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Auf einen Espresso – Träume und Zukunft
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Leben 361 – Donnerstag, 25.12.08 Zeit für eine Pause. Zeit für einen Espresso, einen doppelten. Zeit für ein Stück Stollen, heute mal ein Mohnstollen. Und was lese ich dazu? In diesen 5 Minuten? Etwas aus der ZEIT? Einen Blick ins Fernsehprogramm, das mir in der Regel schnurzpiepegal ist? (Kleiner Hinweis für Musikfreunde: An Silvester ist Konzertmitschneidetag auf 3sat.) Mein Blick fällt auf unseren Wandkalender 2009, den wir uns immer zu Weihnachten selber schenken. Und auch gerne an andere. Die Titelseite ist geschmückt mit einem wunderbaren Zitat von Victor Hugo: Ein Traum ist unverlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will. Und dann lese ich wunderbare Sinnsprüche, einen weiser und lebensnaher als den anderen, die ich hier nicht wiedergebe, da es sich um das geistige Eigentum des Kalenderherstellers hat, diese Zitate so und in dier Weise wiederzugeben. Und einige mögen sogar noch vom ursprünglichen Autor mit Rechten belegt sein. Johann Wolfgang von Goethe findet sich hier, Martin Luther und Adolf Kolping, ein begnadetes Zitat von Häuptling Seattle über den Frieden sowie Kluges von Buddha. Begeistert bin ich über Siegfried Lowitz‘ Äußerung über den Charakter, und zur Gesundheit findet sich eine Weisheit von Sebastian Kneipp. Wer noch keinen Wandkalender für 2009 hat, findet auf nachfolgendem Link vielleicht noch einen schönen Begleiter fürs neue Jahr. Und die Dinger gibt es ja vielleicht schon etwas günstiger. Aber nicht zu lange warten, irgendwann sind sie ausverkauft. Und dann habe ich noch eine Idee, nämlich passend zum wöchentlichen Sinnspruch in meinem Blog einen Artikel zu veröffentlichen, was mir denn dazu einfällt. Ich werde mal beim Original-Leitspruch-Kalender-Verlag anfragen, ob ihnen das recht ist… Egal wie. Um auf Victor Hugos Motto zurückzukommen: Hast Du Träume, bist Du bereit Deine Zukunft zu gestalten? Träume, die „ja doch nicht wahr werden können?“ Dann beantworte Dir die Frage, was Du denn heute schon unternommen hast, dass einer Deiner Träume auch nur ein bisschen wirklicher werden kann? Und wieviel Stunden Du heute noch hast, um da noch mehr draus zu machen. Gute Träume! Und den Willen, sie wahr werden zu lassen. © Ulf Runge, 2008
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Der schreckliche Salat – Weihnachtsgrüße 2008
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Leben 360 – Donnerstag, 25.12.08 Der schreckliche Salat ist geputzt.- „Einen Salat hätte ich gerne. Aber nicht den schrecklichen vom letzten Mal!“ Schrecklicher Salat? Alle Augen richten sich auf den Mann neben mir. Warum der denn schrecklich gewesen sei, will die Marktfrau wissen. „Da putzt man ja ewig. Und sieht nichts. Einfach nur schrecklich!“ Aha, er meint Feldsalat, und er hat wohl wenig Spaß gehabt beim Putzen. (Und auch niemanden gefunden, der ihm diese Arbeit abgenommen hätte.) „Das ist doch wunderbar, wenn man den putzt! Da kann man nebenher Radio hören! Ich höre z.B. die Leute-Sendung von SWR1. Man hört kluge Gedanken, unterhaltsame Musik und: Man fängt selber an zu denken, es hat was von Meditieren!“ Mit großen Augen blickt mich mein Nachbar nun an ob der unaufgeforderten Stellungnahme zu seiner Äußerung. Während die Marktfrauen sichtlich amüsiert sind, meint er nur, nee, das sei nichts für ihn. Den wolle er so bald nicht wieder haben. Also, der schreckliche Salat ist geputzt, ich habe soeben etwas über den Buddenbrooks-Regisseur erfahren und schreibe jetzt, noch ist Weihnachten ja nicht vorbei, meine Grüße an meine Leserinnen und Leser. Nachdem ich salatputzender Weise versucht habe, einen Zugang zu diesem Thema zu gewinnen. Weihnachten hat für mich dieses Jahr etwas von Jahresabschluss, von An-die-Vorfahren-denken, von Revue-passieren-lassen, von Richtung-bestimmen. Dafür sind zwar Silvester und Neujahr erfunden worden, aber für mich stehen dieses Jahr zu Weihnachten die Fragewörter „Woher?“, „Wohin?“ und „Mit wem?“ im Vordergrund. Auf der Suche nach Antworten zur immer hintergrundlatenten Frage „Warum?“. Was bedeutet das für meinen Blog? Woher? Da war am Anfang das kalte Wasser, etwas – womöglich Banales – in Worte zu fassen und dann ins Netz zu stellen. Und dann die Überraschung, dass es da Clicks gab. Und Menschen, die bereit waren sind, diesen Blog um ihre Kommentare zu bereichern. Ich danke allen, die hier immer wieder gerne vorbeischauen. Wohin? Ich weiß, dass dieser Blog mir geholfen hat und hilft, das Leben auf eine neue Weise zu reflektieren, neue An- und Einsichten zu gewinnen, besonders auch durch andere Blogs, auf die ich hier gerne verlinke. Bis heute ist dieser Weg zugleich auch Ziel für mich. Mit wem? Mit Euch, meine lieben Leserinnen und Leser. Frohe Weihnachten 2008, herzlichst Ulf Runge
© Ulf Runge, 2008
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