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Freunde hat man nicht – Freunde wird man gehabt haben

Flieg nicht so hoch, mein lieber Freund!

Foto: © Joujou / PIXELIO

Leben 186 – Donnerstag, 17.01.08

Wahre Freundschaft erkennt man im Leben immer dann, wenn man sie braucht. Die Freundschaft der Freundinnen und Freunde.

Gut natürlich, wenn man nicht drauf angewiesen ist. Solange man eine Freundschaft nicht mit dem Anspruch belastet, eine selbige gewesen zu sein, solange ist natürlich Friede, Freude, Eierkuchen. Aber wehe, wenn. Wenn Du sie brauchst. Wenn es dann einsam wird um Dich. Leer und einsam.

Man könnte natürlich den Test machen. Sagen, dass man Hilfe braucht. Und auf die Freundschaft baut. Aber wenn das raus kommt, ist das Vertrauen dahin, eine wesentliche Basis der Freundschaft. Also besser nicht testen.

Was bleibt: Die Hoffnung, dass im Fall des Falles, nein Kommando zurück: Du musst nur hoffen, dass Du im Leben den richtigen Riecher und das nötige Glück (Hallo, Zufall!) gehabt hast, Dir Deine Freunde auszusuchen.

Wir wird man Freund, Freundin? Ach, da gibt es ja so viele Möglichkeiten. Manchmal nur ein Blick. Oder jemandem den Vortritt lassen, anlächeln, ein nette Geste. Oder eine unvermutete Hilfe. Oder Konstanz im Miteinander: Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit. Das wird jetzt nicht erschöpfend sein. Hier.

Oder man netzwerkt, heutzutage. Virtuell. Gibt es Menschen, die sich rückäußern. Erst Wildfremde. Dann nur noch Fremde. Schließlich Bekannte. Irgendwann Freude. Wer weiß.

Alles virtuell. Oder es wird real. Heute abend habe ich zum ersten Mal an einem Real Life Event einer Gemeinschaft (oh, das hört sich nach Sekte an, isses aber nicht, nein, hat seinen Ursprung im Business…) teilgenommen, der ich nun schon bald zwei Jahre angehöre. Da gibt es einen rührigen Unternehmer, der das ganze hier organisiert. Noch scheue ich mich, hier Namen und Organisation zu nennen, weil das Bloggen ist hier, diese Community ist dort. Aber soviel sei gesagt, es war ein interessanter Abend. Menschen aus unterschiedlichsten Unternehmen kennenzulernen, Selbstständige und abhängig Beschäftigte wie mich, die zwanglos, aber doch ernsthaftig ihren Horizont erweitern wollen. Wann habe ich denn schon mal mit Marketing-Menschen zu tun? Oder mit Event-Managern. Und mit Menschen, deren Geschäftsmodell „german sightseeing“ ist, aber mit Bildungsanspruch. Ein guter Abend. Das Jahr beginnt weiterhin sehr gut…

© Ulf Runge, 2008

  1. 17. Januar 2008 um 01:45

    Schläfst du schon Ulf? :) Naja, ich trete mal leis’ ein und schreib was an die Tafel …

    Ich denke du hast es schon auf den Punkt gebracht, als du “Konstanz” sagtest. Das Wort gefällt mir in diesem Zusammenhang weniger, weil es so klingt als müsse immer alles gleichbleibend “toll” laufen. Ich finde des Wort “Beständigkeit” noch besser, denn es qualifiziert erstmal nicht. Einfach da sein, auch wenn man mal nicht da ist. Und selbst nach 10 Jahren (und ich heul gleich wieder, weil es solche schönen Dinge gibt) anrufen und auch wenn nicht mehr alles wie früher ist, man Familien gegründet hat – andere Prioritäten als früher setzt …. sich anschauen und wissen, dass man Seelenverwandt war und immer bleibt. UND: Das man irgendwo immer wußte, dass der andere da ist, auch wenn das Leben aus dem Ruder lief.

