Mein Schreibetagebuch: “Leben”

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Stammkunde

mit 10 Kommentaren

Stammkunde.

Leben 258 – Freitag, 16.05.08

Wenn „Nusshörnchen, der Herr?“ die Anrede ist, dann ist man, ja dann ist man… Stammkunde!

Wenn man, in hochgradiger Eile befindlich, den ZeitungsLottoKaffeemaschinenLaden betretend, angesprochen wird: „Läuft schon!“ und man weiß, dass der erste von zwei Espressi, dass der also schon läuft, und zwar 2go, nicht zum Hiertrinken, wenn einem beim einfahrenden Zug Mut gemacht wird, dass der zweite Espresso es auch noch rechtzeitig in den Becher hineinschaffen werde, dann, ja dann ist man… Stammkunde!

Wenn man nach drei Wochen Abstinenz auf dem Wochenmarkt gefragt wird, wo man denn gewesen sei, die vergangene Zeit, dann ist man, verlegen auf den Einkaufszettel guckend, „Karotten mit Grün dran“ sagend, dann, ja dann ist man Stammkunde.

Es ist schön, als Stammkunde wahrgenommen zu werden…

© Ulf Runge, 2008

Written by Ulf Runge

15. Mai 2008 um 23:22

10 Antworten

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  1. Wenn man Freitag nachmittags zum Ägypter geht, sich am Getränkekühlschrank eine Flasche Bier raus nimmt, sich damit wortlos an einen Tisch setzt und 10 min später eine große Quattro Stagioni von einem Pakistani serviert bekommt, mit den Worten:
    „Hallo, alles klar?“

    Ja, das ist schön.

    Glück auf! :–)

    corax

    16. Mai 2008 um 17:23

  2. *lächel*

    Lieber Ulf,

    ich komme ja gar nicht mehr mit, bei so vielen Einträgen. :-)
    Bei mir sind solche Stammkundenmomente schon etwas länger her. Ich erinnere mich gerne dran. :D

    Liebe Grüße,
    Martina

    Mamü

    16. Mai 2008 um 19:49

  3. Ich habe im Gewerbegebiet einen Toom. In diesem Toom ist ein Bäcker angesiedelt. In meiner Mittagspause flüchte ich gern aus den Tiefen des Firmengebäudes und gehe etwas an die frische Luft. Hin und wieder brauch ich dann auch Nervennahrung und so zieht mich der Bäcker mit den ganzen süßen Sachen magisch an. Zwar kennt man meinen Namen nicht, aber ich habe Wiedererkennungswert. So begrüßt man mich mit freundlichem Lächeln und einem Spruch ähnlich dem, den du hier gepostet hast: “Na junge Dame, was soll’s denn heute sein?”. “Nusskipferl” mag ich sehr gern…. :)

    tshalina

    17. Mai 2008 um 11:08

  4. Lieber Corax,

    genauso stelle ich mir den Pütt vor.
    Der deutsche “melting pot”.
    Schmelztiegel immer wieder anderer Nationen, Abstammungen.

    Stammkunde sein hat was von Heimat haben…

    In dem Gefühl, dass dies eine besonders schöne Seite der Globalisierung ist,
    grüße ich ganz herzlich in das rheinische Ruhrgebiet, :-)
    liebe Grüße, Ulf

    Ulf Runge

    18. Mai 2008 um 23:29

  5. Liebe Martina,

    die Erinnerung kann uns niemand nehmen…

    Ich wünsche Dir für die kommenden vier Wochen auch mal wieder so ein
    Stammkunde-Erlebnis!

    Liebe Grüße,
    Ulf

    Ulf Runge

    18. Mai 2008 um 23:32

  6. Liebe Tshalina,

    schön! Ich küre Dich hiermit zur Miss Nusskipferl aller Toom-Bäckereien… :-)

    Habe ich Nusskipferl gelesen? Das wäre doch eine schöne Geschichte,
    wie Nusskipferl und Nusshörnchen aus ihrem Alltag berichten…

    Liebe Grüße,
    Ulf

    Ulf Runge

    18. Mai 2008 um 23:38

  7. Lieber Ulf, dann sollten wir vielleicht mal einen gemeinsamen Pod aufnehmen. Man sagt mir nach, ich hätte ein schönes Stimmchen. :) Aber das veröffentlichen wir lieber auf deinem Blog, denn auf meinem haben sich die Streithähne niederlassen. Während du mich hier noch zu Ms. Nusskipferl ernennst, ernannte man mich jüngst zu einer “nachäffenden Schmeissfliege”. Interessant oder? Der uneinsichtige Blogger, der die Beleidigung aussprach, feixt sich wahrscheinlich einen über die Unmengen Traffic, die er seither bekommt. Interessant ist vor allem zu sehen, wer alles Partei für mich ergreift und wer sich plötzlich vom stillschweigenden Leser zum fleißigen Kommentator entwickelt. An Tagen wie diesen, hasse ich das Bloggen! :( Tshalina

    tshalina

    23. Mai 2008 um 22:29

  8. Liebe Tshalina,

    da schlage ich doch für die Aufnahme die Studios in Maschen vor :-)
    Am selbigen Kreuz werde ich hoffentlich in vier Wochen gen Schweden ziehend vorbeikommen…

    Und da ich gerade – zu Euer aller Unverständnis nehme ich mal an – Blogbesuchsabstinenz übe,
    aber ich bin kurz davor, bei Euch allen wieder vorbeizukommen -
    habe ich auch nicht mitbekommen, was sich bei Dir abspielt.
    Ich drücke Dir die Daumen, dass am Ende alles für Dich gut ausgeht…

    Liebe Grüße, und kopfhoch!
    Ulf

    Ulf Runge

    23. Mai 2008 um 23:13

  9. Mit meinem Charme konnte ich einen Stinkstiefel in der Zwischenzeit von Feind zum Freund überreden. :) Ich arbeite dran. Wobei der zweite Stinkstiefel wohl nicht so leicht zu knacken sein wird. Blogbesuchsabstinenz – tolles Wort! :) Schweden? Wo gehts hin? Ich war letztes Jahr in Stockholm.

    tshalina

    24. Mai 2008 um 14:51

  10. Liebe Tshalina,

    “überreden” als Mittel, um aus Feinden Freunde zu machen?
    Bist Du sicher, dass das dann “nachhaltig” ist?

    Schweden? Öland. Und Siljansee…

    Liebe Grüße,
    Ulf

    Ulf Runge

    1. Juni 2008 um 23:06


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