Piggiemedia

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

ein ganz dickes Danke an alle, die mir gute Besserung gewünscht haben.
Ich hatte ja „nur“ eine Erkältung, aber so wie dieses Mal hat es mich lange nicht
mehr umgehauen. Eure positive Energie
hat mir sehr geholfen…

Es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich wieder voll „da“ bin.
Bis
Sonntag Abend möchte ich auch Eure Kommentare auf meinem Blog gewürdigt haben und mal wieder bei Euch gelesen haben. Bis dahin bitte ich noch um etwas Nachsicht.

Leben 343 – Donnerstag, 04.12.08

Was durfte ich da vergangene Woche im Radio hören? Wildschweine nerven immer wieder eine Familie, deren Domizil am Ortsrand liegt. Alle erdenklichen Maßnahmen helfen nichts, egal ob sich Experten um eine Lösung bemühen oder die Tipps aus dem Freundes- und Bekanntenkreis kommen.

Schnitt.

Es gab mal eine Zeit, da riskierten Menschen ihr Leben, um etwa auf den Dachboden zu steigen und ihr Radio auf den Feindsender auszurichten. Um eine andere Wahrheit zu erfahren als die aus dem Volksempfänger. Um BBC zu hören.

Schnitt.

Was haben diese beiden Wortschnipsel miteinander zu tun? Ganz einfach. Ein Verhaltensforscher hat die wildschweingeplagte Familie darauf aufmerksam gemacht, dass die Borstenviecher ein ganz spezielles Problem haben, nämlich das Radiohören. Das mögen sie nämlich nicht. Und ganz besonders mögen sie Sprache nicht. Also ganz schnell ein Radio montiert. Doch auf welchen Sender einstellen? Die Wahl fiel auf BBC. Tag und Nacht gesprochenes Wort. 24 Stunden am Tag. 7 Tage die Woche. Das ganze Jahr über. Früher für die Nachrichtenhungrigen. Heute für bzw. gegen Wildschweine…

© Ulf Runge, 2008

P.S.: Zu gerne hätte ich die präzise Quelle bei SWR1/RP angegeben, bin aber leider nicht auf den Internet-Seiten meines Lieblingssenders fündig geworden. Dann muss das halt jetzt so gehen…

  1. 4. Dezember 2008 um 01:16

    Lieber Ulf,
    wie schön, dass es Dir wieder besser geht!
    Dein “Wildschwein-Radio”-Beitrag bestägt für mich einmal mehr, dass es immer einen guten Weg gibt, um ein Problem zu lösen. Die Kunst ist “nur”, den besten Weg zu finden. ;-)
    Danke für die Erinnerung.
    Viele liebe Grüße aus dem nächtlichen Isartal,
    besser und besser,
    Gaba

  2. 4. Dezember 2008 um 09:33

    Lieber Ulf,

    das bringt mich auf eine Idee … 8-)
    vielleicht sollte ich ein Radio an den Kühlergrill meines Autos binden, hier in der Gegend gibt es nämlich einen ganzen Haufen Schwarzkittel.

    Gute Besserung und eine schöne Adventszeit
    wünscht Sabine

  3. 4. Dezember 2008 um 10:36

    Lieber Ulf, auch ich freue mich, dass es Dir wieder besser geht. Wie ich sehe, hat Deine Kombinationsfähigkeit unter der Erkältung keinen Schaden erlitten:-) Freue mich auf weitere “wilde” Beiträge von dir. Alles Liebe, Andrea

  4. 4. Dezember 2008 um 14:32

    Lieber UIf
    Du schreibst, das war ja nur eine Erkältung.Ich hatte ja auch so eine Erkältung und Du musst Dich selber einiges Fragen;
    Für was kann ich mich nicht mehr erwärmen? Von was habe ich die Nase voll? Was mag ich nicht mehr schlucken? Wenn will ich mir vom Leib halten? Wem will ich etwas husten` Das sind Fragen die wir uns stellen müssen wenn wir eine Erkältung haben.
    Mögliche Bearbeitung;Dir überlegen, wo habe ich mir zu viel zugemutet, für was sollte ich mich erwärmen? Von welchen Themen lasse ich mich erregen (anstelle der Erreger die mich heimgesucht haben? möglicherweise bist Du zu nett und solltest gewissen Leuten in Deiner Umgebung mal etwas Husten? Das weiss ich auch nur weil ich nach meiner Erkältung, mir genau diese Fragen auch stellen musste.
    Liebe Grüsse und aktives hinterfragen wünsche ich Dir. zentao