    Aber gut, ich schweife ab. Ich denke beständige Aufmerksamkeiten und Unterstützungen, Verständnis und Vertrauen sind die Zutaten für diesen Marmorkuchen! UND: Ehrlichkeit, klar … aber das packe ich mit ins Vertrauen rein, und es trifft die Sache mit dem “austesten” dann auch gleich noch mit :)

    Schöner Artikel Ulf … werd’ mir mal nicht sentimental :)

    Gute Nacht! Janice

  2. Ulf Runge
    17. Januar 2008 um 01:48

    danke, janice, doch, doch, auf diesem blog zeige ich schon gerne diverse seiten…
    Konstanz fand ich halt so humanistisch-gut, aber beständigkeit ist besser, danke.
    jetzt wirklich weg bin. cu, ulf

  3. Mo
    17. Januar 2008 um 13:03

    Hallo Ulf.
    Ein wirklich sehr interessantes Thema was Du (ich lasse das mit dem Sie) da ansprichst – Freundschaft.
    Nun könnte man meinen,Freundschaft ist immer einfach,Freundschaft beweist sich auch immer einfach,
    und man könnte meinen,Freundschaft lässt sich ganz einfach an den Taten oder Nichttaten des anderen erkennen.
    Nein , so einfach ist das leider nicht. Nicht für mich zumindest.
    Es ist mir genau das passiert,was Du oben beschrieben hast – ein damaliger Freund von mir hat mich getestet.
    Ich habe diesen Test nicht bestanden,wenn man das nach,den scheinbar allgemein existierenden Freundschaftsvorstellungen der Menschen,
    mal so betrachtet.
    Der damalige Freund rief mich in der Nacht an,erklärte mir kurz in welcher Situation er sich befand,und ich solle ihm jetzt bitte helfen.Der Freund schilderte mir ganz klar,wie ich ihm ganz konkret,beziehungsweise mit welcher Handlung von mir,ich ihm jetzt ganz spontan helfen könnte.
    Ich hörte mir alles in Ruhe an und antwortete dem Freund : “Das kommt gar nicht in Frage,Du weißt doch wie ich darüber denke,und Du weißt auch,dass das etwas ist,was ich nicht machen werde,komme was da wolle.”
    Der Freund erklärte mir,was passieren würde,wenn ich ihm jetzt und sofort nicht helfen würde.
    Ich sprach : “Tut mir leid,ich sehe die Notsituation nicht,in der Du Dich befindest.”
    Ich sagte ihm : “Er solle sich nicht so anstellen und jetzt nicht jammern,andere wären schließlich auch in seiner Situation,und klingelten deshalb mitten in der Nacht nicht irgendwelche Leute aus dem Bett.”
    Ich beendete das Gespräch.
    Ich muss dazu sagen,der Freund befand sich in keiner Notsituation,sondern nur in einer momentanen unbequemen Lage.
    Am nächsten Tag erhielt ich keinen Anruf von diesem Freund,sondern eine bitterböse Mail,darin schrieb er unter anderem :
    Ich hätte ihm gnadenlos seinem Schicksal überlassen , und ich sei keine wahre Freundin.
    Ich schreib ihm ein paar Zeilen zurück.Ich erklärte ihm noch einmal,dass es ein bis zwei Dinge in meinem Leben gibt,die ich auf keinen Fall machen würde,auch für einen Freund nicht.Ich schrieb ihm,dass er das ganz genau wusste,und das ich ihm das von Anfang an auch gesagt habe.
    Er schrieb mir zurück,dass er noch immer fassungslos sei,und nicht verstehen könne,warum ich in seinen Augen so falsch reagierte.Er habe testen wollen,ob ich für unsere Freundschaft meine,in seinen Augen doch so schwachsinnigen Tabus, brechen würde.
    Am Schluss schrieb er noch,dass er mir hoffentlich irgendwann verzeihen könne.
    Hin und wieder schreiben oder telefonieren wir noch , so einmal im Jahr , und wir fühlen uns beide dann immer noch irgendwie verbunden.
    Nein,so einfach ist Freundschaft nicht.
    Freundschaft bedeutet auch,die Grenzen des anderen anzuerkennen.
    Freundschaft bedeutet auch,diese Grenzen nicht ständig auszuloten.
    Freundschaft bedeutet auch,einzusehen,dass der eine oder andere Freund,eine Situation ganz anders einschätzt..als man selbst es tut.
    Freundschaft bedeutet auch,einzusehen,dass nicht jeder Freund für jede Situation und Problembewältigung,auch in Frage kommt.
    Auch Freunde haben Fehler und Schwächen,und auch Freunde reagieren nicht zu jeder Tages-und Nachtzeit mit einem Freundschaftsdienst.
    Und…Freunde reagieren auch nicht immer dann,wenn man es von ihnen erwartet.
    Und…kein Freund möchte,dass man ihn in den Himmel hebt. ;-)

