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Archive for the ‘Blödeleien’ Category

Gefahr durch Lenken nach links und rechts

9. September 2013 13 Kommentare

Leben 1054 – Dienstag, 10.09.13

Gefahr durch Lenken nach links und rechts

Gefahr durch Lenken nach links und rechts

 

© Ulf Runge, 2013

Gefahr durch Unsteuerbares von links und rechts

Leben 1053 – Dienstag, 10.09.13

Gefahr durch Unsteuerbares von links und rechts

Gefahr durch Unsteuerbares von links und rechts

© Ulf Runge, 2013

Hier und dort und da

7. Dezember 2012 4 Kommentare

Leben 963 – Freitag, 07.12.12

Hier und dort und da

Ich:

Ich bin wieder hier!
Ich bin wieder da!
Heissa heissa hoppsassa.

Die Vorsehung:

In wenigen Minuten erreichen wir Frankfurt am Main Hauptbahnhof.
Dort (oder heißt es hier?) erreichen Sie alle vorgesehenen Anschlüsse.
(Und genau jetzt würde jeder umsteigewillige Zuggast gerne wissen, was denn die Vorsehung so vorgesehen hat…)

Da da da:

Bald wird hier ein neuer Thai Snack eröffnen:

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Immer, wenn ich an diesem Schaufenster vorbeigehe, denke ich mir, Mensch, die Leute sind doch bestimmt schon (irgendwo) da, nur eben (noch) nicht hier

Heute hier, morgen dort…

© Ulf Runge, 2012

Schon so spät?

29. Juli 2012 6 Kommentare

Leben 916 – Sonntag, 29.07.12

Schon so spät?

Sonntag, irgendwann zwischen Mittag und Abend. Mein Blick fällt auf die Uhr. Und ich frage mich: „Ist es wirklich schon so spät?“

Weiterlesen…

Mein Name ist Wirbelbrüche, Marc Wirbelbrüche

9. Mai 2012 8 Kommentare

Leben 846 – Mittwoch, 09.05.12

Mein Name ist Wirbelbrüche, Marc Wirbelbrüche

Radfahren ist gefährlich.

Egal, ob man das im Berufsleben tut, oder auf der Straße.

Das mit den Radfahrern im Job wollen wir hier nicht weiter strapazieren.

Für das hohe Unfallrisiko der Straßenradfahrer hatten Veranwortliche beim Frankfurter Straßenverkehrsamt eine tolle Idee.

Ähnlich wie die Autofahrer auf der Autobahn durch große Plakatwände vom Autofahren abgelenkt werden – mir fehlt immer noch das Plakat aller Plakate „Vorsicht: Plakate können ablenken!“ -, sollen Frankfurter Radfahrer durch auffällige Displays auf ihre Unfallgefahr hingewiesen und wohl ebenfalls ein bisschen abgelenkt werden.

Der Schuss ging nach hinten los. Entweder sind die Hinweisschilder nicht stabil genug, oder sie sind Zielscheibe mutwillig Zerstörender oder die Radfahrer fahren volle Kanne vor lauter Ablenkung hinein in die sie doch warnen sollenden Hinweistafeln.

So sehen sie aus, die kaputten Displays, die man vermehrt an Frankfurts Radwegen entdecken kann:

Das könnte Dein Kopf sein, Radfahrer, Du:

Diesen Text solltest Du besser im Stehen lesen statt im Vorbeifahren:

Und dieses Foto konnte ich mir absolut nicht verkneifen…

© Ulf Runge, 2012

Rosinengespräch

4. Dezember 2009 14 Kommentare
Leben 525 – Freitag, 04.12.09


Zwei Rosinen.

Sagt die eine zur anderen: „Warum hast Du denn einen Helm auf dem Kopf?“

Darauf die andere: „Du, ich geh jetzt in den Stollen!“

© Gemeinschaft aller WitzeerzählerInnen, aufgeschrieben von Ulf Runge, 2009

Das Vermächtnis der aussterbenden Witze

21. Oktober 2009 4 Kommentare
Das Vermächtnis der aussterbenden Witze

Leben 507 – Mittwoch, 21.10.09

Gestern war ein historischer Tag. Ein trauriger Tag. Ich nehme ihn zum Anlass, nicht nur auf den Grund für die Traurigkeit hinzuweisen, sondern auf ein damit einhergehendes Phänomen, nämlich das der aussterbenden Witze.

Wer mich kennt, vermutet jetzt schon wieder etwas Skurriles, Witziges, Doppelsinniges. Dem ist in der Tat so. Und ich möchte aber gleich hinzufügen, dass ich mich über die Menschen, die jetzt extrem traurig sind, absolut nicht lustig mache. Im Gegenteil, ich fühle mit ihnen und ihren existenziellen Sorgen.

Aussterbender Witz Nummer 1 (Der Euro ist schuld, Nummer 1):

Diesen Witz habe ich bereits zum besten gegeben. Und zwar hier.

