Papa, Charly hat gesagt
| Leben 265 – Donnerstag, 05.06.08
Es war die Dampfradiozeit. Als immer wieder diese markante Stimme sich zu Wort meldete, Einlass begehrte bei Amboss und Hammer. Die Bilder bleiben, wenn jemand stirbt. Die Stimme zu erinnern, fällt bisweilen schwerer. Nicht so bei ihm. Gert Haucke ist tot: http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/gerthaucke100.html Ich kannte ihn nicht wirklich vom Fernsehen. Ich kannte ihn vom Hörfunk. Papa, Charly hat gesagt. Das war Kult. Danke, lieber Gert Haucke. Für die gute, niveauvolle Unterhaltung. Die Denkanstöße. Ich hatte verdrängt, dass ich diese Hörbeiträge geliebt hatte. Sie sind wieder präsent. Gegenwärtig. Und so werde ich mich auf die Suche machen, irgendwo im Netz einen Ort zu finden, an dem ich die Stimme von Charlys Freund seinem Papa hören kann… © Ulf Runge, 2008 |


Lieber Ulf
Tatsächlich… es geht mir im Fall von Gerd Haucke ähnlich. Als ich deinen Beitrag hier las, fehlte mir das Gesicht zur Person, ich konnte mich nicht sofort daran erinnern. Aber seine Stimme hatte ich sofort im Ohr!
“Papa, Charly hat gesagt…” – ist auch mir noch ein Begriff.
Liebe Grüße
von Wally
Liebe Wally,
Videos findet man zu 1000enden im Netz, ich sage nur youtube.
Aber Audios? Ich glaube, das ist noch eine Marktlücke…
Habt Ihr früher auch “Papa Charly kooooommt!” gerufen,
wenn’s im Radio kam?
Liebe Grüße,
Ulf
Wenn Du die Stimme noch nicht gefunden hast, dann kannst Du hier eine Folge von Papa, Charly hat gesagt … hören:
http://www.creighton.edu/~bohlke/ger328/popup/5001.htm
Als ich vom Tod Gerd Hauckes hörte, hab’ ich mal bei Wikipedia nachgelesen und erfuhr dort, dass er an diesem Hörspiel als “Vater” mitmachte.
Für mich war das in meiner Jugend damals auch Kult.
Schade für den Gerd, aber so ist das Leben. zumindest gibt es genügend Dinge, u m sich an ihn zu erinnern…
Lieber Markus,
danke für den Tipp.
Nachdem ich jetzt Macromedia installiert habe, war ich technisch in der Lage,
diese “schöne” Geschichte zu hören.
Die Italiener waren seinerzeit die ersten “Gastarbeiter” bei uns, man errichtete
für sie seinerzeit ein Außerhalb-Ghetto-Hochhaus, will ich mal sagen.
Alles nur Männer. Und da kann man sich vorstellen, was da für Geschichten kolportiert wurden.
Die Italiener wurden abgelöst von anderen Nationalitäten.
Die Italiener betreiben heute Pizzerien, Feinkostgeschäfte, sind tüchtige Handwerker.
Zu Italienern haben wir heute in Mitteleuropa keine Berührungsängste mehr.
Um so mehr ist diese Geschichte, Markus, ein Zeit-Zeugnis der 60er. Auch wenn es erst ein Jahrzehnt später entstand.
Danke und liebe Grüße,
Ulf