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Der Verleg
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Leben 350 – Montag, 08.12.08 Da gibt es einen Beleg, den ich verlegt habe. Der müsste also eigentlich Verleg heißen. Und diesen Verleg habe ich bisher nicht vermisst. Bis gestern. Weil die letzte Stromrechnung als Rohmaterial für eine Hausaufgabe herhalten sollte. Wo aber sollte jetzt bloß dieser Verleg hin- und wegverschwunden sein? Okay, da gab es noch ein paar Kisten, die man schon längst einmal hätte aufräumen sollen… Am Ende der Suche hatte ich endlich zwei Taschenlampen mehr, den als im Urlaub gekauft vermuteten Schwedenkalender 2009 (siehe Almanackor auf http://www.sverigealmanackan.se/) rechtzeitig vor Neujahr gefunden sowie zwei Kleinode aus einer schwedischen Künstlerwerkstatt. Zwei kleine Bildchen, die uns bald unsere Wohnung noch schöner machen werden. Wenn es dunkel und kalt ist, wenn der Winter das Land im Griff hat, dann verbringe sie ihre Zeit in ihrem Heimatort in den Bergen, dann male sie ihre Bilder, dann erschaffe sie ihre Kunstwerke, sagt uns die sympathische Künstlerin, die wir im Verkaufsraum antreffen. Im Sommer dagegen reise sie durchs Land, sei auf Ausstellungen an den unterschiedlichsten Orten. „Nur wer hinausgeht in die Welt und die Augen weit aufmacht, der kann das Entdeckte auch in Bildern erzählen.“ beschreibt sie ihr Lebensmotto. Und der Verleg? Ich lasse jetzt mal offen, ob wir uns mit Google und Wikipedia zu Bundesdurchschnittsstromverbrauchern gemacht haben, in Ermangelung der Stromrechnung, oder ob ich sie doch gefunden habe… © Ulf Runge, 2008 |


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