    und ich hör‘ die Gitarren spiiielen
    immer wieder in der Sonntagsnacht
    als ein Traum grummel grummel wahr oder Glück oder so gemacht.

    wie hieß nochmal die letzte Zeile? Oder besser „HEISST“, denn ich nehme das Lied gleich mit ins Bett!

    (Wofür brauche ich ein Fest, ich veranstalte ja auch so ein heiteres Schlager-im-Bett-raten…)

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  10. Ulf Runge sagt:

    Lieber Christian,

    ich brüll gleich laut raus…

    Ein wunderschöne Schlagernacht wünscht Dir,
    Ulf

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  11. corax sagt:

    Es gibt wohl Eulen & Lerchen.
    Dagegen anzukämpfen ist ungesund.

    Glück auf! :–)

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  12. Ulf Runge sagt:

    Liebe Sabine,

    Kunstbanause, der ich bin, und Tom Waits nicht kenne,
    habe ich mich bei youtube jetzt mal für „hold on“
    entschieden.

    Wenn Dir etwas „Typischeres“ für ihn empfehlen kannst,
    dann bitte… 🙂

    Liebe Grüße,
    Ulf

    Ach und beinah hätte ich’s vergessen:

    Er hat ein knallrotes Gummiboot…
    (Möge Dir dieses Lied heute Nacht im Traum ein guter Begleiter sein …)

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  13. Ulf Runge sagt:

    Liebe Elisabeth,

    sie ist wahr, diese Geschichte; fast vollständig 🙂
    Schön, dass Du Dich auch so köstlich amüsiert hast.

    Für Dich lege ich jetzt mal auf:

    Santa Maria, Insel, die aus Träumen geboren,
    ich hab‘ meine Sinne verloren, in dem Fieber, das wie Feuer brennt…

    Schönes Karaoken noch!

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  14. Ulf Runge sagt:

    Lieber Corax,

    danke für den Hinweis.
    Ein interessanter Artikel.

    Leider bin ich eine Leurchle.
    Und damit hab ich den Salat.

    Dein Hinweis auf die Gesundheit ist berechtigt.
    Viele von uns schlafen zu wenig…

    So wünsche ich allen eine gesegnete Nachtruhe.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  15. Dori sagt:

    Lieber Ulf,

    letzte Nacht habe ich kaum geschlafen. Es hat dermaßen gewittert hier, und zwar über Stunden (so kam es mir auf jeden Fall vor)

    Gottseidank gibt es ja einen Compi und Blogs, denen man gerne einen Besuch abstattet 😉

    Sonnige Grüße aus dem dicksten Nebel in Neuss,

    Dori

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  16. bonafilia sagt:

    Wie gut das kein „da steht Pferd auf dem Flur“ dabei war.
    Köstlich ich hoffe dein Defizit an Schlaf hast du mittlerweile wieder überwunden…

    LG Bonafilia

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  17. Oh, Ulf, ich bin sehr wohl ein Frühaufsteher: Um 5.30 stehe ich immer brav auf, selbst wenn die Kids Ferien haben. Ich kann gar nicht länger im Bett bleiben als bis draußen der Tag erwacht …
    Liebe Grüße
    Ellen

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  18. Sabine sagt:

    Lieber Ulf,

    Tom Waits muss man nicht kennen, er ist ein wenig … speziell. Mit „Hold on“ hast du etwas sehr Gediegenes erwischt.

    Meine Favoriten sind „Jockey Full of Bourbon“, oder „Cold, Cold Ground“.

    Wenn ich Waits zu Hause auflege, haben Vater und Tochter plötzlich woanders was Wichtiges zu tun. Sohn bleibt sitzen und meint – der hat schon was …
    🙂

    Liebe Grüße
    von
    Sabine

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  19. Wally sagt:

