Es ist nicht egal, wie schnell man durch den Regen läuft

Leben 277 – Freitag, 18.07.08

Oftmals bleibt für normale Menschen (was ist das?) verschlossen, wofür denn so an den Universitäten das Geld verwendet wird (vorurteilsweise wird hier auch vom Geldrausschmeißen gesprochen).

Da es Anfang Juli in Deutschland, zumindest dort wo Martina wohnt, ein bisschen geregnet haben muss, möchte ich mich an dieser Stelle zurückerinnern, dass ich vor vielen Jahren in der ZEIT einen bemerkenswerten Artikel gelesen habe.

DIE ZEIT habe ich heute noch im Abo, finde leider fast keine Zeit, sie zu lesen, geschweige denn ihr anspruchsvolles Rätsel zu raten, aber das Abo bleibt, weil DIE ZEIT eine Kultur- und Politik-Veranstaltung ist, um die wir Deutschen uns selber beneiden sollten.

Zum Thema: In besagtem Artikel war die Rede davon, dass an einer englischen Uni auf der Suche nach einem Diplomarbeitsthema die Fragestellung geboren wurde zu untersuchen, wann man denn nun – bei gleichlanger Strecke – mehr nass werden würde: Langsam durch den Regen gehend oder schnell laufend. Endlich mal ein akademisches Thema mit Praxis-Relevanz!

Als Messwerkzeug wurde ein Hut mit breiter Krempe zum Auffangen des Regenwasser gewählt. Mehrere Probanden mussten nun in verschiedenen Geschwindigkeiten den Parcours absolvieren. Anschließend wurde das vom Hut aufgefangene Wasser gemessen.

Die Diplomarbeit kam auch zu einem Ergebnis, definitiv war schnelles Gehen weniger nass machend als langsames. Oder umgekehrt. Ich weiß es leider nicht mehr…

© Ulf Runge, 2008

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Mamü sagt:

    Lieber Ulf,

    das ist doch mal ein hochwissenschaftliches und vor allem wichtiges Thema. 😉 Ja, wofür alles Geld ausgegeben wird. Sie hätten eigentlich auch mir das Geld geben können, ich hätte ihnen dann auch gesagt, dass man weniger nass wird, wenn man kürzer im Regen, also schneller durch den Regen läuft. 😀 Wer jeden Tag – auch im Regen – mit Hund spazieren muss, der weiß das einfach. *lach* Und eins weiß ich ganz bestimmt. Wer im Regen stehen bleibt, der wird auf jeden Fall am nassesten. 😀 😀 😀

    Liebe Grüße aus dem regnerischen Heinsberg,
    Martina

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  2. Ulf Runge sagt:

    Liebe Martina,

    da fällt mir noch ein:

    Sich Regen bringt Segen 🙂

    Liebe Grüße von der viel zu schwülen Bergstraße,
    mehr Sommer brauch ich nicht als hier grad ist…
    Ulf

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