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Weinhnachtsmärkte und Weihnachtskonzerte 2012 – Meine Tipps
Leben 960 – Freitag, 30.11.12
Weinhnachtsmärkte und Weihnachtskonzerte 2012 – Meine Tipps
Die vergangenen Wochen sind im Flug vergangen, fast jeden Tag war irgendetwas „los“. Meist Erfreuliches, zum Glück.
Und jetzt geht es rasant, und wie jedes Jahr total überraschend und ganz, ganz plötzlich, auf Weihnachten zu.
Nachstehend ein paar Tipps aus meinem Bekanntenkreis bzw. von mir selber, wo es sich lohnen könnte, hinzugehen: Weihnachtsmärkte, die ihr jeweiliges, besonderes Etwas haben, und außergewöhnliche Konzerte.
Weihnachtsmärkte und -konzerte, die mir empfohlen wurden:
Bereits geöffnet hat der Heidelberger Weihnachtsmarkt. Trotz der unvermeidbaren Touri-Atmosphäre ein kuscheliger Weihnachtsmarkt.
Auf dem Lautrer Advent, das ist der Weihnachtsmarkt in Kaiserslautern, der bereits läuft, gibt es am heutigen Freitag, 30.11.2012, von 15:00 bis 17:00 ein Ukulelenkonzert. Mehr im Programm-PDF auf der hier verlinkten Seite. Bestimmt ein ganz besonderer Genuss!
Ober-Hilbersheim (Nähe Bingen), 2. Advents-Wochenende. Sehr persönlich, viel Handarbeit direkt von den Menschen vor Ort.
Und hier gehe ich zum Wiederholten Male gerne hin:
Wo gehst Du hin? Was kannst Du empfehlen?
© Ulf Runge, 2012
What smileys are good for
Leben 885.e – Pfingstmontag, 28.05.12
What smileys are good for
Dieser Beitrag ist auch auf Deutsch verfügbar.
E-mails and mobile text messages (SMS) are probably something confidential and require the consent of the parties involved, before they are made public.
I break this rule, however, because I am sure that everyone involved will enjoy the following story. Even if the hole world can read this on the net.
„Do you watch E S C?“ „E As See? What‘s that?“ „E S C, this is the European Song Contest where Lena has yet won two years ago!“ “No, I don’t watch that stuff, I think it’s somehow stupid.“
This kind of dialogue do you have probably heard often. You even might have been the person who asked. Or the person who answered.
I am among those who do not watch THAT. But when the clock shows half past 10 p.m., I am the person look for the progress THEY have made so far. And then I just stay seated. To listen to the remaining songs. To watch the most boring and yet most exciting of all points awards that can be imagined.
The Swede Loreen deserved to win. I also appreciated the Spaniard and the Danes very well. “Our” representative has done a very good job, so he finally got a respectable ranking due to the Portugal and other countries’ voting.
At 22 minutes past midnight, I decided to congratulate our Swedish friends. As my knowledge of Swedish is relatively modest, I’ve preferred to write my greetings using an English text:
„Congratulations for winning the ESC
“
At 29 minutes to 1 a.m. I read: “Tack så jätte mycket! Vi har år så glada! Vi har skrikit o jublat! Hon är så fantastisk! Kramar från oss alla!”
[Thank you very much! We are so happy! We cried and we rejoiced! She is so fantastic! And hugs from all of us! "]
Til 23 minutes to 1 a.m. I consider to translate the feeled message for safety reasons by the net, before I send an answer, and then I have THE idea: “
“
At 20 minutes to 1 a.m. I may read: „Så jätte bra!
vi hoppas ni kommer o hälsar på i sommar! Vi har saknat er!“
[„Soooooo fine!
We hope you come and visit us this summer! We are missing you!]
And I think to myself what smileys can be good for at spontaneous speechless!
This rose is for the convincing winner Loreen, for our Swedish friends, and for all amicable people near and far, which I enjoy to welcome here at my weblog.
Furthermore uplifting Whit Monday!
© Ulf Runge, 2012
Wofür Smileys gut sind
Leben 885.d – Pfingstmontag, 28.05.12
Wofür Smileys gut sind
This story may be read in English, too…
E-Mails und vermutlich auch SMS-Nachrichten sind etwas Vertrauliches und bedürfen des Einverständnisses der Beteiligten, wenn man sie denn öffentlich macht.