  5. Ulf Runge
    6. Dezember 2008 um 00:43

    Liebe Gaba,
    Du hast einen schönen Schluss aus dieser Begebenheit gezogen. Egal, welche Situation uns herausfordert, wir sollten uns zutrauen, in der Lage zu sein, eine Lösung zu finden. Alleine. Besser noch mit Hilfe anderer. Vielleicht mit Beistand von denen, von denen es man nicht erwarten würde.
    Liebe Grüße,
    Ulf

  6. Ulf Runge
    6. Dezember 2008 um 00:51

    Liebe Sabine,
    Du solltest Dir ein Auto mit Lautsprecheranlage zulegen. Die Frage ist dann allerdings nicht, ob die Wildschweine wegen BBC abhauen, sondern ob Du es ertragen kannst, den ganzen Tag Börsenkurse, Unglücke und politische Schuldzuweisungen zu hören. Egal in welcher Sprache.
    Bei einer Großveranstaltung hatte ich vor einiger Zeit das Glück, so ein Auto mit Lautsprecheranlage im Einsatz erleben zu dürfen. Der ausgeschilderte Parkplatz war belegt, und eine Behelfsbeschilderung wies den Weg zu einer anderen Abstellgelegenheit. Kurz bevor man in selbige abbiegen konnte, wurde das Parken schon mal in Form eines Staus geübt. Und neben mir stand besagtes Auto, in dem der dafür bezahlt werdende Dummy endlostonbandartig wiederholte: “Dieser Parkplatz ist besetzt. Bitte fahren Sie weiter. Dieser Parkplatz ist besetzt. Bitte fahren Sie weiter.” usw. usf. Sehr hilfreich.

    Liebe Grüße,
    Ulf

  7. Ulf Runge
    6. Dezember 2008 um 00:58

    Liebe Andrea,

    danke für Deinen “tierisch” lieben Kommentar.

    Und ich möchte die Gelegenheit benutzen, auch von meiner Seite aus mal darauf zu verweisen, wie es “anfing” mit uns beiden. Ich clicke in WordPress mal “Leben” an, und da postet eine Andrea2007 ein paar irre Fotos:

    http://andrea2007.wordpress.com/2007/08/04/schweizer-kuhe-konnen-ubers-wasser-gehen/

    Liebe Grüße,
    Ulf

  8. Ulf Runge
    6. Dezember 2008 um 01:06

    Lieber Zentao,
    danke für Deine Hinweise.

    Wer die Frage stellt “Wie geht es Ihnen?”, sollte damit rechnen, ausnahmsweise eine ehrliche Antwort zu bekommen. Etwa: “Mir geht es sowas von schlecht.” Aber das trifft ja selten die Erwartungshaltung der fragenden Person.

    Die Reflexionen, zu denen Du mich anregst, stellen ja einen direkten Zusammenhang her zwischen den körperlichen Symptomen und meiner Seele, meinem Wohlbefinden.

    Danke, dass Du darauf hingewiesen hast, dass es immer starke psychosomatische Zusammenhänge sind, die wir uns viel zu selten bewusst machen.

    Liebe Grüße,
    Ulf

  9. 7. Dezember 2008 um 19:39

    Hach lieber Ulf, damals… das waren noch Zeiten:-) Danke für den Link zu Deinem ersten Kommentar bei mir; ich muss noch immer schmunzeln, wenn ich dran denke…Schweizer Kühe können übers Wassser gehen…Liebe Grüsse Andrea

  10. Ulf Runge
    7. Dezember 2008 um 22:58

    @Andrea: :-) :-) :-)

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