Sonne – Wintersonne

Wintersonne


Foto: © mediaflair / PIXELIO

Leben 175 – Sonntag, 06.01.08

Sonne! Nach Tagen der Trübnis endlich wieder Sonne. Wintersonne. Wärmende Wintersonne.

Sonnige, regenfreie Stunden. Eine leichte, kühle Brise. Endlich kommt die Ruhe und Muße auf, die ich mir im Advent oder zu Weihnachten gewünscht hätte. Nein, nicht falsch verstehen. Advent und Weihnachten waren okay, eine intensive Zeit mit vielen positiven Erlebnissen und Erfahrungen. Möchte ich nicht missen.

Aber jetzt endlich kommt sie, die Zeit, in der aus Gedankenwolken Strukturen werden. Die Zeit, in der ich Gelegenheit suche und finde, mal wieder ein Buch, eine Zeitung in die Hand zu nehmen. Die Zeit, in der mir anstoßbringendes über den Weg läuft. Viele meiner MitbloggerInnen machen sich wegen des Jahreswechsels bzw. der nun ausklingenden Festtage ähnliche Gedanken. Ohne die anderen jetzt ernsthaft zurücksetzen zu wollen, möchte ich aus aktuellem Anlass auf zwei besonders hinweisen: Sandra hat dankenswerter Weise ihre Präsentation ins Deutsch übersetzt: „Die neue Kunst des Wohlseins“. Und in den nächsten Stunden möchte ich mich noch etwas intensiver mit Berends Text „Glück und Reichtum – Diese 5 Prinzipien Helfen Dir“ beschäftigen, den ich schon mal überflogen habe und bei dem es nur marginal um materielle Dinge geht.

Nachdem ich jetzt aus diversen Gründen einige Wochen mit dem Laufen pausieren musste, habe ich es heute intensiv genossen, vom Kopf bis zu den Füßen eine seit langem vermisste Frische zu spüren. Ein Kribbeln, ein Prickeln, ein Durchströmtsein von Leben. Ein weiterer Start ins Neue Jahr ist gelungen.

© Ulf Runge, 2008

  1. 6. Januar 2008 um 22:30 | #1

    Es klingt viel Positives, Optimistisches in deinem Beitrag durch, gibt mir irgendwo gute Gefühle.
    Die Seite vom Berend habe ich mir schon gespeichert, schaue ich mir morgen an, klingt sehr interessant. Übrigens bin ich „Behrens’ Barbara“, hihi, mein Elternhaus heißt so.
    Neben mir läuft schon seit Stunden ein interessanter kleiner Käfer auf dem Schreibtisch herum, ob’s dem zu kalt ist draußen? Kann gar nicht sein, bei 10°, aber er ist immer auf dem Tisch. Jetzt habe ich ihn doch gerade mal rausgesetzt, er scheint nicht fliegen zu können – sonst erwischen ihn unsere Kater noch.
    Ich wünsche dir viel Freude am Winter mit Sonne, und viel Erfolg beim Joggen mit Hund!

    LG
    Barbara

  2. 7. Januar 2008 um 09:33 | #2

    Ja, lieber Ulf, das schliess ich mich meiner Vor-Schreiberin an, Du klingst total mit Dir im Reinen, friedlich, positiv, ruhig. Der Januar ist der Monat dafür, das empfinde ich auch immer so, nach dem hektischen Dezember darf man wieder Luft holen, darf man wieder langsam denken:-) Ein sehr schöner Beitrag, danke Dir.
    Friedliche Grüsse Andrea
    p.s. ja, der Beitrag von Berend ist äusserst empfehlenswert, ich hatte ihn auch schon gebookmarkt (ups, was für ein wort).

  3. Ulf Runge
    8. Januar 2008 um 00:42 | #3

    Liebe Barbara, schön, wenn meine Stimmung etwas angesteckt hat.
    Und, wenn Behren’s Barbara Berends Blog bearbeitet, boomen bestimmt bestimmte Bedingungen bedenkenswürdiger Betrachtungen.
    Käfer? Der Wetterbauer von SWR1 sah am Wochenende sogar die Kraniche von links nach rechts oder umgekehrt fliegen und ist sich sicher, dass uns ab Freitag ein hochdrucklicher Winter heimsuchen wird. Mal sehen…
    Danke für die guten Wünsche. Nachdem mein Hund seit Heiligabend wegen einer „Tröte“ am Kopf rumlaufen musste,
    genoss er unseren gemeinsamen ersten Jog ohne dieses Utensil wie selten zuvor.
    Liebe Grüße, Ulf

  4. Ulf Runge
    8. Januar 2008 um 00:44 | #4

    Liebe Andrea, auch wenn ich mich wiederhole, schön, dass meine Stimmung auch zu Dir rübergekommen ist.
    Danke für die Blumen.
    Aus Berends Beitrag habe ich heute, ein bisschen in meinen Worten mal eine erste Mindmap-Version (manuell, nicht mit einem Programm) gemacht. Das war eine schöne Reflexion, die ich dabei erleben durfte.
    Ebenso friedliche und liebe Grüße zurück,
    Ulf

  5. 8. Januar 2008 um 23:31 | #5

    Ja, Wintersonne ist etwas Schönes … besonders, wenn Schnee liegt. Die letzten 23 Jahre war für mich um diese Jahreszeit immer Sommersonne in Kapstadt : auch schön, aber ich hab mich nie an den Jahreswechsel im Sommer gewöhnen können. Mit 4 deutlich unterscheidbaren Jahreszeiten zu leben, das muß ein Rhythmus sein, den man mit der Muttermilch aufnimmt; Rhythmus ist Leben für mich.

  6. Ulf Runge
    8. Januar 2008 um 23:55 | #6

    Lieber Berend,
    das ist wahr. Eigentlich mag ich den Winter nicht so sehr, wenn er eisig ist und schmuddelig.
    Und den Sommer auch nicht, wenn die Sonne so heiß brennt.
    Aber Du hast recht: In der Hitze wünsche ich mir schneebedeckte Landschaften, Hochdruckwetterlage, trocken, kalt, sonnig.
    In der Winterkälte hoffe ich darauf, bald laue Frühling- und Sommerabende auf der Terrasse oder im Biergarten zu verbringen.
    Und was wären diese schönen Stunden uns wert, wenn wir nicht die Stürme und Wolkenbrüche regelmäßig neu erfahren würden…
    Liebe Grüße, Ulf

  7. 10. Januar 2008 um 17:29 | #7

    Lieber Berend, lieber Ulf,

    ja was wäre das Jahr ohne Jahreszeiten. Ich könnte niemals an einem Ort leben, an dem immer dasselber Klima herrscht. Ja, Berend, vielleicht haben wir es mit der Muttermilch aufgenommen…
    Ich werde hier oft gefragt, was ist schöner, der Sommer oder der Winter. Und dann fängt mein Hirn an zu rasen, wie sag ich’s, was sag ich, es kommt ein Gestammel raus, weil ich soviel auf einmal sagen möchte und am Ende kann ich nur rausbringen; es ist beides schön, ich möchte weder auf das eine noch auf das andere verzichten. Weil jede Jahreszeit ihre Eigenarten hat, ihre Persönlichkeit, ihre besonderen Events und ihre Höhepunkte.
    Ich weiss, das sagt sich leicht an einem Ort, der laut Werbung 300 Sonnentage im Jahr hat…
    Sonnige Grüsse an alle
    Andrea

  8. Ulf Runge
    11. Januar 2008 um 01:13 | #8

    Liebe Andrea,

    das hast Du sehr schön formuliert. Sehr authentisch. Danke.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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