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Unter uns

26. Juni 2012 10 Kommentare

Leben 899 – Dienstag, 26.06.12

Unter uns

Keine Zeit. Ich habe keine Zeit! Wie oft hören wir diese ernst gemeinte Aussage.

Wenn ich diesen Spruch höre, sage ich immer: „Ich habe jeden Tag 24 Stunden Zeit! Es kommt darauf an, was ich daraus mache, was mir wichtig ist.“

In den vergangenen Wochen war ich in verstärktem Maß „fremdbestimmt“, so nenne ich dass, wenn ich die Prioritäten im privaten oder beruflichen Bereich auf Dinge lege, die von mir mehr Präsenz erfordern als „normal“.

Dass ich gerne, eigentlich immer, den täglichen Chancen-Impuls von Edith und Winfried Neu lese, das habe ich schon des Öfteren hier zum Ausdruck gebracht, weil ich hier immer wieder so wertvolle Starthilfe in den Tag erhalte, und dafür kann ich nur „Danke! Danke! Danke!“ sagen.

Seit geraumer Zeit bin ich nicht dazu gekommen, den Chancen-Impuls zu lesen, aber endlich gestern wieder.  Chancen-Impuls 2417. Wertvolle Gedanken zu einem Appell von Robert Betz: „Höre auf Dein Herz, anstatt es anderen Recht machen zu wollen.“

Ja, jetzt weiß ich, was ich die vergangenen Wochen immer wieder unterschwellig vermisst habe. Die tägliche Lektüre „meines“ Chancen-Impulses.

„Alles Liebe, Edith“ endet dieser Beitrag. Und ich bin überrascht. Unterschreiben Edith und Winfried doch immer gemeinsam.

Eine Unruhe fliegt an mich ran. Ich öffne den gestrigen Chancen-Impuls. „Alles Liebe, Edith“.

Nein! Oder? Ich öffne weiter zurück liegende Chancen-Impulse. „Alles Liebe, Edith“.

Chancen-Impuls 2356. Genau zwei Monate ist es her, dass Edith Neu schreibt: „… es gibt Lektionen, die schwerer zu verstehen und anzunehmen sind. So ging es mir in der Nacht vom Montag auf den Dienstag, in der mein lieber Winfried – seine Seele – entschieden hat, das ‚Spielfeld Erde‘ zu verlassen und in eine höhere Dimension zu wechseln.“

Ich bin traurig. Dass ich von Winfried Neu nicht mehr inspiriert werden kann. Wobei. 2355 Artikel von ihm und seiner Frau Edith könnte ich nachlesen. Das ist ein riesiger, zeitloser Fundus. Dafür bin ich dankbar.

Und ich bin dankbar, dass Edith Neu weitermacht.

Mein Mitgefühl gehört den Angehörigen von Winfried Neu.

Und ihm winke ich zu. Wie alle anderen, die vor uns „gingen“, ist er „unter uns“.

© Ulf Runge, 2012

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