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„Zweiter“ Türkischer Marsch
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Leben 212 – Montag, 18.02.08
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Du hörst die Melodie und stutzst. Das kommt Dir doch bekannt vor! Aber, Du lässt es dabei bewenden. Und zwei Tage später hörst Du wieder, wie diese Melodie, geübtwerdenderweise in Deine Ohren dringt. Was ist das nur für eine Melodie?! Irgendein Indikativ von irgendeiner Sendung im Radio. Oder im Fernsehen. Die Töne verstummen wieder, und Du bleibst zurück, sinnierend, die Melodie kommt Dir soooo bekannt vor. Am nächsten Tag das gleiche. Du gehst ans Klavier und lässt Dir Ross und Reiter nennen: „Türkischer Marsch“ aus „Die Ruinen von Athen“ von Ludwig van Beethoven. Aha! Unter „Türkischer Marsch“ hatte ich mir immer eine andere Klangfolge vorgestellt, es gibt wohl mehrere Türkische Märsche. YATM! Yet another Turkey March. Die Melodie geht Dir nicht mehr aus dem Kopf. Du summst sie. Du pfeifst sie. Nein, das will ich selber lösen. Ohne Google. Wikipedia. Ich meine, vor einiger Zeit sogar gehört zu haben, dass es inzwischen einen akustischen Suchdienst geben soll, wobei ich meiner Phantasie hier und jetzt gar nicht den Lauf lassen möchte, mir so eine Audiosuche vorzustellen. Muss ich da pfeifen? Oder mit meinem bescheidenen Klangkörper summen? Aber ich wollte ja gar nicht darüber nachdenken… Ich sitze, na es ist egal wo ich sitze, wichtiger ist, dass ich höre; ja, ich höre wieder diese Melodie. Dieser „zweite“ „Türkische Marsch“. UND ICH HAB IHN!!! Da ist sie die Eingebung: Scheibenwischer. Scheibenwischer. Schweibenwischer. Das muss es sein. Hinweis: Dieser Artikel wurde bis zu dieser Sekunde kompletto recherchefrei geschrieben. Kein Google, kein Wikipedia. Aber jetzt will ich dann doch wissen, von wem die „Scheibenwischer“-Titelmelodie ist… (Bis gleich.) (Wieder da.) Das Netz weiß nichts. Hierzu. Bis jetzt. Vielleicht ändert sich das ja noch. Und bis zum Beweis des Gegenteils behaupte ich mal, was ich hier geschrieben habe… © Ulf Runge, 2008 |


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