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Was soll denn anders werden in 2008?

1. Januar 2008 7 Kommentare


Träumerei

Foto: © Andreas Köckeritz / PIXELIO

Leben 169 – Dienstag, 01.01.08

Was soll denn anders werden in 2008?

Einiges.

Zunächst einmal ein gutes Neues Jahr, alles Gute für 2008, vor allem Gesundheit, wünsche ich meine Leserinnen und Lesern und hoffe weiterhin auf rege Kommentierung.

Dann bitte ich um Nachsicht für die Funkstille „zwischen den Jahren“. Sie war etwas ungeplant, sie hat aber gut getan. Sicherlich habe ich auch einige Vorsätze gefasst. Über die will ich aber gar nicht reden oder schreiben, die Dinge müssen manchmal reifen.

Ich habe viel nachgedacht.

Z.B. über den Gedanken auf dem letzten Kalenderblatt meines 2007er Leitspruch-Kalenders:

Die wichtigste Energiequelle für die Zukunft ist die genützte Gegenwart.

Ernst Ferstl.

Wie wahr. Ich werde zukünftig in meinen Tagesablauf mehr genützte Gegenwart einbauen (wollen). Statt hektisch unterwegs zu sein, getrieben von wem und was auch immer, mehr Phasen der Reflexion einlegen, nach-denken und vor-denken.

Und die Titelseite des 2008er Leitspruch-Kalenders sieht mich schon seit vielen Tagen an, sie geht in eine ähnliche Richtung:

Wir leben heute!
Morgen ist noch nicht gekommen,
und gestern ist vorbei.

Mutter Teresa

 

Gute Nachrichten habe ich auch von der „Aufräum-Front“ (ja, wofür man die Zeit mitunter so nutzen kann): Ich habe das leider vor einiger Zeit verlegte Buch, „Symplify your life“, in dem u.a. drin steht, wie man aufräumt und keine Bücher mehr verlegt, na ja, ich habe es wieder gefunden.

 (Werner Tiki Küstenmacher, Lothar J. Seiwert: Simplify your life. Einfacher und glücklicher leben. Frankfurt, New York: Campus, 12. Auflage 2004. ISBN 3-593-37441-2)

Ich habe zwar in meiner Flapsigkeit in den letzten Tagen immer wieder gesagt: „Was soll in 2008 schon anders werden als in 2007? Was soll schon besser werden?“ Natürlich hoffe ich, dass die Dinge nicht schlechter werden. Beim Frieden. Bei der Gesundheit. In meinem persönlichen Umfeld. Und gleichzeitig hoffe ich, manches möge sich bessern, vor allem die Dinge, die ich selber beeinflussen kann. Vorsätze nennt man das. Die reichen ja meist nur wenige Tage. Ich weiß das. Raucher wissen das z.B. auch. Nichtraucher wurde ich im August. Und da weiß ich gar nicht mal, ob ich das am 1.1.1999 wirklich wollte.

Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen, die Kraft und den Willen und die Chancen, das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben. Den Mut, sich überhaupt etwas vorzunehmen. Und das Glück, das zum Gelingen notwendig ist.

Auf ein gutes Neues Jahr!

Herzlichst Ulf Runge

© Ulf Runge, 2008

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