  4. Mo
    17. Januar 2008 um 13:33

    Ach ja Ulf ,
    fällt mir gerade so ein ..
    nichts gegen Dein neues Styling bzw. Outfit hier.
    Aber was die Darstellung der einzelnen Kommentare betrifft,bin ich nicht gerade begeistert :-(
    Die Kommentare sind mühevoll zu lesen wie ich finde.
    Ich würde es besser finden,wenn Du die einzelnen Kommentare anders anzeigen würdest.
    Früher hast Du die Kommentare farblich unterteilt ( grau,weiß..grau,weiß) , das war viel einfacher zu lesen – und viel übersichtlicher ;-)

  5. 17. Januar 2008 um 18:09

    Lieber Ulf, ein schönes Thema! Ich hatte am 12.01. auch das Thema Freundschaft, ich zitiere hier nochmal

    “Wer Freundschaft bis ans Lebensende bewahren will,
    muss sich auch über die unbegreiflichen Handlungen seines Freundes hinwegsetzen!

    Je näher Dir jemand steht,
    desto schmerzlicher kann er Dich verwunden!

    Das Schwerste in einer Freundschaft ist,
    dem geliebten Menschen
    absolute Freiheit zuzugestehen.”

    Ich denke, damit ist die Geschichte von Mo umschrieben. Auch in einer Freundschaft ist noch jeder ein einzelner Mensch, der immer das Recht hat, seine eigenen Entscheidungen zu treffen und der auch mal “nein” sagen darf. Korrektur; nicht “auch”, sondern “gerade” in einer Freundschaft! Ist denn der, der schlechte Freund, der aufgrund seiner Moralvorstellung oder Lebenseinstellung mal “nein” sagt oder ist vielleicht der der schlechte Freund, der – obwohl er die Einstellung des anderen kennt- trotzdem hilfe fordert? und wer ist da Schiedsrichter?

    Es gibt soviele Arten von Freundschaften, die kurzfristigen, die die ein Leben lang halten, die viel Pflege brauchen, die die “selbstverständlich” im positivsten Sinne sind, die einseitigen und die gegenseitigen,diejenigen, in denen man sich alles erzählt und diejenigen, in denen es “nur” um einige gemeinsamkeiten im leben geht, ich könnte endlos weiterschreiben, ich denke, der gedanke dahinter kommt rüber.

    freundschaftliche grüsse von andrea

  6. Ulf Runge
    17. Januar 2008 um 23:02

    Liebe Janice,

    eine Anmerkung wollte ich noch zu Deinem Beitrag machen:
    Ja, das gibt, diese Freundschaften. Wo Du monatelang nichts voneinander hörst, und dann:
    Innerhalb von Sekunden ist es, als wäre es erst gestern gewesen. Dass man sich verabschiedet hatte…

