Meine zweite Million
Leben 795 – Mittwoch, 28.12.11
Meine zweite Million
Die erste Million habe ich noch nicht hinbekommen. Deswegen versuche ich es gleich mal mit der zweiten…
Ich wollte also mal wissen, ob wirklich jemand bereit und willens ist, für das, was ich schreibe, auch noch Geld zu zahlen: Experiment 1 und Experiment 2.Und da habe ich die Messlatte sehr tief gelegt. Einen Cent hätte ich haben wollen dafür, dass jemand die Geschichte früher als „der Rest der Welt“ lesen darf.
Und es kam, wie es kommen musste. Heftigste Drängelei. Erika und Roland wollten sogar beide von mir feilgebotenen Geschichten vor allen anderen lesen. Beide schlugen mir anlässlich geplanter persönlicher Begegnungen an, keine Spuren auf Konten zu hinterlassen und mir die zwei Cent jeweils in die Hand zu drücken.
Die beiden Begegnungen fanden statt. Allein die Geldübergabe haben wir verdaddelt. Das hätte der Grundstock für meine zweite Million sein sollen.
Ich vermute mal, dass ich zu „billig“ war. Frei nach dem Spruch, dass, was nichts (wenig) kostet, auch nichts wert sein kann.
Egal, mein Blog hat das Experiment überstanden. Ich glaube nicht, dass ich durch diesen Tabubruch LeserInnen verloren habe. Grins.
Und jetzt kommt Andoya des Wegs, bietet mir Räppli an. Mensch, das wäre ja eine Auslandsüberweisung. Wer weiß, wieviel Gebühren da dazu kämen. Aber ich sage herzlich „Danke“. Und nehme mental die beiden noch fehlenden Begebenheiten zusätzlich in mein „Redaktionsprogramm“ mit auf.
Das mal hierzu…
© Ulf Runge, 2011





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