    Lieber Ulf

    Ich sitze hier und staune! Hätte, ganz ehrlich, nie gedacht, dass du an Schlager-Musik irgendeinen bewussten Gedanken hegen würdest. Dachte immer, dein musikalischer Geschmack ist in ganz anderen Regionen angesiedelt. Mal von dem ausgegangen, was ich hier mal gelesen habe, meine ich… Aber möglicherweise basieren deine Schlagerkenntnisse auf dem selben Ursprung, wie auch meine eigenen „kenne fast alle Schlagertexte in und auswendig“ Weisheiten …: wir wurden wohl in unserer „Jugend“ mit diesen Ohrwürmern derart berieselt, dass sich so manche Schlagerzeile für immer, unauslöschbar in den Gehörgängen eingenistet hat 😉 *lach* … Okay, ich geb´s zu – ich hab die Schlager immer voll freiwillig lauthals mitgesungen, die Texte aus den „TOP-Liedertext“ – Heftchen (gibt es die eigentlich ncoh?) eifrig auswendig gelernt, um beim Singen auch mithalten zu können *grins*
    Und g´lernt, ist halt g´lernt 😉

    Wünsche dir ein schönes Wochenende
    Liebe Grüße
    von Wally

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  20. Mamü sagt:

    Herrlich, lieber Ulf. 😀

    Ich kann mir das so richtig vorstellen. *prust* Du eigentlich eingeschlafen, wenn das Wörtchen eigentlich nicht wäre. Die Krönung ist ja wohl, dass deine bessere Hälfte dann einschläft, während du wach liegst. 😀

    Bei mir ist das so, dass ich auch nicht einschlafen kann, wenn jemand feiert, die Musik an mein Ohr dringt. Überlege dann auch immer, was die da spielen. 😀 Kommt hier aber selten vor. Mein Schatz hingegen, der braucht sich normalerweise auch nur hinlegen und schläft ein. Ich erzähle noch was und bekomme auf einmal keine Antwort mehr. Finde ich gar nicht nett. Natürlich stupse ich ihn dann an. 😉

    Wenn ich allerdings einschlafe und werde mehrmals während des Wegnickerns gestört, dann kann ich auch nicht mehr einschlafen. *seufz*
    Das ist schon was mit dem Schlafen. 😀

    Aber deine Tricks muss ich mal ausprobieren, wenn ich nicht schlafen kann. Obwohl… am besten schlafe ich ja auf der Couch ein, beim Fernsehgucken. 😀 Klappt immer. Nur wenn ich dann die Treppe rauflaufe, Zähne putze, mich ausziehe, dann bin ich wieder wach… dann sind die Bücher dran…

    Liebe Grüße,
    Martina

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  21. Holger sagt:

    Lieber Ulf,

    ich fühle und leide mit dir. Aus eigener, langjähriger Erfahrung kenne ich diese mehrmals im Jahr stattfindenden Festlickeiten. Letztes Jahr haben wir die „zentrale Lage“ gegen grün und ruhig getauscht. Doch all die vorangegangenen Feiern – unvergesslich. Vom Festplatz nur durch eine Straße getrennt, hatten wir einen Platz in der ersten Reihe. Beginn 14 Uhr, das Ende offiziell 23 Uhr, inoffiziell meist gegen 1, das ganze dann immer 2 Wochen am Stück. Ich bediene mich jetzt des alten Begriffs Reitschule, davon bestimmt sieben, acht stück, Losbuden, Geisterbahn, Riesenrad, Bierzelt … Und jede mit anderer Musik. Die schönste Episode war wohl, als gegen halb 2 das letzte Karussell Schluss machte. Doch gegen 4 müssen wohl einige Betrunkene den Betreiber bestochen haben. Mit einem Mal wieder volle Pulle Musik plus dem Geräusch des Fahrgeschäfts. So kurz nachdem wir dann endlich eingeschlafen waren – im Nu standen wir kerzengerade im Bett!
    Liebe, mitfühlende Grüße,
    Holger

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  22. Ulf Runge sagt:

    Liebe Dori,

    jetzt hoffe ich mal, dass Du übers Wochenende die nötige Nachtruhe gefunden hast.
    Und auch der und die Nebel sollten einem spätsommerlichen Hochdruckeinfluss
    für ein paar schöne Sommerstunden gewichen sein, oder?