    LG, Ulf

  7. Ulf Runge
    17. Januar 2008 um 23:10

    Liebe Mo,
    das ist DIE Überraschung des Tages! Ich freue mich, DICH (!)
    wieder hier zu lesen.
    Ich freue mich sehr, dass Dich mein Beitrag angesprochen hat,
    an eine für Dich besonders eindrückliche Erfahrung.
    Und danke, dass Du bereits warst, diese hier so anschaulich
    zu schildern.
    Und Deine Einstellung zu “Was ist Freundschaft” kann ich nachvollziehen,
    muss Dir eigentlich uneingeschränkt zustimmen.
    Hilfreiche Ansichten. Danke.
    Liebe Grüße, Ulf

  8. Ulf Runge
    17. Januar 2008 um 23:11

    Liebe Mo,
    auf Deinen zweiten Beitrag gehe ich noch separat ein…
    LG, Ulf

  9. Ulf Runge
    17. Januar 2008 um 23:18

    Liebe Andrea,

    Der Artikel auf Deinem Blog zur Freundschaft hat mir sehr gefallen.
    Schön, dass Du ihn hier zitiert hast.
    Das sind wirklich, ähnlich wie bei Mo,
    wichtige Einstellungen zur Freundschaft.
    Ja, Freundschaften wollen gepflegt sein,
    und da weiß ich immer, ich hätte noch etwas mehr tun können…

    Danke für Deine freundschaftlichen Grüße,
    die ich hiermit gerne zurückgebe,
    Ulf

  10. 20. Januar 2008 um 19:50

    Ich bin mir gar nicht so sicher, dass Freundschaften immer gepflegt sein wollen. Vielleicht ist es mehr die stimmige Chemie untereinander, die Toleranz und der Respekt dem anderen gegenüber, das Annehmen von allem, was er ist. Mit meiner Herzfreundin ist der Kontakt schon mal über Jahre fast abgebrochen, wurde irgendwann wieder aktiviert, war danach noch besser.
    Wie viele andere, habe auch ich die Erfahrung gemacht, dass Bekannte und Freunde und auch Partner, mit deren Hilfe ich gerechnet hatte, im entscheidenden Moment nicht da waren. Das tat weh. Andere waren mir unerwartet zu Seite, einfach weil es ihnen Freude machte, zu helfen. Ich habe durch viele dieser Erfahrungen gelernt, nichts mehr zu erwarten. Dann kann ich nicht enttäuscht sein. Denn was enttäuscht, ist nämlich genau das: MEINE nicht erfüllten Erwartungen an den anderen. Somit nehme ich die Hilfe dankbar an, die ich bekomme – von wem auch immer. Und trage es niemandem nach, wenn er nicht hilft. Die Menschen haben ihre persönlichen Gründe für alles und es ist an mir bzw. es bleibt mir nichts anderes übrig, als auch das zu respektieren.

    Persönlichen oder telefonischen Kontakt pflege ich nicht sonderlich, das ist einfach so; ich schreibe lieber. ;-) Damit müssen meine Freunde leben. Das www ist für mich daher eine Fundquelle an zwischenmenschlichen und freundschaftlichen (teils bleibenden) Kontakten. Meinen Lebenspartner habe ich übrigens so gefunden, ohne ihn zu gesucht zu haben. :-)

    Viele gute Freunde wünscht dir und euch
    Barbara

  11. 20. Januar 2008 um 22:03

    hallo barbara, Du hast recht mit den Erwartungen und den Enttäuschungen. doch ich schaff es ( und wahrscheinlich will ich es auch gar nicht total schaffen), gar keine Erwartungen zu haben. Doch man sollte einfach jedem Menschen selber die Wahl überlassen, ob er meine Erwartungen erfüllen möchte oder nicht…
    Das mit dem telefonischen Kontakt versteh ich gut,(den ganzen tag menschen um mich rum und 100mal das Telefon, da mag ich abends nicht mehr tel) ich schreibe auch lieber oder sehe die menschen live. Wie kann ich das einer freundin begreiflich machen, die sehr auf’s telefonieren steht…und böse ist, dass ich nicht erreichbar bin, obwohl sie den grund kennt…Einen Tip?
    “ulf, ich glaube daran, dass wir immer unser bestes geben, das beste, was wir in DEM moment geben können und du brauchst dir deinen kopf nicht zu martern, dass du noch mehr hättest geben können…MEINE meinung dazu.
    liebe Grüsse andrea