Wer nicht clicken möchte, braucht es auch nicht. Hier ist er:

Ich riskiere einen Österreicher-Witz, den ich selber immer gerne erzählt habe, als man die Utensilien hierfür noch mit sich rumgetragen hat. (Dieser Witz könnte sich aber genauso gut über andere liebe Nachbarn der Deutschen lustig machen. Hauptsache, die anderen sind die Doofen.)

Bayerisch-österreichische Grenze. Der österreichische Grenzer sieht etwas am Boden liegen. „Ja mei, wos is denn des?“ sagt er laut zu sich selber. Hebt die beiden runden Dinger vom Boden auf und wiederholt seine Frage: „Ja mei, wos is denn des?“

„Des han zwoa Groschn. Mit dena konn man bei uns telefoniern.“ ruft ihm der bayerische Grenzer zu, der das die ganze Zeit beobachtet hat. Worauf der Österreicher die eine Münze vor seinen Mund hält, die andere ans Ohr und laut vernehmlich ruft: „Servus Zenzi, kannst Du mi hörn?“

Hinweis: Der Witz ist hier zu Ende. Im Radio und Fernsehen würde durch Lacher-Einspielungen jetzt klar sein, dass das lustig war. Wem in Österreich und Deutschland kann man diesen Witz heute noch erzählen? Groschen, was ist das? Was ist eine Telefonzelle? Wie funktioniert das mit Münzen in einer Telefonzelle? Wobei die schönste Frage, die ich mir von jungen Menschen wünschen würde: Was ist eine Grenze?

Hinweis: Für die Übersetzungen vom Hochdeutschen ins Bayerische habe ich mich seinerzeit eines Übersetzers bedient.

Aussterbender Witz Nummer 2 (Der Euro ist schuld, Nummer 2):

Auch diesen Witz habe ich bereits zum besten gegeben. Und zwar ebenfalls hier.

Wer nicht clicken möchte, braucht es auch nicht:

Der zweite Witz ist ein Tünnes- und Schäl-Witz, bei dem ich mich aber nicht ins Kölsche verkünsteln will, sondern die wörtliche Rede hochdeutsch halte. Auch dieser Witz ist so heute nicht mehr erzählbar:
Tünnes und Schäl haben Falschgeld gedruckt. Als sie ihre Scheine zählen, merken sie, dass es die 15-D-Mark-Scheine, die sie gedruckt haben, in Wirklichkeit gar nicht gibt.

Tünnes weiß Rat. „Wir fahren in die Eifel zu den dummen Bauern, da kriegen wir das Geld los!“ Gesagt, getan. Im erstbesten Eifel-Dorf sagt der Schäl: „Pass auf, da vorne ist ne Gaststätte, da geh ich rein und kauf ne Packung Zigaretten.“

Fünf Minuten später kommt der Schäl freudestrahlend aus der Kneipe raus, in der einen Hand eine Packung Zigaretten, in der anderen das Wechselgeld. „Du glaubst es nicht“ sagt der Schäl, „die haben mir doch tatsächlich ne Packung Stollwesand verkauft und zwei 7-Mark-Stücke rausgegeben!“

Auch hier darf jetzt bei Bedarf gelacht werden. Dass Peter Stuyvesant, ein Niederländer seinerzeit New Amsterdam, das heutige New York gegründet hat, das habe ich seinerzeit von den Zigarettenpackungen bei uns zu Hause abgelesen. Diese Zigarettensorte ist, glaube ich, heute auch nicht mehr so angesagt wie früher, als in der Zigarettenwerbung (Was ist das?) noch der River-Quai-Marsch gespielt wurde. Dass eine Packung Zigaretten mal eine Mark gekostet hat, das glaubt heute auch keiner mehr. Und was ne Mark ist? So was ähnliches wie ein Groschen, bloß „größer“. Siehe oben.

Statt der ausländischen Nachbarn sind es diesmal die „dummen Eifelbauern“, die hier als Gegenstand der Belustigung herhalten müssen. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich mit einem leichten Grinsen zugebe, dass ich beide Witze seinerzeit gerne erzählt habe.

Aussterbender Witz Nummer 3 (Der Mammon ist schuld, Nummer 1):

Meinen „StammleserInnen“ ebenfalls nicht gänzlich unbekannt sollte dieser Witz hier sein. Auch den wiederhole ich gerne noch einmal hier:

Hertie

Die Mainzer einst gingen zum Hätti,
und kauften wie Krehti und Plehti.
Doch wo kauften ein,
die rechts wo vom Rhein?
„Oh je, bei Härtjeeh“, sprach die Betty.

Hinweis: Es gab einmal eine Warenhauskette namens „Hertie“. Während die Mainzer als bodenständig gelten und deshalb zu „Hätti“ (betont auf der ersten Silbe) gingen, sagte man den etwas vornehmeren Wiesbadenern nach, sie würden zu „Härtjeeh“ (betont auf der langgezogenen zweiten Silbe) gehen.

Aussterbender Witz Nummer 4 (Der Mammon ist schuld, Nummer 2):

Ich habe immer meinen Argwohn gehabt, wenn Geschäftsleitungen der Globalisierung wegen sich ganz schnell eines traditionsreichen Firmennamens entledigt haben. Seit gestern steht es fest: Quelle macht dicht. 7.000 Menschen verlieren ihre Arbeit. Das ist so unsagbar bitter, wenn man bedenkt, dass dies vor nicht allzu ferner Zeit ein gesundes Unternehmen war. Dass soviel Know-how nun den Bach runter geht. Und jede Menge Familien vor dem finanziellen Ruin stehen.

