Grenzen
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Foto: © Erhard Ruhland / PIXELIO
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Leben 159b – Dienstag, 18.12.07 Bisweilen überschreitet man Grenzen. Man wächst aus seinen Schuhen heraus. Wird größer. Entwickelt sich. Manchmal ist man auch mutig. Fasst etwa den Elektrozaun an der Viehweide an. (Bloß Jungens sind so bescheuert, oder?) Und dann wieder erlebt man Dinge, die dem Faß den Boden rausschlagen. Okay. Und wenn man dann ein Blogger ist, dann schreibt man darüber. Über Geschmackloses. Versucht vielleicht noch den widerlichen Inhalt des Gesagten durch schöne Worte zu verkleiden. Das ist dann nicht für jede Lesernatur etwas. Bei so etwas können einem dann Blogleserinnen und Blogleser verloren gehen. Still, ohne Worte. Oder man bekommt noch einen Abschiedsgruß, einen sehr freundlichen. Ursache ist wohl aber diese Begegebenheit, von der man meinte, man habe auch noch einen künstlerisch tollen Wurf damit gelandet. Den Beitrag 159 habe ich also ganz schnell zurückgezogen. Nein, er hatte keinen sexistischen, gewaltverherrlichenden oder politisch unkorrekten Inhalt. Er war trotzdem sehr grenzwertig. Kritik muss man aushalten. Man darf vor ihr auch nicht einfach nur zurückweichen. Kritik darf man aber auch zum Anlass nehmen, Fehler einzusehen und im möglichen Rahmen zu korrigieren. Wer sich also ungenehm berührt gefühlt hat durch meinen ursprünglichen Artikel sei trotzdem herzlich eingeladen, auch zukünftig hier weiterzulesen. Ich würde mich freuen.
© Ulf Runge, 2007 |
