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Käsebrötchen-Triologie – Teil 3
| Leben 487– Samstag, 12.09.09
Ja, jetzt ist es also eine Triologie geworden, die Sache mit den Käsebrötchen. Triologie? Da wirst Du beim Lesen drüber gestolpert sein. Macht nichts. Mein Rechtschreibprogramm auch. Aber mal ehrlich: Es heißt ja auch Biologie. Weiter im Text. Da sich Blogs anders schreiben, nämlich von unten nach oben, als man sie später liest, will ich noch einmal kurz schildern, was bisher geschah. Ja, und jetzt sind wir schon mitten im dritten Teil. Da sich für mich am ersten Schulungstag aus zeitlichen Gründen keine Möglichkeit ergeben hatte, die Cafeteria wegen eines Käsebrötchenfrühstücks aufzusuchen, betrete ich nun am zweiten Schulungstag in Kastein früh morgens herzklopfenderweise die dortige Cafeteria, um den bösen Plan zu Wirklichkeit werden zu lassen, einem ahnungslosen Menschen den hinterlistigen Streich zu spielen, an seinen womöglich exzellenten Käsebrötchen herumzukritisieren. Ein Mitschulungsteilnehmer begrüßt mich, verwickelt mich und zwar in ein Gespräch, das noch lange nicht zu Ende sein will, als wir dringend in den Schulungsraum aufbrechen müssen. Chance vertan. Um es kurz zu machen. Ich habe besagten Käsebrötchenmann verpasst. Der Plan ist Fiktion geblieben. Das wär’s dann. Hm, und ich weiß nicht, ob ich verraten soll, dass es nächsten Monat eine weitere Chance gibt. Ich glaube, ich behalte das erst mal für mich. Und wer weiß, vielleicht werde ich dann zum Erfinder der Quattriologie. © Ulf Runge, 2009 |


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