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Leben 47 – Dienstag, 07.08.07 – Zum Sport.
Zum Sport. Zu den Lottozahlen. Zum Wetter.
Nachrichten aus aller Welt. Krieg. Katastrophen. Politik. Wirtschaft. Sonntagsreden. Bla, bla, bla. Und dann zum Sport. Zu den Lottozahlen. Zum Wetter.
Manchmal kommt vorm Sport auch ein Nachruf. Wer gestorben ist. Und in ein paar Sekunden, was die gestorbene Person geleistet hat. Warum sie prominent genug ist für die Nachrichten.
Je nach Bedeutung der/des Toten eventuell ein kurzer Film. 30 Sekunden. Selten länger.
Ich habe mir überlegt, wie ich nach dem gestrigen Beitrag anlässlich des Todes einer lieben Freundin in diesem Schreibetagebuch fortfahre. Mit Sport? Mit Lottozahlen? Mit Wetter?
So, als wär nichts gewesen? Wohl nicht! Diesen Blog, „Mein Schreibetagebuch: Leben“, habe ich als Experimentier-Werkstatt aufgesetzt, um das Schreiben zu üben. Die Angst vor dem leeren Blatt zu bekämpfen.
Und ich habe auch den Anspruch, einen eigenen Stil zu entwickeln, mit Belanglosem und nur vermeintlich Belanglosem zu unterhalten, mich in die Herzen meiner Leserinnen und Leser zu schreiben.
Nicht um jeden Preis. Nicht um den Preis der Authentizität.
Ich vermute, dass die Beiträge der nächsten Tage etwas gedämpfter sein werden, bis ich wieder mit mehr Leichtigkeit formulieren kann.
Alles hat seine Zeit.
Herzliche Grüße,
Ulf Runge
© Ulf Runge, 2007


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