  12. Barbara
    20. Januar 2008 um 22:46

    Aber darum geht es mir dabei, liebe Andrea. Wie soll ein anderer wissen, welche Erwartungen du hast – die meisten Menschen meinen nur, der andere müsse das doch wissen. Doch der weiß es eben oft nicht genau, weil die richtig tief gehenden emotionalen Dinge oft mangelhaft oder gar nicht kommuniziert werden. Etwas wird als “bekannt” beim anderen vorausgesetzt, eine böse Falle. Die typische Mann-Frau-Kiste übrigens “Sie weiß doch, dass ich sie liebe, wieso soll ich das dauernd sagen?”.

    Das ist ein weit greifendes Thema, und ich kann vielleicht nicht gut formulieren, was ich meine. Jedenfalls hapern die meisten zwischenmenschlichen Dinge an der Kommunikation. Einer sagt was (u.a. Wünsche), der andere hört heraus, was er hören möchte oder imstande ist zu verstehen, soweit er überhaupt zuhört. Der “Erklärende” hat es endlich ausgesprochen und meint, es sei beim anderen angekommen. In der Praxis stellt sich später heraus: ist es eben nicht. Nicht wirklich. Hach, wie gesagt… es führt hier zu weit, und außerdem gibt es jede Menge gute Literatur darüber, die kurz und prägnant erklärt. Ich bin da zu ausladend.
    Ich nenne hier jetzt nur negative Beispiele, weil die in der Überzahl sind, es geht natürlich auch anders. :-)

    Du kannst deiner Freundin nicht mehr erklären als das, was du fühlst, wie du die Dinge siehst und was DU dir wünschst (von ihr). Wenn sie das nicht begreift – vermutlich, weil sie es gar nicht verstehen/akzeptieren will (da es im krassen Widerspruch zu ihren Wünschen steht) – so kannst DU nicht mehr tun. Nicht bei ihr. Dann solltest du etwas für dich tun, nämlich dir selbst genügen, indem du das beispielsweise nicht mehr mit ihr diskutierst. Du könntest sagen: “Ich verstehe, dass du gern mit mir telefonierst. Ich habe dir schon so oft erzählt, wie ungern ich telefoniere. Ich möchte und werde das nicht mehr wiederholen und freue mich, wenn du meine Wünsche respektierst. Damit zeigst du Verständnis für mich und Wertschätzung. Auch das gehört für mich zur Freundschaft.”

    Nu ja, so ähnlich. Klingt einfach, ist es auch. Ob du sie damit erreichst, stelle ich bei ihrer Reaktion in Frage. Aber du zeigst damit Selbstrespekt und Selbstliebe, und das ist in dem Fall wichtiger. Wer seine Grenzen absteckt, der respektiert auch die der anderen.

    Ich habe eine Freundin, nein, nicht wirklich – jedenfalls sagte sie einmal vorwurfsvoll zu mir: “Echte Freundinnen rufen sich jeden Tag an” und nannte mir ein Beispiel einer solch klammernden sog. Freundschaft. Ich antwortete ihr, dass mich schon die Vorstellung erdrückt, und ich so etwas ablehne. Wenn sie sich eine solche “Freundschaft” wünschen würde, so müsse sie sich wohl anderweitig umsehen. Es hat ihr weh getan, aber sie hat es akzeptieren müssen, denn sie hatte das wohl verstanden.

    LG
    Barbara

  13. 21. Januar 2008 um 20:14

    Test – Test – Test, fürs Bildchen.

  14. Ulf Runge
    21. Januar 2008 um 22:07

    supi!!!

