Liebeserklärung
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Leben 305– Freitag, 05.09.08
Dich zu blicken und zu schauen, dann hüpft mein Herz, und mit ihm ich, Dich zu kennen und zu wissen! Seh Dich wachsen und gedeihen, doch dann wärst Du nicht mehr Du, Dich zu fühlen und zu spüren, Doch ich weiß, Du wirst hier bleiben, © Ulf Runge, 2008 P.S.: Seit 2002 kennen “wir” uns, will sagen, kenne ich Dich. Seitdem besuche ich Dich einmal im Jahr, ergötze mich an Dir, und nehme Dich in meinem Herzen und in meinen Vorstellungen mit nach Hause. Und versuche ein bisschen von diesem erhabenen Augenblick, vor Dir zu stehen, festzuhalten, indem ich das eine oder andere Foto von Dir mache. Dies hier ist mein schönstes von Dir. Danke, liebe Eberesche, dass Du mir Jahr um Jahr das Gefühl gibst, dass wir beide älter werden dürfen, und zugleich doch einen Hauch von Die-Uhren-stehen-still vermittelst. |


Lieber Ulf
Was für ein schöner Baum!
Da mag ich doch mein Sudelbuch einpacken und mich neben diese Eberesche setzen, abwechselnd träumen und schreiben.
Wahrscheinlich läuft’s bei mir eher auf Träumen raus
Liebe Grüße
von
Sabine
Das sind -hier im wahrsten Sinne des Wortes- die Fixpunkte im Leben, die man braucht.
Wie habt Ihr Euch “kennengelernt”?
Gruß
Christian
Lieber Ulf, ist das Dein Gedicht? Das ist einfach wunder-wunderschön. Da fehlen mir weitere Worte und die sind auch gar nicht nötig. Ich setze mich einfach in Gedanken unter Deinen wunderschönen Baum und lasse die Worte auf mich wirken…sehr beeindruckt sende ich Dir ganz liebe Grüsse Andrea
Lieber Ulf,

ich dachte jetzt auch, ich würde hier Goethe oder Eichendorff lesen – unglaublich, schön poetisch, sehr begabt, chapeau!
Ich habe ja auch ganz eigene, wunderschöne Beziehungen zu Bäumen, zu einigen sogar so innige wie du zu deiner Eberesche
Herz-liche Grüße von einer Mozart lauschenden und dein Baumfoto bewundernden Elisabeth
Liebe Sabine,
genau dazu lädt er ein, “mein” Baum: zum dazu Sitzen, zum Träumen.
Und zum Schreiben…
Liebe Grüße,
Ulf
Lieber Christian,
danke für die Frage, ich hatte gehofft, sie beantworten zu dürfen.
Sie ist eine “Urlaubsbekanntschaft”!
Die in der Bildunterschrift genannten Koordinaten sind die der Stadt Eksjö
im nördlichen Småland, also in Pippilangstrumpfland.
Der Baum steht dort in der Nähe eines traumhaften Sees.
*schwelg*
Liebe Grüße,
Ulf
Liebe Andrea,
ja, das ist von mir.
Gestern wollte ich “mal lyrisch sein”,
und dann dachte ich an diesen bezaubernden Baum
in wilder Natur.
“Ihr” schönstes Bild ist dieses von 2004, die Aufnahmen aus den
anderen Jahren sind nicht so fruchtig und sonnig…
Schön, dass Du Dich zu “ihr” dazusetzt.
Liebe Grüße,
Ulf
Liebe Elisabeth,
das klingt romantisch:
Dieses Bild anschauen und Mozart hören.
Ich glaube, “sie” freut sich riesig darüber,
gemeinsam mit genialer Musik Dich erfreuen zu dürfen.
Liebe Grüße,
Ulf
Schön, dass Ihr über die Entfernung die Beziehung halten könnt.
Gruß
Christian
Lieber Christian,
eine Wochenendbeziehung ist eine S…eck dagegen…
Liebe Grüße,
Ulf
Na ja, sie läuft ja nicht weg
Gruß
Christian
Lieber Ulf,
eine schöne Urlaubsbekanntschaft hast du da.
Und so schöne poetische Worte widmest du ihr. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man jedes Jahr im Urlaub wieder ankommt. Mir ging es immer so, wenn ich in die Berge fuhr. Meine Eltern fuhren mit mir immer an den gleichen Ort, jahrelang. Es war wie nach Hause zu kommen, sobald ich den einen Berg gesehen habe, zu sehen, dass er noch da war. Was bei einem Berg ja so ziemlich klar ist,
aber das ist es vielleicht, die Beständigkeit, dass es da etwas gibt, das sich nicht ändert, in einer Welt, wo sich so viel verändert, etwas auf das Verlass ist.
Diese Zeile hier gefällt mir besonders, auch wenn sie nicht mehr zum Gedicht gehört: “Danke, liebe Eberesche, dass Du mir Jahr um Jahr das Gefühl gibst, dass wir beide älter werden dürfen, und zugleich doch einen Hauch von Die-Uhren-stehen-still vermittelst.”
Liebe Grüße,
Martina
Lieber Christian,
aber sie ist auch nicht da, wenn man sie mal braucht…
Liebe Grüße,
Ulf
Liebe Martina,
schön, wie Du die Stimmung aufgenommen hast und auf Deine
Kindheitserinnerungen übertragen hast!
Du hast es nicht minder schön ausgedrückt, indem Du darauf
verweist,
“… dass es da etwas gibt, das sich nicht ändert, in einer Welt, wo sich so viel verändert, etwas auf das Verlass ist.”
Liebe Grüße,
Ulf