Ich verstoße ausnahmsweise dagegen, weil ich mir sicher bin, dass alle Beteiligten an nachfolgender Schilderung ihre Freude haben. Selbst wenn alle im Netz sie lesen können.
„Guckst Du E S C?“ „Eh Ess Zeh? Was ist das denn?“ „E S C, das ist der Juropieänn Song Konntässt, wo die Lena doch vor zwei Jahrengewonnen hat!“ „Nö, das guck ich nicht, finde ich irgendwie doof.“
Diesen Dialog hast Du bestimmt schon häufig gehört. Vielleicht hast Du ja auch schon mal gefragt. Oder geantwortet.
Ich gehöre zu denen, die DAS nicht gucken. Aber gegen 22 Uhr 30 einschalten, um mal zu gucken, wie weit DIE sind. Und dann hängen bleibt. Bei den restlichen Liedern. Und der langweiligsten und zugleich spannendsten aller Punktevergaben, die man sich vorstellen kann.
Die Schwedin Loreen hat verdient gewonnen, ich fand auch die Spanierin und die Dänen sehr gut. „Unser“ Vertreter hat seine Sache gut gemacht und ist dank Portugal und anderer Länder auf einem beachtlichen Platz gelandet.
Um 00:22 habe ich dann gedacht, unsere schwedischen Freunde könnten sich freuen über einen herzlichen Glückwunsch. Da meine Schwedischkenntnisse relativ bescheiden sind, habe ich dann doch eine englischsprachige SMS bevorzugt:
„Congratulations for winning the ESC
“
[“Gratulation zum Gewinn des ESC
”]
Um 00:31 lese ich: “Tack så jätte mycket! Vi har år så glada! Vi har skrikit o jublat! Hon är så fantastisk! Kramar från oss alla!”
[Ganz herzlichen Dank! Wir sind so glücklich! Wir haben geweint und uns gefreut! Sie ist so fantastisch! Umarmungen von und allen!“]
Bis 00:37 überlege ich, ob ich die gefühlte Nachricht im Netz sicherheitshalber übersetzen lassen soll, bevor ich antworte, dann kommt mir DIE Idee: ”
“
Worauf ich um 00:40 lesen darf: „Så jätte bra!
vi hoppas ni kommer o hälsar på i sommar! Vi har saknat er!“
[„Soooooo gut!
Wir hoffen, Ihr kommt diesen Sommer zu Besuch! Wir haben Euch vermisst!]
Und da denke ich mir doch, dass Smileys bei spontaner Sprachlosigkeit richtig gut sein können!
Diese Rose ist für die überzeugende Siegerin Loreen, für unsere schwedischen Freunde und für alle lieben Menschen in nah und fern, die ich hier immer wieder gerne begrüße.
Weiterhin erbaulichen Pfingstmontag!
© Ulf Runge, 2012
Punkt, Punkt? Punkt, Punkt!
| Leben 711 – Freitag, 20.05.11Punkt, Punkt? Punkt, Punkt!
Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht. Das habe ich als Kind gelernt. Heute muss es wohl besser heißen: Punkt, Punkt, Strich und Klammer zu, so lächelt uns der Smiley zu. (Oder die Smiley?) Über Smileys habe ich mich bereits ja schon mehrmals geäußert: |
Alle Jahre…Glögg!
