Niko
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Leben 249 – Montag, 28.04.08 Während wir in der Gaststätte sitzen, erzählen, trinken, essen, Rindfleisch essen, direkt beim Bauern eingekauftes Rindfleisch essen… Während wir also da sitzen, passiert im Nachbarhaus, im Nachbarstall ein Wunder. Wie schon unzählige Male zuvor. Und doch hier wie beim Menschen ein Wunder. Kinder eines genialen Gedankens. (Das ist nicht von mir, darüber schreibe ich sehr bald mehr.) Und da liegt es das Kalb. Auf Stroh. Ein Kind darf sich einen Namen ausdenken. „Niko!“ Niko? Ja, okay, Niko. Und so wünsche ich Niko alles Gute, ein kuhwürdiges Leben, in der Hoffnung, dass Niko nicht als Kalb auf dem Tisch im Nachbarhaus enden möge… © Ulf Runge, 2008 |

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Hoffentlich kriegt er kein Fischmehl zu trinken, wie etliche seiner Artgenossen.
Glück auf!
corax
28. April 2008 um 01:36
Wie süß.
Liebe Grüße,
Martina
Mamü
1. Mai 2008 um 18:08
Ich hoffe dasselbe für das kleine Kälbchen. Und aus dem Grund esse ich auch kein Kalbfleisch. Weil so ein Kälbchen auch Recht auf Leben hat. Und eigentlich sollte ich überhaupt klein Fleisch essen … tue es aber trotzdem.
Früher, in dem Dorf, wo ich aufgewachsen bin, war das Schlachten von Tieren an der Tagesordnung. Und ich habe auch immer neugierig dabei zugeschaut. Doch damals waren es “glückliche” Tiere. Sie waren selbstverständlich draußen auf der Weide, konnten frisches Gras fressen, sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen und lebten ein wirklich angenehmes Leben – bis zu dem Zeitpunkt, als der Metzger kam. Dann ging alles sehr schnell und die Tiere haben definitiv nicht gelitten. Im Gegensatz zu den heutigen Methoden, wo sie stundenlang durch die Gegend gekarrt werden.
etanera
3. Mai 2008 um 13:14
Lieber Corax,
ich hoffe mit Dir.
Nicht nur für Niko.
Auch für die, die irgendwann zu Nikos “Kunden” zählen werden…
Liebe Grüße,
Ulf
Ulf Runge
6. Mai 2008 um 23:42
Liebe Martina,
ja, wunderbar anzusehen, wie die Mutter ihr Kleines ableckt.
Und dann beim Drehen im Stall mit Ihrem Hufen fast, zum Glück nur fast,
das zarte Kleine erschlägt.
Fast. Zum Glück.
Liebe Grüße,
Ulf
Ulf Runge
6. Mai 2008 um 23:47
Liebe etanera,
ja, das Kalbfleischessen ist auch schon seit langer Zeit mein Ding nicht mehr…
Und am liebsten esse ich Spaghetti mit Sauce, und das tierische Eiweiß hole ich mir
aus dem Joghurt. Und manchmal esse ich dann doch noch Fleisch. Wenig. Ganz wenig.
Liebe Grüße, Ulf
Ulf Runge
7. Mai 2008 um 00:26