Führen

Leben 886 – Dienstag, 29.05.12

Führen

 

Der Bruno ist ziemlich verzweifelt, berichtet dem Egon, sein neuer Chef wolle, dass er, der Bruno, seinen Leuten ab sofort Arbeitsaufträge erteile. Das würde die Verbindlichkeit erhöhen und so weiter bla bla.

Der Bruno will vom Egon wissen, ob er, der Egon, seine Leute auch mit Arbeitsaufträgen führe.

„Ja!“ antwortet der Egon dem überraschten Bruno. „Aber ich nenne sie nicht so!“

© Ulf Runge, 2012

  1. Hase
    29. Mai 2012 um 23:01 | #1

    Lieber Ulf,

    ein nachdenklich stimmender Beitrag, danke dafür.
    „Aber ich nenne sie nicht so!“
    vielleicht kann der verzweifelte Bruno aus seinem Wortschatz ein anderes Wort erschaffen, damit auch er die Mitarbeiter nicht beauftragt, sondern motivieren kann zur Arbeit.
    Ich wünsche gutes Gelingen in Wort und Tat

    liebe Grüße
    Erika

  2. 30. Mai 2012 um 08:31 | #2

    Der Egon, der hat’s drauf, lieber Ulf… :-) . Wenn der mal so laut sprechen könnte, dass das “alle” hören können, das wäre ne tolle Arbeitswelt… Liebe Grüsse Andrea

  3. Ulf Runge
    30. Mai 2012 um 22:38 | #3

    Liebe Erika,

    ja, manchmal darf ein Beitrag hier auch betroffen machen.

    Wobei mir der Bruno versichert hat, dass der Egon seine Arbeitsaufträge nicht nur nicht “so” nennt, sondern auch mit seinen Leuten gemeinsam erarbeitet….

    Liebe Grüße,
    Ulf

  4. Ulf Runge
    30. Mai 2012 um 22:41 | #4

    Danke, liebe Andrea, er würde mir schon reichen, wenn es “bei allen” “in den Ohren klingeln” würde….

    Liebe Grüße,
    Ulf

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