    Liebe Grüße an den Niederrhein,
    Ulf

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  23. Ulf Runge sagt:

    Liebe Bonafilia,

    oh, ja, in der karnevalistischen Fassenachtsecke da stehen ja auch noch ein
    paar Ohrwürmer rum. Danke, dass Du mich aufmerksam gemacht hast.

    Auch wenn Du auf der schääl sigg wohnst, hier ein paar ganz besondere Töne für Dich:

    Meine ganz besondere Reminisenz an einen der größten kölschen Karnevalisten, Horst Muys:
    http://de.youtube.com/watch?v=vlcXKdtZUXM

    Und dann noch etwas für Wasserfreunde:
    http://de.youtube.com/watch?v=1Ysc62HI-Cg

    Liebe Grüße,
    Ulf

    Gefällt mir

  24. Ulf Runge sagt:

    Liebe Ellen,

    so weit möchte ich auch mal kommen, dass ich gerne so früh aufstehe.
    Aber vielleicht „kann“ ich ja gar nicht anders, weil meine
    innere Uhr anders tickt…

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  25. Ulf Runge sagt:

    Liebe Sabine,

    der musikalische Geschmack, das ist so eine Sache.
    Wichtig ist, dass jeder sich zu seinem bekennen darf und ihn ausleben.
    „Speziell“, dass ist eine schöne Formulierung.
    Ich werde mir auch Deine Favoriten mal „reinziehen“ 🙂

    Liebe Grüße übern großen Teich (da bist ja noch, oder?)
    Ulf

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  26. Ulf Runge sagt:

    Liebe Wally,

    Du sagst, das waren und sind nicht unbedingt meine Lieblingsstücke
    aus schönen alten Zeiten. Aber vor dieser Musik gab es kein
    Entrinnen, seinerzeit…

    TOP-Liedertext? Diese Heftchen sind an mir total vorbeigegangen.
    Eher hätte ich gerne mal ne Bravo oder eine englische Musikzeitung
    gehabt, aber das stellte sich seinerzeit als „schwierig“ heraus…

    So blieb mir als Glücksfall das Grundig Tonbandgerät TK17 meines Bruders,
    mit dem ich die BFBS top twenty vom Samstag Abend aufnahm und in der
    folgenden Woche in englische Schriftsprache zu übersetzen versuchte.
    Und ins Deutsche. (Heute wär das ein Fall für Agathe Bauer…)

    Liebe Grüße ins Rheinland,
    Ulf

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  27. Ulf Runge sagt:

    Liebe Martina,

    das ist ja direkt eine nächtliche Leidensgeschichte, die Du da berichtest…

    Für Dich und Deinen Mann spiele ich deshalb diesen Ohrwurm hier:
    http://de.youtube.com/watch?v=TKwGOcBivk4

    Liebe Grüße,
    Ulf

    Gefällt mir

  28. Ulf Runge sagt:

    Lieber Holger,

    das sind natürlich „lustige“ Zustände, die Du da beschreibst.
    „Getauscht“ habt ihr? Nur einmalig (Urlaub gemacht)
    oder auf Dauer (umgezogen)? Ich wünsche Dir letzteres…

    Bei uns war umgekehrt. Da ist der Festplatz zu uns „umgezogen“.
    Dem war es an der Eisenbahnstrecke wohl „zu laut“ 😉

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  29. Sabine sagt:

    Lieber Ulf,

    nein, ich bin nicht mehr über dem großen Teich.
    Aber, wenn ich könnt, wie ich wöllt, wär ich wahrscheinlich noch da.
    😉
    Das heißt, in meinem Spinnrad findet nur die Nachlese statt.

    Liebe Grüße
    Sabine

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  30. Holger sagt:

    Lieber Ulf,
    umgezogen sind wir. Durch die Schichtarbeit, auch am Wochenende, ist es immer unerträglicher geworden. Doch hat die grüne und ruhige Umgebung natürlich auch einen riesengroßen Nachteil. Habe ich früher ca. 8 Minuten zu Fuß gebraucht, um meinen Buchladen zu erreichen, sind es jetzt über 6 km Luftlinie. Jetzt musste schon mehrmals ein Buchversand herhalten, sonst war ich bald 14-tägig in dem Laden 😦
    Liebe Grüße
    Holger

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