| Intermezzo – Samstag, 27.11.10 / Sonntag, 28.11.10
Dein Lieblingsrestaurant hat heute zu? Der Kühlschrank ist leer? Dein Bäcker streikt? Du hast noch keine Idee, was Du an Weihnachten schenken kannst? Du möchtest mal wieder unter netten Menschen sein? Dann gibt es heute, Samstag 27.11.2010, und morgen, Sonntag, 28.11.2010, eine Antwort auf diese Fragen: Julbasaren 2010 bzw. Schwedischer Weihnachtsmarkt in Frankfurt
© Ulf Runge, 2010. |
Doppelzehdeh
| Leben 643 – Montag, 15.11.10
Helsingborg. Menschen brauchen Liebe. Hylinge. Er ist Dein Bruder. Nyvang. Klingel, klingel. Åstorp. Liebe ist nicht einfach. Östra Ljungby. Historische Stätte mit 8 Buchstaben. Eket. Liebling, Liebling. Asljunga. Tschüss! Skanes Värsjö. I mach’s, ich mach’s, ich mach’s, ich mach’s, ich mach’s. Skaner Fagerhult. Rettet unsere Seelen! Markaryd. Oh, meine Mutter. Strömnäsbruk. Männlicher Vorname mit 8 Buchstaben. Traryd. Tanzkönigin. Weiterlesen… |
Bräunbart
| Leben 610 – Dienstag, 10.08.10
„Bräunbart“ las Hugo. Nein, nicht in der Zeitung. Nicht auf der Türklingel. „Bräunbart“ las Hugo. Handschriftlich stand es auf der Mülltonne. „Bräunbart“ las Hugo. So hießen die Vermieter allerdings nicht. Bei Hugo auf der Mülltonne zu Hause stand sein Nachname. Damit niemand seines Müll klaut, oder warum auch immer. „Bräunbart“ murmelte Hugo. Das passte absolut nicht zum Namen der Vermieter. Die hießen ja völlig anders. Hugo allerdings war nicht auf den Kopf gefallen. Klaro. „Bräunbart“, das konnte dann doch nur der Mädchenname der Vermieterin sein. Hatte sie dieses Haus doch bereits vor Jahr und Tag erworben, geerbt, gebaut, was auch immer. Hugo lächelte ob seines detektivischen Spürsinns, der auch dieses Mal wieder nicht versagt hatte. „Bräunbart“ murmelte Hugo und ging ins Haus. Am gleichen Tag, etwas später, hatte Hugo ein Problem. Will sagen, er wusste nicht wohin. Mit der Plastikfolie. Andere Länder, andere Sitten, und so wollte die Mülltrennungsanweisung auch in diesem Lande verstanden sein werden. Die Vermieter hatten sich viel Mühe gegeben, die Idee und das praktische Mülltrennen einfach und verständlich zu beschreiben. Außer Glas, Metall und Kompost gab es da noch eine in der Landessprache bezeichnete Kategorie: „Brännbart“. Brennbares! Das solle man in die entsprechend bezeichnete Tonne werfen. Aber er hätte auch wenigstens dieses eine Mal Recht haben können, dachte sich Hugo schlussendlich. Und warf die Plastikfolie in den Mülleimer, der auch einer Vermieterin mit entsprechendem Mädchennamen hätte gehören können. © Ulf Runge, 2010 P.S.: Danke für die guten Heimreisewünsche… |
Hej då
| Leben 609 – Mittwoch, 04.08.10
Der vertraute Anblick der vergangenen Tage ist ab morgen Erinnerung. Deshalb noch ein letzter Blick drauf geworfen! Früher habe ich mehr oder minder über 11 Monate im Jahr darauf hingearbeitet, dass die „paar“ Urlaubstage möglichst gut vorbereitet sind und nichts schief gehen kann. Was auch immer das ist. (Weil, wenn etwas schief geht, erlebt man ja etwas. Meistens etwas, über das man dann erst später lachen kann.) In diesem Urlaub habe ich den „Spieß“ mal umgedreht. Ich habe ein sehr wertvolles Buch gelesen, über das ich demnächst noch berichten möchte, das mir in den kommenden 11 Monaten sicherlich reife Früchte bringen wird. Warum sollte denn die Nicht-Urlaubszeit nicht weniger kostbar sein, nicht weniger gut geplant, gelebt, genossen werden? Für die nächsten Tage ist hier reisebedingt Sendepause: Bis zum nächsten Beitrag verabschiede mich erst einmal mit einem herzlichen „Hej då“. © Ulf Runge, 2010 |
BERTHOL
| Leben 608 – Mittwoch, 04.08.10
