Wanderer, kommst Du…

Burg Liechtenstein

Foto: © Franz Haindl / PIXELIO

Leben 211 – Sonnstag, 17.02.08

Im Tresor hier, da liecht ´n Stein,
mein Geld, das liecht in Liechtenstein.

© Ulf Runge, 2008

P.S.: Der Titel ist der Anfang des berühmten Ingo Insterburg’schen Zweizeilers:

Wanderer, kommst Du nach Liechtenstein,
geh nicht vorüber, tritt mitten hinein…

  1. 17. Februar 2008 um 14:58

    Lieber Ulf,

    also mir ist der Titel aus der Schiller-Elegie “Der Spaziergang” bekannt, …

    [...]
    Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.

    Lg,
    Ralph

  2. corax
    17. Februar 2008 um 18:16

    Moin moin,

    ich hab gestern mal kurz gegugelt.
    Liechtensteins Aussengrenzlänge beträgt exakt 76 km. Wenn ich mal annehme, dass ein Mensch ca. 500m weit andere Menschen beobachten kann, würden 75 Personen pro Schicht ausreichen, falls ich mich nicht verzählt hab.

    Ich wollts nur mal so erwähnt haben. ;-)

    Glück auf!

  3. 18. Februar 2008 um 10:45

    Schöner humorvoller Zweizeiler, lieber Ulf. *smile* Ich musste zweimal lesen, aber dann fiel der Groschen. :-)

    Liebe Grüße,
    Martina

  4. 18. Februar 2008 um 15:15

    Ein momentanes, öffentliches Aufsehen erregendes Ärgernis kurz und knapp satirisch auf den Punkt gebracht…Klasse, Ulf!

    Lieben Gruß
    Wally

  5. Ulf Runge
    18. Februar 2008 um 23:37

    Lieber Ralph,

    danke, dass Du den Bogen von der Persiflage adaptierenden Persiflage schlägst hin zum klassischen Original.

    LG, Ulf

  6. Ulf Runge
    18. Februar 2008 um 23:41

    Lieber Corax,
    das gilt aber nur für den Tag, einen schönen sonnigen Tag.
    Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass die Topologie eventuell
    anspruchsvoller ist, als man sich das so vorstellt.
    Aber egal: Warum Grenzkontrollen?
    Gehört Liechenstein nicht zu Schengen?
    Und: Meinst Du, in den Tresoren ist wirklich Geld?
    Das geht doch heute alles bargeldlos…

    Ich habe mal folgendes Joke gehört:
    Unsere Wirtschaft funktioniert, weil jemand mal behauptet hat,
    er habe Geld. Und weil bis heute niemand nachgesehen hat,
    ob er die Wahrheit gesagt hat…

    LG, Ulf

  7. Ulf Runge
    18. Februar 2008 um 23:41

    Liebe Martina,
    schön, dass bei Dir der Groschen gefallen ist.
    Du hast also noch einen? :-)

    LG, Ulf

  8. Ulf Runge
    18. Februar 2008 um 23:42

    Liebe Wally,

    thanxalot! *g*

    LG, Ulf

  9. 19. Februar 2008 um 00:02

    Na klar habe ich noch einen Groschen. Sag bloß, du hast für solche Zwecke keinen aufgehoben, lieber Ulf. ;-) Wie soll er denn dann fallen, wenn keiner da ist. :D

    Liebe Grüße,
    Martina

  10. Ulf Runge
    19. Februar 2008 um 00:04

    Liebe Martina,
    ich hatte gehofft, das 5Cent-Stück würde zum Groschen werden.
    Ist es nicht.
    Es ist einfach nur traurig: Groschen weg. Und ein 5Markstück kann mir auch nicht mehr runterfallen…

    Jetzt weiß ich endlich, was mir fehlt :-)

    LG, Ulf

  11. corax
    19. Februar 2008 um 00:49

    Ulf,

    es gibt hervorragende Nachtsichgeräte, ich hab selbst eins. Bei ungünstiger Topographie zieht man halt etwas nach aussen oder enger.
    Bargeldlos wirds wohl mitnichten gehen, wegen der Datenspuren, oder meinst die ganzen Zahnärzte fahren alle zum Einkaufen in die Schweiz?
    Und nein, Liechtenstein gehört noch nicht zu Schengen.

    Glück auf!

  12. Ulf Runge
    19. Februar 2008 um 00:57

    Lieber Corax,
    schockiert lese ich hier, dass Liechenstein nicht zu Schengen gehört.
    Heißt das, ich muss beim nächsten Geldtransport mit Wartezeiten an der
    Grenze rechnen? Bei der Einreise oder bei der Ausreise?
    Danke für den Hinweis, sagt einem ja sonst niemand…

    LG, Ulf

  13. Andriz
    19. Februar 2008 um 12:12

    Eine Freundin arbeitet in Liechtenstein, bei einer Firma für Foltergeräte (Zahnmedizinisches Equipment). Wenn ich das recht verstehe, wohnt in Liechtenstein nur der Fürst und seine Familie, und alle die da arbeiten kommen von außerhalb, weil der Fürst kein zweites Monaco möchte mit Hochhäusern und planierten Bergen, um noch mehr Hochhäusern Platz zu machen. So gesehen kann es durchaus zu Geldstaus an den Grenzübergängen kommen.
    Tragisch, aber wahr.

  14. Ulf Runge
    20. Februar 2008 um 00:33

    Geldstau an den Grenzübergängen – Das ist wahrlich eine Schlagbaumschlagzeile!

    Lieber Andriz,
    da wird es abends aber einsam in Liechtenstein…
    LG, Ulf

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 287 Followern an