  15. 22. Januar 2008 um 12:47

    lieber ulf, ich hoffe, du verzeihst uns unseren “persönlichen” dialog hier:-)

    liebe Barbara, ja da hast Du recht, wie oft setzt man ein wissen beim anderen voraus und derjenige weiss gar nicht, worum es geht. Ich hab mir auch überlegt, dass ich meiner freundin doch noch nicht richtig kommuniziert habe, warum und wieso, ich werde es nachholen!
    diese klammerfreundschaften (da handelt es sich in diesem fall jedoch überhaupt nicht drum, zum glück) kann ich auch nicht ertragen, wenn freundschaft erst bewiesen werden muss durch qunatität…ist es dann ehrlich und wirklich freundschaft?
    liebe grüsse und danke nochmal für deine gedanken und deine tipps.
    andrea

  16. Ulf Runge
    24. Januar 2008 um 01:42

    Liebe Barbara, liebe Andrea,
    Euren Dialog hier “verzeihe” ich Euch nicht. Im Gegenteil.
    Ich finde Euren Gedankenaustausch sehr tiefgehend und: ich will mal sagen,
    ich muss ja nicht alles kommentieren, kann auch mal meine klappe halten.

    Dankeschön für Eure Beiträge.

    LG, Ulf

  17. 24. Januar 2008 um 12:32

    puh, da bin ich aber erleichert, deine zustimmung zu haben…hatte mir schon sorgen gemacht, dass ich bei der blog-rechts-kommission (oder wie so eine instanz heissen würde) wegen “missbrauch fremder blogs” angeklagt würde,smile.
    und das wäre schade, hat nämlich spass gemacht…

  18. Ulf Runge
    25. Januar 2008 um 00:21

    Blog-Links-Kommission, da bin ich mir sicher, so hieße sie wohl.

    Wegen Missbrauch fremder Blogs könntest Du nicht angeklagt werden.
    Oder ist mein Blog Dir fremd?
    :-)

    LG, Ulf

  19. 25. Januar 2008 um 08:13

    Hihi Ulf, Du hast ja total recht, falls ich also mal bei dieser Kommission angeklagt würde für irgendwas, wärst DU der Anwalt meiner Verteidigung:-)
    Liebe Grüsse Andrea

  20. Ulf Runge
    25. Januar 2008 um 23:11

    Liebe Andrea,
    danke für Dein Mandat!
    Und ohnen Deinen Silvaplana-Blog sag ich nichts!
    LG, Ulf

  21. Maria H
    25. Juni 2011 um 22:18

    Lieber Ulf!

    Freunde kann man sich nicht aussuchen! Sie sind einfach da !
    Man hat viele ” gute Bekannte ” aber nur wenige echte Freunde. Ich denke wenn man einen hat kann man sich schon glücklich schätzen.
    Ich habe zwei!! Und die kamen von einer Seite mit der ich garnicht gerechnet hatte.
    Soviel zum Thema aussuchen !
    Niemals werde ich das vergessen und die beiden können immer auf mich zählen.
    Es gibt viele Arten von Glück. Das ist eine.

    Dir wünsche ich auch einen wahren Freund/in oder zwei :-)

    Liebe Grüße
    Maria

  22. Ulf Runge
    26. Juni 2011 um 00:33

    Liebe Maria,

    das hast Du schön formuliert.

    Ich glaube, es ist wichtig, das Vertrauen zu haben, dass es mindestens eineN FreundIn gibt, genau dann, wenn man sie oder ihn braucht.

    Wer Freunde “haben” möchte, ist beraten, erst einmal Freund zu “sein”.
    Und – Du hast recht – nicht dort, wo man “gibt”, “bekommt man zurück”.
    Oft sind es andere Menschen, die plötzlich “da” sind.
    Globalgalaktisch gleicht sich das alles aus, oder?

    Danke für die lieben Wünsche und Grüße,
    liebe Grüße,
    Ulf

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