Ich mache mir den Übergang zum nun vierten und letzten Witz angesichts dieser Schicksale nicht leicht, aber mit Quelle (und zuvor Neckermann) geht auch dieser Witz „über den Jordan“:

Martin hat heute seinen ersten Arbeitstag. Bei Neckermann. Sein Chef sagt ihm, dass der Firmengründer, der Herr Neckermann persönlich, einmal am Tag durch die Gänge gehe und dass Martin ihn schön ordentlich grüßen soll.

Am Nachmittag kommt es zur ersten Begegnung, und Martin grüßt voller Freude: „Guten Tag, Herr Nackermann!“
„Nackermann? Sie sind wohl neu hier! Ich heiße Neckermann, merken Sie sich das bitte!“
„Entschuldigung, jawohl!“ stammelt Martin heraus.

Am nächsten Tag kommt es wieder zur Begegung und Martin konzentriert sich ganz fest, um dann freudig herauszurufen: „Guten Tag, Herr Nackermann!“
Dieser wiederum weist Martin zurecht und geht verärgert weiter.

Dritter Tag. „Guten Morgen, Herr Nackermann!“ Herr Neckermann schickt Martin ins Lohnbüro, er solle seine Papiere abholen und nach Hause gehen.

„Aber Martin, warum kommst Du denn so niedergeschlagen nach Hause?“ fragt ihn seine Frau, als er zu Hause ankommt.

„Du glaubst es nicht! Du glaubst es nicht!“ Unter Tränen dann: „Das gleiche wie beim Qualle!“

© Ulf Runge, 2007-2009

Jägerwitz No. 2

2. Juni 2009 6 Kommentare
Leben 439 – Dienstag, 02.06.09

Der von mir hier schon mehrfach als mein Lieblingswitz genannte und erzählte, ich nenne ihn mal Jägerwitz, ist meiner Leserschaft vermutlich bis zum Abwinken bekannt. Aus Kreisen genau dieser meiner treuen Leserschaft erreichte mich nun ein Witz von fast gleichen Kaliber des Jägerwitzes, finde ich. Deshalb will ich ab sofort den ersten Jägerwitz, den „echten“ als Jägerwitz No. 1 titulieren, und den neuen, nur noch wenige Sekunden seiner Preisgabe harrend, als Jägerwitz No. 2.

Der guten Ordnung halber und auch, um wildes Geclicke und Gesuche zu vermeiden, hier in aller Kürze der allseits bekannte Jägerwitz No. 1: Treffen sich zwei Jäger. Beide tot.

Der Vorworte genug: Jägerwitz No.2: Treffen sich zwei Unsichtbare. Sagt der eine zum anderen: „Lange nicht gesehen!“

© Ulf Runge, 2009

Sitzt am Strand …

21. Mai 2009 2 Kommentare
Leben 433 – Donnerstag, 21.05.09

Sitzt am Strand – ja, Du liest richtig, ich erzähle einen Witz, der noch kürzer ist als mein Lieblingswitz, der da ja lautet, „Treffen sich zwei Jäger. Beide tot.“ Und der deshalb mein Lieblingswitz ist, weil ich aus völlig anderem Grund über ihn lache, als die Mehrzahl derer, die glauben, ihn verstanden zu haben. Aber lassen wir das. Darüber hatte ich schon berichtet.

Sitzt am Strand und hat einen Sprachfehler.

Na? Komm! Das kriegst Du raus!

Du findest, über Sprachfehler sollte man sich nicht lustig machen. Recht hast Du. Aber über diesen vielleicht doch. Weil, hier dran kann man was ändern.

So, letzter Anlauf:

Sitzt am Strand und hat einen Sprachfehler. Antwort: Die Nuschel!

© Ulf Runge, 2009

Wie das Wochende war? Teil zwei (Aua aua, Strafe muss sein)

10. März 2008 1 Kommentar

Leben 227 – Montag, 10.03.08

 

gewidmet einer verlorenen Silbe,
der deutschen Sprache und
Ralph, dem Retter von beiden…

 

 

ERSTENS

Da ist kein Schenkel,
kein Knie,
und auch kein Fuß,
wenn etwas etwas beinhalten muss.

 

ZWEITENS

Call Center Agent,
er sich nennt,
weil er hierfür nichts deutsches kennt,
für Outbound Calls hat er Talent,
ist bester Mann im Team Frontend,
entspannt sich gerne Kuchen backend.

 

DRITTENS

Mit 80 Kilo viel zu schwer,
und dann auch noch Tenor,
stieg immer weiter er empor,
bis herab er fiel die Tonleiter. (Aua aua aua)

 

VIERTENS

Wochende und Sonnschein,
könn schnell vorbei sein,
wenn man sich nicht einmal vergönnt,
das „e“ und „n“ am Wortstammend‘.

© Ulf Runge, 2008

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