Mehrfach bin ich in den vergangenen Tagen dran vorbeigegangen. Zwei Bretter zu einem Kreuz genagelt, darauf die Buchstaben „BERTHOL“. Am Straßenrand. Kein Nachname, kein Geburtsdatum, auch nicht der Todestag. Kreuz am Wegesrand. Schmucklos. Keine Blumen. Kein Vase. Keine Schale. Auch in Schweden verlangt der Verkehr seinen Blutzoll. So steht dieses Schild hier und es ist nicht das einzige im Ort. Ich spreche einen Einheimischen an, warum es denn hier so viele Gedenkkreuze gebe. Ich meine, ein Lächeln über sein Gesicht huschen gesehen zu haben, als er mir dann mit ernster Miene antwortet: Dass da kein Nachname zu lesen sei und auch nicht der Geburts- und Todestag, das sei ganz leicht zu erklären. Berthol, so wie auf dem von mir angesprochenen Kreuz steht, sei der Name dieses Dorfteils, genauso wie die anderen Gemarkungen einen Namen hätten, die dann auf den anderen Kreuzen zu lesen seien. Zum Schluss noch ein paar Impressionen von heute. Nein, die Bilder sind nicht im Allgäu aufgenommen… Diese Aufnahme sind entlang des Österdalälven zwischen Älvdalen und Mora aufgenommen. Ein Teil der berühmten Wasalauf-Strecke führt parallel zu diesem traumhaften Flussbett. Wenn wir schon dabei sind, muss auch etwas Abbitte tun. Der Wasalauf (Vasaloppet) war für mich bisher – in Unkenntnis der Zusammenhänge – ein nicht wirklich ernst genommenes Langlauf-Massenspektakel der Schweden. Inzwischen weiß ich mehr über den historischen Hintergrund und habe den leichteren Teil der Strecke gesehen. Ich kann nur sagen: Respekt vor der Tradition, die hier einmal im Jahr von Zigtausenden Langläufern erlebbar gemacht wird. Respekt aber auch vor der sportlichen Leistung. © Ulf Runge, 2010 |
Wenn der Postbote gar nicht klingelt – und die Postbotin auch nicht
| Leben 607 – Montag, 02.08.10
Warum die schwedischen Postzustellautos den Fahrersitz und damit das Lenkrad auf der rechten Seite haben? Das Thema war glaube ich bei „Wer wird Millionär“ schon durch, ich will es auch gar nicht lange strapazieren. Nein, es liegt nicht daran, dass die schwedische Post kein Geld für neue Autos hat und die Wagen noch aus der Zeit stammen, in der in Schweden noch links gefahren wurde. 1967 hat Schweden auf Rechtsverkehr umgestellt. Meine Pointe ist vollends im Eimer, als ich soeben bei Wikipedia nachlese, dass schwedische Autos Fahrersitz und Lenkrad immer schon links hatten. Trotz Linksverkehr!!! Nein, es liegt auch nicht daran, dass die schwedische Post ganz günstig englische Autos eingekauft hätte. Die Antwort ist einfach: Wenn der Postbote bzw. die Postbotin auf der rechten Seite sitzt, kann er/sie die Briefkästen im Auto sitzend befüllen, wenn sie z.B. wie auf nachstehendem Bild seitlich an der Straße aufgestellt sind. Hintereinander und in gleicher Höhe. Für meine Augen etwas ästhetischer sieht das auf diesem Foto aus: Ja, das ist reinste Idylle, oder? Alle, die hier wohnen, sind sozusagen symbolisch „unter einem Dach“ vereint. Schön, nicht wahr? Der Schein trügt leider, wie die nächste Aufnahme zeigt. Jemand hat hier wohl nachträglich ein Häuschen gebaut, aber keinen Platz mehr unterm Briefkastendach gefunden. Wenn das mein Briefkasten wäre, ich würde mich bei diesem Anblick nicht wohlfühlen. Mich als Nachzügler fühlen. Als outcast. Mal ehrlich, wie würde Dir das gehen? Würdest Du lieber in der ersten Gemeinde wohnen, wo Dein Briefkasten einfach noch an die anderen „angeflanscht“ werden kann? Auf Kosten des äußeren Anblicks? Oder lieber in der anderen? Hättest Du eine Idee, damit Du in der zweiten Siedlung trotzdem dazugehören würdest? Oder wäre Dir das egal? © Ulf Runge, 2010 |














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