Dein Sechzigster – Gratulation!

Leben 218 – Dienstag, 26.02.08

Meine Liebe, ich gratuliere Dir ganz herzlich zum Sechzigsten! Wir hatten uns völlig aus den Augen verloren, muss ich gestehen, aber Du bist eine ganz tolle. Wir haben uns das erste Mal getroffen, als ich acht war.

Und es war, zumindest von meiner Seite, Liebe auf den ersten Blick. Obwohl Du ziemlich ungelenk daher kamst, wackelig will ich mal sagen, hast Du mich gefesselt, wie damals keine andere. Nein, ich war nicht frühreif. Ich glaube, ich war normal.

Du hast mir Dinge nahegebracht, die wichtig waren für mein weiteres Leben: Die Freude an der Modelleisenbahn, obwohl ich nie eine hatte, die Freude an der Physik (mit Herrn Tur Tur, dem Scheinriesen), die Freude am Prinzessinnen-Befreien.

Und so sitze ich hier, höre im Radio von Deinem heutigen Geburtstag, zu dem ich Dir ganz herzlich gratuliere. Und habe „Eine Insel mit zwei Bergen“ summend auf den Lippen, das Pfeifen verbietet sich um diese nächtliche Uhrzeit…

Nenne mich ein glückliches Kind, Dich mich begleitet habend zu wissen…

© Ulf Runge, 2008

6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wally sagt:

    Lieber Ulf

    Kindliche Freude winkt mir in und zwischen den Zeilen entgegen. Und ich kann es gut nachvollziehen, was die Augsburger Puppenkiste für dich als Kind bedeutet hat. Bei mir war es das „Urmel aus dem Eis“, dass mich über Jahre hin begleitet hat. Ich hab mir immer eigene Geschichten ausgedacht, die das Urmel erlebt haben könnte. Schade, dass ich damals noch nicht schreiben konnte. Heute würden mir die Texte dazu ein Stück Kindheit zurückbringen, und es kann ja nicht schaden, sich an schöne Kindheitszeiten zu erinnern. Nicht wahr?…*Lächel*
    Jim Knopf mochte ich auch gerne.

    Liebe Grüße
    Wally

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  2. Ulf Runge sagt:

    Liebe Wally,
    es ist auch etwas wirklich schönes, an die spannenden Abenteuer von JK und Lukas, dem Lokomotivführer,
    zurückzudenken. heile welt…
    LG, Ulf

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  3. Ralph sagt:

    Lieber Ulf,

    hmm, „heile Welt…?“
    Gab es die wirklich?

    Ich glaube nein.
    Die Welt war schon immer böse und verdorben, bloß als Kind ist uns diese Dimension der Realität nie aufgefallen. Wir waren eben noch zu jung. Hängt irgendwie mit der Hirnreifung zusammen, frage mich aber bitte nicht im Konkreten danach 😉

    Liebe Grüße,
    Ralph

    P.S.: Trotzdem bin ich auch ein Fan der Augsburger Puppenkiste 🙂

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  4. tshalina sagt:

    Ja, 60 Jahre sind eine verdammt lange Zeit! 🙂 Auch ich wurde groß mit Kater Mikesch, der mich später sogar im richtigen Leben begleitete und auch ich lauschte gebannt (wie Kinder es zu tun pflegen) den Geschichten vom Urmel auf dem Eis, Jim Knopf & Lukas und wie sie alle heißen. In Lübeck gibt es ein Marionetten-Theater. Gern schaue ich noch heute mal das ein oder andere Stück. Innerlich sind wir doch alle Kinder geblieben, oder?

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  5. Ulf Runge sagt:

    Lieber Ralph,

    think negative? Du hast ja recht, „früher“ war es nicht besser.
    Aber die gefühlte Welt war weniger komplex als heute…

    Gefühlte heile Welt…

    LG, Ulf

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  6. Ulf Runge sagt:

    Liebe Tshalina,
    Marionetten-Theater in Lübeck. Und da gehst Du heute noch hin. Einmal im Jahr? Klasse.
    Ich muss gestehen, ich war noch nie im Marionettentheater, außer mal beim mobilen
    Einkaufszentrum-Kasperletheater.
    Was mich aber auch begeistert hat, war das Stabpuppentheater im Kölner „Henneschen“…
    LG, Ulf

    Und ja, natürlich sind wir Kinder geblieben. Männer sowieso 😉

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